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Fotos Wilder Freiger (3418m) & Östlicher Feuerstein (3268m)

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Wilder Freiger (3418m) & Östlicher Feuerstein (3268m)

17.07.2018 in Stubaital

Ein Wochenende im Stubaital auf der Nürnberger Hütte voll mit neuen Bergerlebnissen.

Ein Wochenende im Stubaital auf der Nürnberger Hütte voll mit neuen Bergerlebnissen liegt hinter uns.

Am ersten Juliwochenende traten wir am Freitag die Reise ins Stubaital an. Die Wetterprognosen waren zwar für Freitag nicht sehr einladend; am Samstag sollte es im Laufe des Tages immer besser und sonniger werden; am Sonntag selbst sollten wir angeblich perfektes Bergwetter vorfinden. Wir waren also optimistisch und hofften das Beste.

Der Aufstieg zur Nürnberger Hütte auf einem schön angelegten Weg erfolgte problemlos; ein leichter, Gott sei Dank nicht anhaltender, Nieselregen testete unser Regengewand. Umso gemütlicher empfanden wir es dann in der Gaststube der Hütte, wo wir vom extrem freundlichen Hüttenpersonal  mit einem Abendessen gestärkt wurden.

Am Samstag starteten wir ohne Stress (wir vertrauten der Prognose „es wird im Tagesverlauf besser“) um halb neun von der Hütte und machten uns auf Richtung Wilder Freiger. Obwohl es immer wieder leicht regnete, die Wolken tief hangen und teilweise auch ein kühles Lüftchen wehte, waren wir guter Dinge und stiegen tapfer weiter. Nach einer kurzen Gletscherüberquerung erreichten wir den Grat zum letzten Gipfelaufschwung, wo wir dann auch  - wir glaubten es kaum - belohnt wurden: die Wolkendecke riss auf, der blaue Himmel zeigte sich! Am Gipfel selbst war es angenehm warm, wir blickten hinunter zum Becherhaus und genossen unsere Leistung.

Beim Abstieg mussten wir allerdings wieder mit Nebel Vorlieb nehmen – unser Timing für das Sonnenfenster am Gipfel war also ideal 😉.

Am Sonntag beschlossen zwei von uns neun, auf den geplanten Feuerstein zu verzichten und eine gemütlichere Tour anzugehen, bei der ausgeschlafen und das Frühstück genossen werden kann. Die verbleibenden sieben verließen um 4:30 die Hütte, um den Östlichen Feuerstein in Angriff zu nehmen. Im Halbdunklen machten wir uns auf den Weg, zuerst abwärts zur Bachüberquerung, wo wir von zwei Steinböcken beobachtet wurden. Dann ging es weiter auf einer Moräne aufwärts Richtung Grübelferner – mittlerweile konnten wir schon ein tolles Panorama bei gutem Wetter auf uns wirken lassen. Wir kamen gut voran, die Gletscherüberquerung verlief problemlos und das letzte Stück am Blockgrat war ebenso unkompliziert. Den Gipfel (wie auch die gesamte heutige Tour) hatten wir für uns allein und konnten unser gestriges Ziel nun von einer anderen Perspektive betrachten.

Beim Abstieg wurde die Sonne wieder einmal von Wolken abgelöst und wir wussten nun, warum sich das frühe Aufstehen gelohnt hatte.

Zurück auf der Nürnberger Hütte mussten wir noch kurz warten bis die zwei „Langschläfer“ von ihrer Tour auf die Mairspitze zurückkehrten. Nach einer Stärkung traten wir dann den Abstieg ins Tal an und waren froh über das geglückte Bergwochenende.

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