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Die Geschichte der Hesshütte (Hesshütte, Ennstaler Alpen Chronik)

Hüttenfinder
Hesshütte
Seehöhe 1699 m, Kategorie I, Steiermark, Ennstaler Alpen

Die Geschichte der Hesshütte

1893: Erbauung und Eröffnung durch die „Alpine Gesellschaft D’Ennsthaler“, die sich um den Metallwarenfabrikant Heinrich Heß (geb. 1857) zusammenschlossen und die Gesäuseberge erkundeten und Hütten bauten, wobei die Heßhütte die zweitälteste Hütte im Gesäuse ist. Heß fand den Peternpfad durch die Nordwand des Gesäuses, sowie im gleichen Jahr (1877) den Wasserfallweg. Ihm gelang auch die Erstbesteigung des Reichensteins, des Hochtors, der Planspitze und des kleinen Buchsteins. Heß galt als „Vater des Gesäuses“, 1884 verfasste er den ersten Gesäuse-Führer. Er verstarb am 12.8.1946 in Wien.

Die Baukosten der Hesshütte beliefen sich im Jahre 1893 auf 2.000 Gulden, ein nach heutigen Maßstäben bescheidener Betrag.

1900: Erste Erweiterung der Hütte

1910: Zweite Erweiterung der Hütte

1931: Übernahme durch die Sektion Austria

1978: Zubau eines eigenen Schlafhauses

Hesshütte