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Ankogel (Ankogel)

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Ankogel

23. 25. August 2007

 

Schon bei der Anreise, die teilweise mit  Bahn bzw. mit PKW erfolgte, stellte sich die Frage einer günstigen Wetterprognose. Ossi, Franz und Herbert stiegen von Böckstein über den Korntauern zum Hannoverhaus auf, der Rest fuhr durch den Tauerntunnel nach Mallnitz. Hier wurden sie bereits von den ersten Regentropfen begrüßt. Mit dem Bus ging es zur Talstation der Ankogelbahn. Unseren Plan, bis zur Mittelstation zu fahren und per pedes weiterzugehen, wurde vom Regen verhindert. Wir fuhren bis zur Endstation. Unser Vorteil, wir kamen mit halbwegs trockener Kleidung in die unterkühlte Hütte, Ossi und Herbert nach 6 Std. Mühsal völlig durchnässt. Franz zog nach den Korntauern den Abstieg zum Ghf. Hochalmblick vor. Ihm schwebte eine warme Stube und trockenes Gewand für den nächsten Tag vor. Sein Nachteil: ca. 700 Höhenmeter Aufstieg noch vor dem Anstieg zum Ankogel.

 

Am Abend eine Durchsage der freundlichen Hüttenwirtin: Morgen schönes Wetter! Also ab ins Bett, hinein in den Schlafsack und 3 Decken darüber, wobei Socken und Fleecejacke den Körper nicht verließen. Trotzdem war es eine sehr kalte Nacht bei 2 Grad plus.

 

Am nächsten Morgen ermunterten uns die wärmenden Sonnenstrahlen zum Gipfelsturm. Los gings hinauf zum Lassacher Kees und an seinem Rand entlang folgten wir dem Grat zum Kleinen Ankogel. Nach kurzer Rast begann der Anstieg zum Gipfel. Ab hier war Trittsicherheit gefordert, zu unserem Glück aber war der Fels trocken. Nach ca. 30 Minuten, bedingt durch Gegenverkehrspausen, erreichten wir den Gipfel. (insgesamt 3 Std. Gehzeit) Eine wunderschöne Aussicht belohnte unsere Mühsal. Starker Wind zwang uns, unseren Aufenthalt am Gipfel zu kürzen und eine erholsame Pause erst am Kleinen Ankogel zu halten.

Endlose Schuttkare am Abstieg brachten unsere Knie- und Hüftgelenke an den Rand des Erträglichen. Nach einem gemütlichen Hüttenabend am Hannoverhaus waren aber die Schmerzen wieder vergessen. Auf getrennten Abstiegswegen traten wir am nächsten Tag unsere Heimreise an.

                                                                                   

Gerold Sprung

 
 
 

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