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Alpin Survival Camp 2020

 

Samstag

Alle Menschen, die behaupten Wandern sei langweilig waren noch nie auf dem Alpin-Survival Camp vom Alpenverein! Voller Vorfreude und Motivation fuhren alle Teilnehmer und Betreuer des Camps gemeinsam in die Innerfragant und wagten den Aufstieg zur Jugendherberge. Dort angekommen wurden die Zimmer bezogen und direkt die Tischtennisschläger ausgepackt. Im Laufe der Woche wurde eine Runde Tischtennis nach der anderen ausgetragen. Man könnte meinen, alle Kinder sind jetzt nicht nur gipfeltauglich, sondern auch bereit bei der Tischtennis WM teilzunehmen.

Sonntag

Oh, dang what is it dog? I forgot its mothersday… -der morgendliche Weckruf, der uns aus den Träumen riss- ein lärmender uralter Radio, der sich im Laufe der Woche zu unserem Lieblingsteil der Woche entwickelte. Jeden Tag wurde dieselbe CD rauf und runter gehört bis alle die Songtexte auswendig konnten oder aber komplett genervt davon waren. Mit gepackten Rucksäcken starteten wir nach dem Frühstück auf unsere erste große Wanderung auf den 2745m hohen Sadnig. Nach großer Anstrengung wurden wir mit einem wunderschönen Blick, auch auf den Glockner, belohnt. Auf dem Rückweg lieferten wir uns noch eine spannende Schneeballschlacht und schwammen eine Runde durch den Bergsee. Am Abend fielen alle erschöpft ins Bett. 

Montag

Am Montag machten wir uns am Vormittag auf den Weg zum Kletterfelsen. Dieser wurde auch sehr fleißig bestiegen. Währenddessen spielten wir noch ein paar Uno Extrem Runden mit eigenen Regeln und waren Beeren sammeln. Unser Mittagessen war wieder einmal ein kulinarischer Hochgenuss, ein Hoch auf unseren Koch Max! Wir fingen außerdem an Unterstände zu bauen. Nach dem Holzschleppen, Holzhacken und nach gegenseitigem Anfeuern freuten wir uns auf unser erstes Lagerfeuer am Abend. Einige Runden Räuber und Gendarm durften natürlich nicht fehlen.

Dienstag

Nach dem Weckruf starteten wir bereits in aller Frühe auf unsere größte und schwerste Tour der Woche, den Sandfeldkopf. In den ersten eineinhalb Stunden schafften wir es auf das Böse Weibele. Von dort aus ging es für die schnellere Gruppe – Gruppe Gipfelstürmer – weiter den Grat entlang Richtung Rotwandeck und auf dem Ochsentrieb hinunter in die benachbarte Kleinfragant. Da insgesamt 1600 Höhenmeter zu überwinden waren, gab es bereits nach dem Anstieg auf die Bogenitzenscharte Überraschungs-Nutella-Brote. So wurden die letzten 200 Höhenmeter über das Sandfeld mit neuer Energie überwunden, der Ausblick am Gipfel war wieder wunderschön. Auch der Abstieg gestaltete sich als Abendteuer, mit zwischenzeitlichen Graupel- und Regenschauern. Alle freuten sich zu Hause auf das leckere Essen, unseren Tee und unser Bett.

Mittwoch

Nach einem so anstrengenden Wandertag beschlossen wir am Mittwoch bei der Hütte zu bleiben. Wir durften T-Shirts und Socken batiken, doch damit nicht genug, schon nach kurzer Zeit hatten einige Kinder gebatikte bunte Haare. Außerdem durften wir eine Fackel basteln, eine Salbe herstellen und die Tischtennisturnieren weiter austragen. Nach dem grandiosen Mittagessen begannen wir unsere Shelter fertigzustellen, als es zu regnen begann kehrten wir erschöpft zurück zur Hütte. Als es Finster war, machten wir mit unseren selbstgebastelten Fackeln eine kleine Wanderung mit Gruselgeschichte.

Donnerstag

Am Donnerstag stand unsere letzte große Wanderung am Plan. Über das Striedental erklommen wir den Gipfel des Makerni, die Gruppe Gipfelstürmer ging von dort aus den Ochsentrieb nach Süden weiter. Da die Wegführung mit den Grazer Radwegen zu vergleichen war (nicht vorhanden) erreichten wir die Zoppspitze über einen abenteuerlichen Umweg: den Gipfel des Hirtenkopf. Die neuentstandene Gruppe der Höhlenforscher erkundete währenddessen zwei verlassene Stollen, die Relikte des Kupferbergbaus, der bis Anfang der 1920er betrieben wurde. Am Abend wurde trotz Regen unter einer Plane gegrillt.

Freitag

Freitags fand der berühmte Er&Sie Lauf statt, ein Paarlauf, bei dem unter anderem zahlreiche Fragen, ein Parkour und ein Geschmackstest bewältigt werden mussten. Am Abschlussabend wurden die Sieger des Laufes sowie des Tischtennisturniers gekürt. Jeder bekam eine Urkunde verliehen, wir sahen uns außerdem Bilder unserer Erlebnisse an. 

Samstag

Die Abreise fiel allen schwer, nachdem wir die ganze Jugendherberge aufgeräumt und geputzt hatten mussten wir uns von der Hütte und von den Sterneköchen Max und Flo verabschieden und uns auf den Abstieg zurück in die Innerfragant machen, wo der Bus nach Klagenfurt auf uns wartete.

Elsa, Anna, Heidi, Lena, Sarah

19 Bilder

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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