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Großvenediger

24.-25.07.2021

Früh morgens starteten wir in Fahrgemeinschaften (16 Teilnehmer) vom Standard-Treffpunkt Au/Längenfeld in Richtung Osttirol. In Prägraten/Hinterbichl wechselten wir ab dem Wanderparkplatz Johannishütte ins Hüttentaxi, um dann nahe der Johannishütte unsere Rücksäcke aufzusatteln. Nach rund 3-münitiger Wanderung entschlossen wir uns erst einmal bei der Johannishütte einzukehren, uns eine wohlverdiente Pause zu gönnen und – falls nötig – kennen zu lernen.
Dann aber war der Ernst des alpinen Alltages eingekehrt, denn wir marschierten rund 2 Stunden durch schönes Gelände zum „Basiscamp“ Defreggerhaus. Dort hatten wir genug Zeit, um die Zimmer zu beziehen, Kaffee und Kuchen zu schlemmen oder draußen noch die Sonne zu genießen. Im Laufe des Abends lernten wir den legendären Hüttenwirt Peter Klaunzer und seine äußerst gesellige Tochter Barbara sowie das restliche Personal – unter ihnen ein begnadeter Maler – kennen. Die Wirtsleute waren von uns sehr angetan, da sie sich im Ötztal bestens auskannten und etliche amüsante Geschichten aus ihren Erfahrungen im Ötztal zu erzählen hatten. Dies war auch der Grund dafür, dass der ein oder andere länger saß. Nicht zuletzt deshalb, weil uns bis zuletzt reichlich Wein aus glänzendem Glase vom Haus spendiert wurde.

Trotzdem starteten wir am nächsten Tag (fast) pünktlich um 06:30 von der Hütte aus Richtung Gletschereinstieg. Wir überschritten das Innere Mullwitzkees (Rainerkees), südlich vorbei am Rainerhorn zum Rainertörl… und sahen davon kaum etwas…! Endlos durchziehende Nebelschwaden und gut spürbarer Wind ließ dann schon auch ein bisschen Expeditions-Charakter aufkommen. Dank dem äußerst ortskundigen Bergführer Peter Klaunzer war es trotzdem gar nicht schwer, irgendwann am Gipfelkreuz zu stehen, welches aus rund 15 Metern Entfernung plötzlich hier stand! Nichtsdestotrotz hatten uns am Gipfel angekommen die Glücksgefühle gepackt. Jedoch alles unter dem Motto: Wie sie sehen, sehen sie nichts! Diese „Whiteout“-Situation begleitete uns schließlich auch noch am Retourweg bis in den unteren Bereich des Gletschers. Wieder am Defregger-Haus angekommen gönnten wir uns eine kurze Pause um bald noch weiter abzusteigen, was uns das Aufziehen der Regen-„Panier“ ersparen sollte. Den Schauer von uns ab zu halten gelang uns recht gut. Denn pünktlich mit dem Eintreffen unserer wohlverdienten Köstlichkeiten auf der Johannishütte nahe dem Taxi-Abholplatz goss es wie aus Eimern.

Auch wenn wir am zweiten Tag nicht gar so viel sehen konnten, eine tolle Leistung von allen Teilnehmern war es allemal und die Geselligkeit auf der Hütte sowie unterwegs war es die Reise letzten Endes doch wert.
Euer Matthias Plörer

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