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Zur Geschichte des Karl Lechner Hauses (Karl-Lechner-Haus, Randgebirge östlich der Mur Chronik)

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Karl-Lechner-Haus
Seehöhe 1450 m, Kategorie I, Steiermark, Randgebirge östlich der Mur

Zur Geschichte des Karl Lechner Hauses

hesshütte

Am 19. Mai 1889 suchten 2 Touristen vergeblich Unterstand im ruinenhaften Gustav-Jäger Schutzhaus am Stuhleck.

Daraufhin gründeten 13 Bergsteiger am 3. Jänner 1890 in Wien die "Alpine Gesellschaft d'Stuhlecker", mit dem Ziel, das Stuhleck touristisch zu erschließen.
9 Wege auf das Stuhleck wurden angelegt und markiert. 4 Jahre dauerte die Suche nach einem Platz für ein Schutzhaus am Stuhleck.
1906 konnte endlich ein Grundstück dafür gekauft und ein Haus darauf errichtet werden. am 1. September 1907 wurde es als Karl-Lechner-Haus eröffnet, genannt nach dem damaligen Vorstand der Alpinen Gesellschaft d'Stuhlecker.
Es wurde ganzjährig bewirtschaftet.

Während des 2. Weltkriegs wurden sämtliche Hütten der Gesellschaft beschlagnahmt. 1930 schloss sich die Gesellschaft der Sektion Austria des DÖAV an. Nach Kriegsende, 1946, wurde die "Alpine Gesellschaft d'Stuhlecker" neu gegründet, erhielt ihre Hütten zurück und trat 1950 schließlich dem Österreichischen Alpenverein bei.

Seither wurde das Karl-Lechner-Haus laufend erweitert, renoviert und instand gehalten, ebenso die angelegten Wanderwege.

1956 musste die Hütte aufgrund unerschwinglich teurer Behördenauflagen geschlossen werden. In den nachfolgenden Jahren wurde das Arbeitsgebiet der Sektion Edelweiss übergeben und das damals der Sektion gehörende Alois Günther Haus an die Sektion Edelweiss verkauft.

Wenige Jahre danach konnte das Karl Lechner Haus nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wieder eröffnet werden und wird seither an den Wochenenden und Feiertagen im Sommer von den Vereinsmitgliedern ehrenamtlich bewirtschaftet!

 

 
 
 

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