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Ein Grenzstein erzählt (Wegpunkt 7)

Ein Grenzstein erzählt


In der Fahrbahnsenke gleich östlich des Nassfeldkirchleins steht ein unscheinbarer Grenzstein. Seine Aufgabe, die genaue Grenze zwischen Italien und Österreich zu markieren, erfüllt er seit Jahrzehnten. Auf der einen Seite prangt ein „I“ (Italien) auf der anderen Seite ein „Ö“ (Österreich). Betrachtet man dieses Ö genauer, dann sticht einem der ganz und gar missglückte Buchstabe ins Auge. Er kann aber nichts dafür. Denn nach der Machtübernahme Adolf Hitlers wurde die Grenze neu markiert. In die wuchtigen Granitsteine wurde das „D“ (für Deutschland) eingemeißelt.

Nach 1945 verzichteten beide Nachbarn auf neue Grenzsteine, die staatlichen Organe machten aus dem „D“ mehr schlecht als recht ein O“ und setzten die zwei Punkte darüber. Doch was soll´s: Seitdem vertragen sich das „I“ und das „Ö“ auf den Grenzsteinen bestens. Und das ist doch das Allerwichtigste.

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