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Jugend- und Familienarbeit in Zeiten von Corona - FAQ (Index)

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Jugend- und Familienarbeit in Zeiten von Corona - FAQ

 

Auf dieser Seite wollen wir euch über die Möglichkeiten der Jugend- und Familienarbeit in Zeiten von Corona informieren. Die Infos sollen euch bei der Entscheidung und Planung von Angeboten unterstützen.

Die FAQ werden ständig aktualisiert und ergänzt. Kenntnisstand 28.05.20

Derzeit prüfen wir noch einige Fragen, die sich aus der aktuellen Verordnung ergeben. Bitte habt Verständnis, dass es noch "Lücken" gibt.

  • Solltet ihr entscheiden, Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien unter den gegebenen Einschränkungen zu machen, ist es wichtig ist, dass ihr klar hinter dieser Entscheidung steht: "Wir dürfen, wir wollen und wir werden die Vorgaben mit Sorgfalt umzusetzen!"

Fragen können sein:

  • Welches Angebot kann bei Berücksichtigung der Vorgaben umgesetzt werden?
  • Können die Angebote, Ideen und Methoden an die aktuellen Gegebenheiten angepasst werden?
  • Für und wider? Ist der Aufwand vertretbar?
  • Sind die Methoden kontaktintensiv?

Ja! Sektionsangebote der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit sind möglich.

  • 1 Meter Mindestabstand halten bei Angeboten auf öffentlichen Flächen im Freien
  • 1 Meter Mindestabstand halten plus Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung bei Angeboten an öffentlichen Orten in geschlossenen Räumen

Wir klären die Regelungen im Austausch mit den Kinder- und Jugendorganisationen und ergänzen die Details bis 03. Juni. Grundlage ist die COVID-19-Lockerungsverordnung, Fassung vom 29.05.2020

Für einen groben Überblick:

  • Bei der Ausübung von Sportarten kann der Abstand von 2 Metern ausnahmsweise kurzfristig unterschritten werden.
  • Der Abstand von Betreuern und Trainern kann, wenn aus Sicherheitsgründen erforderlich, ausnahmsweise unterschritten werden

Für Indoor-Veranstaltungen, zB in Räumlichkeiten der Sektion:

  • bei zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen Abstand von mindestens einem Meter, gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben. Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung beim Betreten der Räumlichkeiten
  • bei keinen zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen Abstand von mindestens einem Meter, gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben plus Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung.
  • Veranstaltungen mit bis zu 100 Personen sind möglich!
  • Bitte beachtet die Empfehlungen für Sportarten und Bergsportarten sowie die allgemein für Angebote oder Sportart empfohlenen Leiter*innen / Teilnehmer*innenschlüssel bzw.

Es gibt die Empfehlungen zur Bergsportausübung, zum Sportklettern & Bouldern sowie die Empfehlungen für den Bereich Sport. Sie bieten Orientierung bei der Planung und Durchführung von Angeboten.

Auch gibt es folgende Empfehlung des Bundesministeriums für Arbeit, Familie und Jugend.

  • Im Freiluftbereich von Sportstätten ist ein Abstand von zwei Metern gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, notwendig. FAQ zu Sportausübung und Sportarten werden hier beantwortet.
  • Besucht unsere Alpenvereinshütten nur in gesundem Zustand!
  • Eigenen Mund-Nasen-Schutz mitbringen
  • Übernachtungsplatz reservieren – ohne Reservierung kein Schlafplatz!
  • Nächtigung nur mit eigenem Schlafsack und Polsterbezug (leichter Daunen- oder Sommerschlafsack – kein Hüttenschlafsack)!

Wichtig: Es werden auf Hütten keine Alpenvereinsdecken ausgegeben (Hüttenschlafsäcke alleine wärmen in der Regel nicht ausreichend und können somit zuhause bleiben.)

  • in Schlaflagern muss ein Abstand von mind. 1,5 Metern zu nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen eingehalten werden.

