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Grenzübergang Nassfeld (Wegpunkt 1)

Grenzübergang Nassfeld

Das Nassfeld war über Jahrhunderte vor allem für Säumer ein regionaler Übergang vom Gailtal ins südliche Kanaltal. Diese Saumwege wurden in den Kriegsjahren 1915-18 zu Straßen ausgebaut, um den Nachschub zu den Gebirgstruppen sicherzustellen. Mit dem Friedensvertrag von Versailles 1919 fiel das Kanaltal ab Pontafel bis einschließlich Tarvis an Italien. Die neue Grenze wurde zur streng bewachten Demarkationslinie zwischen Italien und Österreich, es herrschte sogar Fotografierverbot. Anstelle des Warenhandels blühte das Schmugglerwesen. Doch gleich nach dem 2. Weltkrieg wünschte sich die Bevölkerung beiderseits der Grenze einen Grenzübergang. Tausende Besucher bei den jährlichen „Nassfeld-Kirchtagen“ unterstrichen, dass die Zeit für ein neues, friedliches Miteinander gekommen war. Bezirkshauptmann Friedrich Schwarz und ÖAV Obmann Gustl Kury, dazu der Präfekt von Udine, Francesco Boccia, oder Uhrmacher Enrico Contin (ital. Alpenverein) setzten sich für dieses gemeinsame Ziel ein. Am 10. Juni 1958 kam es zur Eröffnung dieser Grenzkontrollstelle. Mit dem Beitritt zum Schengenabkommen wurden 1998 die Grenzbalken endgültig abgebaut, heute präsentiert sich die Tourismusregion Nassfeld „grenzenlos.

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