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Rosenkogel 15. Jänner 2022 (Rosenkogel am 15. Jänner 2021)

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Rosenkogel 15. Jänner 2022

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Sowohl die angekündigten Teilnehmer als auch der prognostizierte Wetterbericht liessen die Vorfreude für mich an diesem Tag ansteigen.
Und so versammelten sich 14 Schitourengeher um dieses lohende Ziel in den Karawanken gemeinsam zu besteigen. Der abgefragte Lawinenlagebericht zauberte auch keine Sorgenfalten auf unsere Stirn und so konnten wir nach der obligatorischen LVS-Kontrolle am Parkplatz vor dem Kraftwerk im Bärental starten. Anfänglich ging es mässig ansteigend über den Forstweg immer Richtung Süden taleinwärts. Später folgten einige Abkürzungen wo der eine oder andere Teilnehmer seine kleinen Schwächen eingestehen musste. Sowohl die Kondition als auch die Technik müsste da noch verbessert bzw. verfeinert werden. Aber bei solchen grundsätzlich eher unschwierigen Touren lernt man sich und seine Technik besser kennen.
Vorbei ging es an diversen Hütten bis wir auf circa 1.500 Meter das freie Almgelände erreichten. Hatten wir ursprünglich aufgrund des rammelvollen Parkplatzes mit Platzängsten im Gelände gerechnet, so sahen wir die anderen Gruppen nur von weitem.
Je näher wir dem Gipfel kamen umso mehr abgeblasen war unser Aufstiegsgelände. Am Kamm angekommen eröffnete sich uns ein traumhafter Blick in die Julischen Alpen, allen voran der gegenüberliegende Triglav mit seinen Vasallen im Westen bis zum Mangart. Aber auch die restlichen Berge der Karawanken waren weit oberhalb der im Klagenfurter Becken hartnäckigen Wolkenbank zu sehen. Irgendwie können einem die Leute leid tun, die kaum die Möglichkeiten haben, den Talnebeln zu entfliehen. Als Bergsteiger muss man zwar die eine oder andere Anstrengung in Kauf nehmen, die Belohnung am Gipfel rechtfertigt aber alle Mühen.
So gab es am Gipfel ein kräftiges "Berg-heil" und wir konnten uns der wohlverdienten Jause zuwenden. Der wolkenlose Himmel ließ unsere Blicke permanent rundum schweifen. Es kamen von Süden auch etliche Bergsteiger aus Slowenien auf diesen schönen Grenzberg. Von dort ist das Gelände eher lieblich und lädt wahrscheinlich regelrecht zu der einen oder anderen Tour ein.
Nachdem unsere Bäuche voll waren, der Durst gestillt und die umliegenden Gipfel benannt waren machten wir uns schön langsam an die Abfahrt.
Zuerst ein vorsichtiges Herantasten an den Harschschnee, dann einige Meter Pulver und umgekehrt. Die Konzentration durfte nicht nachlassen; man konnte sich wirklich kaum auf die Optik der Schneeoberfläche verlassen. So ging es circa 350 Hm hinunter bis zum Forstweg. Dort angekommen war es wesentlich gemütlicher und der Schnee berechenbarer und schließlich kamen alle Teilnehmer glücklich und zufrieden am Parkplatz an.
Eine kurze Einkehr darf natürlich auch nicht fehlen gilt es doch die Elektrolytspeicher für die nächsten Touren aufzufüllen. Der dichte Nebel im Rosental lichtete sich erst im Gailtal und unsere Gespräche gingen schon wieder zu den künftig geplanten alpinen Unternehmungen.

Berichte: Reinhold Ressi
Bilder: Sigrid Schlosser, Fritz Steinwender, Hans Kröpfl

 
 
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