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Alpin Survival Camp 2019

 

Alpin Survival Camp 2019zoom

Am Samstag, den 03.08., startete unser Abenteuer Richtung Innerfragant. Beim Aufstieg zur Fraganter Jugendherberge kamen manche schon einmal richtig ins Schwitzen. Nach gut 2 Stunden Gehzeit erreichten wir die Jugendherberge und sofort stürmten die Mädels und Burschen ihre Schlafsäle. Der Rest des Tages wurde genutzt, um die Umgebung der Hütte zu erkunden, sowie sich durch lustige Spiele besser kennenzulernen. 

Am Sonntag und Montag bestiegen wir den Makerni über das Schobertal und den Sadnig über den „Rudi-Mayer-Weg“. Da wir zwei Gruppen mit unterschiedlichem Gehtempo hatten, erklommen die „Speedies“ den Sadniggipfel auf 2745 m, während die gemütliche Gruppe schon den gemeinsamen Jausenplatz am Sadnigschartensee aufsuchte, um dort gespannt auf die Gipfelstürmer zu warten. Eine Abkühlung durfte nicht fehlen und so sprangen einige Tapfere in das kühle Nass des Bergsees.

Dienstag = Chilltag                                                                                                                                                                        An diesem Tag war das Besteigen des Kletterfelsens angesagt. Die Kinder durften sowohl das Klettern, als auch das Sichern ausprobieren. Wer nicht fürs Klettern zu begeistern war, durfte die Sträucher von Schwarzbeeren befreien und fürs gemeinsame Abendessen sammeln. An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön den Köchen Seppi und Sylvia Mack, die uns die ganze Woche lang mit köstlichem Essen verwöhnt haben. Am Nachmittag wurden in Gruppen Unterstände gebaut, damit dem Übernachten im Freien nichts mehr im Wege stand. Bei Einbruch der Dämmerung wurden noch einige Runden „Räuber und Gendarm“ in anspruchsvollem Gelände abgehalten, und bei völliger Dunkelheit dann das Spiel „Schmuggeln“ gespielt.

Während am Mittwoch noch einmal eine Wanderung zum Rotwandeck übers Böse Weibele am Plan stand, war der Donnerstag dafür da, um sich wieder ein bisschen zu erholen. Es wurden die berühmten Tischtennisturniere gespielt, sowie die Biwaks fertig gebaut. Natürlich durfte wieder auch das Schwarzbeerklauben nicht fehlen. Als es dunkel wurde, entzündeten wir unsere selbstgebauten Fackeln am Lagerfeuer und marschierten in einer nebligen und düsteren Nacht Richtung Schutzhaus.  An diesem Abend fand außerdem die Premiere des Übernachtens im Freien statt. 

Am Freitag wurde zum Abschluss der „Er und Sie –Lauf“ veranstaltet. In Paaren durchliefen die Kinder viele lustige Stationen. Als alle im Ziel waren, wurde beim Lagerfeuer noch mit großer Begeisterung gegrillt. Gegen Abend wurden die Gewinner des Laufs und der Turniere mit Preisen ausgezeichnet. Das Betreuerteam hatte sich kreativ ausgetobt und sich für jeden Teilnehmer einen passenden Survival -Camp – Namen überlegt. Dieser wurde auf Urkunden verewigt, die dann feierlich überreicht wurden.

Leider war die Zeit viel zu schnell vergangen. Der letzte Tag war angebrochen und es war Zeit, die Sachen zu packen und die Abreise anzutreten. Wir können auf eine sehr schöne, lustige, intensive und spannende Woche zurückschauen.

Bericht: Leni Sch. (Betreuerin)

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