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Bergdohlen-Ausflug unter erschwerten Bedingungen

Nicht abrutschen

Der „Lockdown light“ liegt bereits in der Luft und eigentlich steht über den Nationalfeiertag unser heiß ersehnter Arco-Trip an. Doch mit unserer Riesengruppe, dank vieler motivierter Jungdohlen, ist das wohl leider kaum durchführbar.

Nach langen Diskussionen fällt die Entscheidung, möglichst safe und umweltbewusst unterwegs zu sein: mit dem Radl direkt von der City zum Viller Kopf und dort Sportklettern und Picknicken. Für einen Teil ist das zu wenig Bergerlebnis, wenn man sich auf einen Arco-Aufenthalt eingestellt hat, stattdessen soll es zumindest ein Tagesausflug zur Muttekopfhütte werden. Dafür fehlen aber dann die nötigen Autoplätze und es braucht Plan C (naja, das ist man ja mittlerweile schon fast gewohnt...).

Gut, dann wird halt auch ein neues Mehrseillängengebiet vor der Haustür aus dem neuesten Panico-Karwendel-Führer ausgecheckt werden (Psst, geheim :-P). Mit den Radln geht’s ebenfalls direkt von Innsbruck los nach Absam, noch gut 45 Minuten Zustieg und wir stehen unter einer einsamen Wand, um die sich noch die letzten Hochnebelreste zieren. Unsere drei Seilschaften verteilen sich auf die verschiedenen, 3 bis 5 Seillängen langen Touren. Außer für Nico und mich gehen sich da gut zwei Touren aus. Wir haben eine etwas abenteuerlichere Tour mit Zwischenabseiler erwischt, der Seilverhänger beim Abseilen ist bei dem verwinkelten Routenverlauf dann fast obligat ;-). Herrlich rau ist der Fels jedenfalls, perfekte Absicherung und Sonne gab´s obendrein.

Ziemlich zufrieden kehren wir nach dieser Neuentdeckung in der Dämmerung zu unseren Rädern zurück und haben das Gefühl, das Beste aus den Rahmenbedingungen gemacht zu haben.

 
 
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