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Wilder Kaiser

21. - 22.08.2021

Diesmal brachen wir nicht all zu früh in Längenfeld/Au auf, da die Anreise ins Tiroler Unterland überschaubar war und das Wetter halten sollte. Organisiert in 3 Fahrgemeinschaften (11 Teilnehmer) fuhren wir nach Ellmau und weiter zur Wochenbrunner Alm, wo wir unsere Autos abstellten.

Durch einen schönen Laubmischwald am Fuße des Wilden Kaisers stiegen wir zur Gaudeamushütte bei recht schwülem Wetter auf. Wie so oft kam es dort nach dem ersten „Frankfurtarle“ auf einem unserer Tische zu einer unausweichlichen Kettenreaktion und mehrere von uns mussten ihren größten Hunger stillen. Weiter ging die Tour durch Latschengelände und kalkige Schotterhänge hinauf zum Ellmauer Tor auf 2000 Metern. Mächtige, nahezu senkrechte Kalkstein-Giganten umrahmten diesen Kessel eindrucksvoll. Die allgemeine Beliebtheit des Kaisergebirges war merklich spürbar, denn Menschen begegneten uns (an diesem Tag noch!) in Scharen. Vom Ellmauer Tor aus stiegen wir weitere 200 Höhenmeter in technisch anspruchsvollem Gelände auf die Hintere Goinger Halt. Der Ausblick und das Wetter waren herrlich. Vom Chiemsee über das Steinerne Meer bis hin zum Großvenediger war vieles zu sehen! Der Abstieg erfolgte wieder bis zum Ellmauer Tor, anschließend stiegen wir in den schönen „Jubiläumssteig“ ein. De facto alle mit dem Klettersteig-Set ausgerüstet, hantelten wir uns durch wunderschöne und teils bizarre Felsformationen rund eine Stunde bis ans Ende dieses Steiges. Die Türme, Formen und Höhlen aus Gestein regten bei so manch einem von uns Fantasie und Vorstellungskraft an! Nach rund 1400 Höhenmetern im Aufstieg – und auch hunderten im Abstieg – trafen wir gegen 16:30 auf der Gruttenhütte ein.

Vom sehr freundlichen und engagierten Personal wurden wir in die komplexe Welt der Corona- und Anti-Bettwanzen-Maßnahmen eingeführt. Nach dem köstlichen Abendessen wurden die Mühen des heutigen Tages mit einem traumhaften, rötlich strahlenden Mondaufgang belohnt. Zum Ausklang des Abends wurde diesmal ein „Schnellar“ gespielt. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass die Kollegen aus Gries/Winnebach in allen vier Spielen eine erdrückende Machtdemonstration zeigten!

Der nächste Morgen begann schon während des (vielfältigen) Frühstücks mit einem kräftigen Regenguss. Wir entschieden uns trotzdem nach dem Regen zuerst einmal in Richtung des Klettersteig-Einstieges am Wandfuß der Ellmauer Halt aufzusteigen. Im Kessel unterhalb des Gipfelaufbaues ließ uns ein ferner Donner etwas skeptisch werden. Der nächste Regenguss ließ nicht lange auf sich warten. Dies veranlasste uns sämtliche Wetter-Apps zu studieren und wir versuchten die Situation für den weiteren Aufstieg so gut wie möglich einzuschätzen. Die Gefühle waren gemischt. Weiter gehen, abwarten, umdrehen…!? Letzen Endes mussten wir die Vernunft walten lassen, da die Risiken bei einem Gewitter im Klettersteig zu sein, doch zu groß wären. Wir stiegen wieder ab und mussten leider bald auch feststellen, dass es das Wetter doch gut mit uns gemeint hätte. „Was soll´s“ lautete die Devise und wir ließen uns beim Abstieg ins Tal in der Gruttenhütte bzw. der reichlich dekorierten Wochenbrunner Alm nochmals kulinarisch nichts abgehen. Vielleicht gelingt die Besteigung der Ellmauer Halt bei einer anderen Gelegenheit!
Herzlich, euer Matthias

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