Für die Anreise:

  • MNS (Mund-Nasen-Schutz) Pflicht (ab 6 Jahren) gemäß Verordnung in öffentlichen Verkehrsmitteln und Pflicht mindestens 1m Abstand zu Personen zu halten, die nicht im gemeinsamen Haushalt wohnen.
  • Fahrgemeinschaften: wenn die Insassen nicht im gemeinsamen Haushalt wohnen, ist MNS-Pflicht einzuhalten und es dürfen maximal 2 Personen pro Sitzreihe befördert werden.

 Für das Betreten und Aufhalten in geschlossenen Räumen:

  • Vermeidung von Aufstauungen beim Eintreffen und Verlassen der Einrichtung
  • 1 m Abstand halten, Sitzordnung so gestalten, dass die Einhaltung des Abstands gewährleistet ist; wenn möglich, auf Bedürfnisse jüngerer Kinder nach Nähe und Geborgenheit dabei Rücksicht nehmen.
  • MNS für Personal und Jugendliche/Kinder. MNS für Kinder unter 6 Jahren nicht erforderlich;
  • Händewaschen: Nach Betreten der Einrichtung und bei Bedarf (z.B. Niesen) und regelmäßig (z.B. vor Einnahme von Mahlzeiten): mind. 30 Sekunden
  • Möglichkeit der Händedesinfektion schaffen und für Kinder unerreichbar verwahren
  • Altersadäquate Aufklärung der Kinder/Jugendlichen über Hygiene (Husten/Niesen…)

 

Für Räumlichkeiten gilt:

  • durch Gestaltung die Einhaltung des Abstandes gewährleisten
  • Hygiene sicherstellen insbesondere in Sanitäranlagen, keine geteilte Verwendung von Trinkbehältern etc.
  • Desinfektion in den Räumlichkeiten – insb. Gegenstände, Möbel, Türklinken; dabei Wischdesinfektion statt Sprühdesinfektion anwenden
  • regelmäßige Reinigung der verwendeten Materialien
  • Regelmäßiges Lüften (zumindest 1x pro Stunde, wenn möglich Querlüften)

Laut der Empfehlung des BMAFJ für Einrichtungen undAngebote der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit.

  • Bitte informiert eure Gruppe, bzw. die Eltern der Kinder und Jugendlichen, über die notwendigen Voraussetzungen zur Durchführung eurer Angebote, sowie über die von euch gesetzten Schritte zur Umsetzung der Vorgaben (Angebote, Ideen und Methoden an die aktuellen Gegebenheiten anpassen).
  • Treten Krankheitssymptome entsprechend der Verdachtsdefinition während eines Angebots oder in euren Räumlichkeiten auf: Rufnummer 1450 wählen.
  • Haben Leiter*innen oder Teilnehmer*innen Krankheitsanzeichen vor Beginn eines Angebots, unbedingt absagen bzw. nicht teilnehmen.
  • Anzeichen einer Infektion sind u.a. Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und Atembeschwerden. Es kann zu Durchfall und Erbrechen kommen (Quelle: https://www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus/)

Sommercamps dürfen stattfinden. Nach derzeitigem Stand unter Einhaltung der oben genannten Regelungen. Weiters gelten die Regelungen für Beherbergungsbetriebe – eine gesicherte Information ist in den nächsten Tagen zu erwarten. Je nach Programm müssen z.B. die Regelungen für Sport beachtet sowie die Empfehlungen für Sportarten herangezogen werden.

Seitens der Bundesjugendvertretung wird hier weiterhin gearbeitet, um mehr Planungsklarheit zu bekommen! Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Ihr fragt euch, wie ihr mit Kindern und Jugendlichen diese Voraussetzungen umsetzen können? Wir auch! Für einen Austausch darüber wollen wir unseren Blog tagedraussen.at nutzen. Hier möchten wir eure Beispiele für gut mögliche Aktionen und Angebote allen Jugendleiter*innen und Familiengruppenleiter*innen zur Verfügung stellen. Schickt uns eure Ideen oder auch Berichte über bereits umgesetzte Veranstaltungen an: pia.payer@alpenverein.at