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Jahresbericht 2017 (Jahresbericht 2017)

Jahresbericht 2017

Obernbergersee

Obernbergersee

Naturschutz 2017

Sachreferentin: Birgitta Schauer

 

Bei uns in den Alpen warten bergeweise Glücksmomente für Wanderer und Naturliebhaber. Und viele faszinierende Plätze, vom scheinbar ewigen Eis bis in den warmen Süden.

 

So erkundeten wir vom 12. bis 16. Juli 2017 im Nationalpark Hohe Tauern, im Rahmen von kultur- und naturkundlichen Exkursionen, die Besonderheiten der Goldberg- und Schobergruppe. Von unserer Unterkunft in Großkirchheim aus, wanderten wir am ersten Tag über frisch gemähte Bergmähder zu den Apriacher Stockmühlen und dem geschichtsträchtigem Mentholf aus dem 16. Jahrhundert.

Am zweiten Tag wanderte eine Gruppe, vorbei an steil aufragenden Felswänden, Mooren, imposanten Wasserfällen und türkisblauen Seen, zur Adolf-Noßberger Hütte. Die alpinere Gruppe marschierte dann noch über vom Gletscher abgeschliffene Felsen, zur Niederen Gradenscharte und weiter zum aussichtsreichen Keeskopf.

Da am dritten Tag das Wetter nicht besonders schön war, besuchten wir vormittags die Tauerngoldausstellung im Putzenhof in Großkirchheim. Anschließend fuhren wir zum Parkplatz Mittner Kaser und erklommen trotz Regen und Nebel den Stranziwurti. Ein kleiner sonniger Moment erlaubte uns dann doch noch einen grandiosen Blick auf den Großglockner.

Das unbeständige aber mystische Wetter, blieb uns auch noch am vierten Tag erhalten, an dem wir auf den Mohar gingen. Anschließen kehrten wir im Sadnighaus ein und genossen die gebotenen Köstlichkeiten.

Den letzten Tag konnten wir dann wieder bei strahlendem Sonnenschein genießen. Die Genussgruppe wanderte zum idyllisch gelegenen Winkler See und die alpine Gruppe erklomm den aussichtsreichen Strasskopf und genoss den Blick über das Möll- und Debanttal sowie die umliegende Bergwelt der Schober-, Goldberg- und Kreuzeckgruppe sowie der Lienzer Dolomiten.

 

In das wilde und ursprüngliche Matschertal im Südtiroler Vinschgau fuhren Josef Essl und Daniel Höllinger vom 6. bis 10. September und begeisterten 20 Teilnehmer mit Führungen und Bergtouren über den Vinschger Höhenweg zur Matscheralm, zum Upikopf mit seinem gleichnamigen See, über die Oberetteshütte zu den in allen Blautönen schimmernden Saldurseen und über den Wiesenwaalweg nach Matsch mit anschließender Führung im Benediktinerstift Marienberg.

 

Einige gutbesuchte Tagestouren im Rahmen des Alpinprogrammes, die wir aufgrund des großen Interesses der Teilnehmer kurzerhand als naturkundlichen Exkursionen gestalteten, führten uns auf die Lampsenspitze, den Largoz und im Dezember unternahmen wir eine weihnachtliche Kultur- und Naturwanderung am Sieben-Kirchen-Weg über Brixen.

 

Wir sind bemüht auch in den nächsten Jahren ein attraktives Programm für alle

Naturinteressierten zu gestalten, denn wie schon Alexander von Humbolt sagte: „Natur muss gefühlt werden“.

 
 
 
 

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