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Gelungene Vernissage der Alpenverein-Ausstellung „360° Berge Leidenschaft“ (Gelungene Vernissage der Alpenverein-Ausstellung „360° Berge Leidenschaft“ )

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Gelungene Vernissage der Alpenverein-Ausstellung „360° Berge Leidenschaft“

Vernissage

Anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Alpenvereins Imst-Oberland und 130 Jahre Muttekopfhütte wurde am 12. November 2022 die Ausstellung der Sektion im Imster Fasnachtshaus feierlich eröffnet. Sie ist von Mitte November bis Mitte Jänner zusehen und Teil der diesjährigen Kunststraße. Unter anderem wird auch ein erst kürzlich zu Tage getragener Sensationsfund aus der Imster Geschichte ausgestellt. Der Vernissage wohnten weit über 100 Besucher bei, darunter zahlreiche Vertreter der Gemeindepolitik, Künstler und Alpenvereinsvertreter.

Initiator Markus Welzl, seit 2022 Ehrenmitglied der Alpenvereinssektion Imst-Oberland, erklärte im Rahmen der Vernissage, dass die Idee zur Ausstellung eigentlich aus der Satzung des Alpenvereins stammt, wo der kulturelle Auftrag des Alpenvereins beschrieben ist. „Dort heißt es in einem Paragraph: Es ist Zweck des Vereines, das Bergsteigen, alpine Sportarten und das Wandern zu fördern und zu pflegen – dazu zählt auch die Herausgabe, der Verlag, die Förderung und Sammlung wissenschaftlicher, schriftstellerischer und künstlerischer Arbeiten sowie deren Präsentation“, berichtete der ehemalige Obmann der Sektion. Er unterstrich: „Anlässlich unseres 150-Jahr-Jubiläums sollte das gesamte Spektrum des Vereins abgedeckt sein, dazu gehört auch der kulturelle Bereich. Und da der Alpenverein derzeit über keine Möglichkeit einer Dauerausstellung verfügt, war es mir ein Anliegen, Exponate aus dem Alpenvereinsmuseum in der Ausstellung im Imster Fasnachtshaus zu zeigen.“


Sektion, Museum und Fasnacht involviert

Die Planungen begannen vor über einem Jahr mit ersten Gesprächen mit dem Alpenvereinsmuseum und den Verantwortlichen der Imster Fasnacht. „Diesen fielen sehr positiv aus und auch die Zusammenarbeit in den vergangenen Monaten mit beiden Institutionen war äußerst angenehm und konstruktiv. Gemeinsam haben wir ein tolles Projekt initiiert. Ich denke das Ergebnis kann sich sehen lassen. Und wird hoffentlich von vielen gesehen. Wir laden alle herzlich dazu ein“, betont Welzl abschließend. Die Werke im Imster Fasnachtshaus können bis 23.12. immer freitags von 16 bis 19 Uhr sowie am Samstag und Sonntag jeweils von 14 bis 18 Uhr besichtigt werden. Zudem ist das Fasnachtshaus am 30. Dezember 2022 und am 13. Jänner 2023 von 16 bis 19 Uhr geöffnet.


Panoramen, Photographie und neues

Im Zentrum der Ausstellung stehen die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sehr populären Bergpanoramen. Durch sie brachte man den Menschen die Schönheit der Bergwelt näher. Neben einem Originalpanorama von der Kreuzspitze von Charles Brizzi samt Aquarellen desselben Künstlers werden verschiedenste Darstellungsarten von Panoramen bis hin zur Photographie von Heinz Zak zu sehen sein. Der Rundblick wird sich in der Ausstellung aber nicht nur auf die Panoramen beschränken. So werden Bilder aus verschiedenen Schaffensperioden von Ernst Platz (1908), Ludwig Scheiring (1925) und Elmar Kopp (1980) gezeigt. Dem gegenüber wird die Malerei von Hannah Philomena Scheiber stehen. Sie interpretiert die Werke der oben genannten Künstler auf ihre Weise.


Kostbares Zeitdokument

Und nicht zu vergessen – die Geschichte des Alpenvereins Imst-Oberland und der Muttekopfhütte findet natürlich auch ihren Platz. Hier dürfen sich die BesucherInnen auf eine echte Sensation freuen: Durch Zufall gelangte heuer im Sommer ein altes Buch der Muttekopfhütte in die Hände der Sektion. Dieses wurde vor vielen Jahren beim Ausräumen eines Stadls gefunden. Dabei handelt es sich um das erste Hüttenbuch der Muttekopfhütte von 1892 mit Einträgen von der Eröffnung der Hütte bis 1907. Das kostbare und noch sehr gut erhaltene Werk wurde von der Uni Innsbruck digitalisiert. Laut Auskunft des Alpenverein-Archivs sind derartige Hüttenbücher äußerst selten, es gleiche einem Lotto-Sechser ein solches in dieser Qualität zu finden.


Großer Zuspruch

Unter den zahlreichen Gästen der Vernissage fanden sich Vizepräsidentin Doris Hallama sowie Vizepräsident Walter Wegscheider vom Österreichischen Alpenverein, die beiden Künstler Hannah Philomena Scheiber und Heinz Zak oder Gerald Aichner vom Alpenverein Landesverband. Auch der in Tirol und Berlin lebende Künstler Nino Malfatti, bekannt durch seine Bergmalerei, kam ins Imster Fasnachtshaus. Vonseiten der Stadtpolitik waren zahlreiche Gemeinderätinnen und Gemeinderäte anwesend, darunter Bürgermeister Stefan Weirather, die beiden Vize-Bgm. Thomas Schatz und Marco Seelos. Kulturreferentin Barbara Hauser, Stefan Handle, Anna Wagner, Pila Walser, Helmuth Gstrein und Friedrich Fillafer. Veronika Raich und Michael Guggenberger vom Alpenverein Museum bzw. dem historischen Archiv in Innsbruck waren ebenso zugegen wie die Familie Pischl, welche Leihgaben ihrer Privatsammlung zur Verfügung stellte. Die Imster Fasnacht war unter anderen vertreten durch Obmann Ulrich Gstrein, Museumsleiter Dietmar Ewerz, Niki Larcher und Manfred Thurner. Musikalisch begleitet wurde die Ausstellung vom Duo Victor Gabl und Denaj Krilic.

Ausstellungs-Initiator Markus Welzl von der Alpenvereinssektion Imst-Oberland erklärte:

„Es ist etwas Besonderes, wenn Die Fasnacht als größte Institution der Stadt Imst zusammen mit dem Alpenverein, dem mitgliederstärksten Verein der Stadt Imst, eine Aktion setzt. Dieses Gemeinsame soll ein Zeichen des Miteinanders sein.“

Doris Hallama, Vizepräsidentin des Österreichischen Alpenvereins, bedankte sich bei der Sektion Imst-Oberland für den Mut zu dieser ganz besonderen Ausstellung.

Dietmar Ewerz, Leiter des Imster Fasnachtshauses, meinte in seinen Grußworten: „Das einzig Beständige sind die Berge und die Fasnacht.“


Ausstellung der Alpenvereinssektion Imst-Oberland

360° Berge Leidenschaft

Fasnachtshaus Imst

Bis 23.12.:
Freitag, 16 bis 19 Uhr
Samstag & Sonntag, 14 bis 18 Uhr

Sowie am 30.12.2022 & 13.01.2023, 16 bis 19 Uhr

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