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Wanderung vom Arsenhaus zu den Rotgüldenseen (02.08.2022) (Wanderung vom Arsenhaus zu den Rotgüldenseen)

Wanderung vom Arsenhaus zu den Rotgüldenseen (02.08.2022)

Dieses Mal fuhren wir in den Lungau, genauer gesagt in das obere Murtal, wo der Ausgangspunkt meiner Tour der letzte Parkplatz vor dem Arsenhaus war.

Der Name sagt es schon, hier wurde seit dem 15. Jahrhundert Arsen abgebaut. Der erste Teil des Weges führt vorbei an einigen Informationstafeln eines Naturlehrpfades mit angenehmer Steigung zur Rotgüldenseehütte. Diese steht am Fuße des Großen Hafners und am Ufer des Unteren Rotgüldensees, einem Stausee in der Hafnergruppe, im Osten der Hohen Tauern in Salzburg.

Der untere und oberer Rotgüldensee sind aufgrund ihrer Lage und Färbung Anziehungspunkte für Besucher. Die Farbe der Seen ist abhängig vom Wetter. Dieses Mal war es bewölkt, es hatte in der Nacht geregnet. Somit hatten wir angenehmes Wanderwetter und genügend Zeit für den weiteren Aufstieg zum Oberen Rotgüldensee.

Oberhalb der Steilstufe, die sich am Ende des Sees erhebt, sieht man schon den Kessel, in dem der Obere Rotgüldensee liegt. Man wandert über eine Holzbrücke entlang des Sees durch schöne Bergwiesen. Nach etwa 30 Minuten erreicht man das Ende des unteren Sees.
Für den Weg zum Oberen Rotgüldensee sollte man trittsicher und schwindelfrei sein.

Mit konzentrierter Aufmerksamkeit meisterten alle Teilnehmer die teilweise schwierigen Stellen über einen Pfad, der in kleinen Serpentinen über die felsige Steilstufe in die Kernzone des Nationalpark Hohe Tauern zum Oberen Rotgüldensee führt.

Oben angekommen gönnten wir uns eine längere Pause, bei welcher die Wolken auflockerten. Alle waren begeistert von der Schönheit dieses Sees, in welchem sich die Berge spiegelten. Einige botanisch interessierte Teilnehmerinnen besuchten mit mir noch die Feuchtwiesen am Oberen Rotgüldensee. Wir erfreuten uns an den besonderen Pflanzen, die wir sichteten: blauer Eisenhut, wilder Schnittlauch, Rosenwurz, Wollgras, Glockenblumen, Sumpfenzian. Sehr fasziniert waren wir von einem sehr seltenen weißen Schmetterling, einen Hochalpenapollofalter, der sich zu unserer Überraschung sogar fotografieren ließ. Nach diesem Erlebnis begannen wir mit dem Rückweg und der Abstieg, der wieder unsere volle Aufmerksamkeit verlangte. Nachdem wir die letzte Hürde, die Querung eines Baches, gemeistert hatten, ging es zurück zur Rotgüldenseehütte, bei welcher wir einkehrten und uns stärkten.

Beim weitern Abstieg entdeckten wir noch einen seltenen Dukaten-Feuerfalter. Bereichert mit vielen schönen Eindrücken, Erfahrungen, Erlebnissen und angeregten Gesprächen traten wir die Heimreise an.

Bericht und Bilder: Annemarie Höfferer

24 Bilder

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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