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Hoch König am 4. September 2021 (Hoch König am 4. Septmeber 2021)

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Hoch König am 4. September 2021

Elisabeth Presslauer, Fritz Steinwender, Hubert Winkler und Jürgen Lindermuth
Elisabeth Presslauer, Fritz Steinwender, Hubert Winkler und Jürgen Lindermuth

1890 Höhenmeter im Auf- und Abstieg' MsoNormal">Der Königsjodler ist als einer der längsten und wegen seiner gewaltigen Dimensionen und anhaltenden Schwierigkeiten sowie aufgrund der Höhenlage als einer der schwersten Steiganlagen im Ostalpenraum beschrieben. Wir konnten das nicht unbedingt teilen, wussten aber von Anfang an, dass hier viel Kondition benötigt wird.

Nach der zweistündigen Anfahrt bis auf den Dientner Sattel starteten wir auf 1342 m. Einen kurzen Forstweg folgend bis zur Erichhütte und weiter über Almböden ging es schließlich in Serpentinen einen steileren Hang hinauf in die Hochscharte 2220 m, bis wir nach fast 1000 Höhenmeter den Einstieg in den Klettersteig auf 2310 m erreichten. Nach einer kurzen Rast und der Vorbereitung (Anseilen) stiegen wir guter Dinge ein. Es ging hurtig höher. Fegten anfangs Nebelschleier über den Grat wichen diese bald der strahlenden Sonne. Der Steig, der meist entlang der Gratkante führt, überwindet acht zum Teil spitze Türme und spektakuläre größere und kleinere Schluchten. Darunter fallen unter anderem der Flower Tower, die Teufelshörner, den Kematstein, der Jungfernsprung, der Sallerriss und die Teufelsschlucht. Durch das ständige Auf- und Absteigen werden die 1700 Klettermeter zur Herausforderung und Konditionsfrage. Hat man alle Schwierigkeiten geschafft steht man schließlich am Hohen Kopf in 2875 m, dem eigentlichen Ende des Klettersteiges. Von hier sind es dann nur noch einige Höhen- und Längenmeter bis man den Höchsten Punkt des Höch Königs, das Matrashaus in 2941 m erreicht hat. Hier weiß man, was geleistet wurde und dass man eine Rast verdient hat.

Uns war bewusst, dass auch der Abstieg noch einige Schwierigkeiten in sich barg. Somit begannen wir nach 45 Minuten Gipfelzeit den über sehr steiles Schroffengelän verlaufenden Abstieg. Durch einen eine Woche zurückliegenden Schneefall hatten wir bis auf ca 2500 m Schnee am Steig, was den Abstieg nicht unbedingt erleichterte. Vorsichtig aber Zielgerichtet stiegen wir ab bis wir nach einem kurzen Aufstieg wieder in die Hochscharte und somit auf unsere Aufstiegsroute kamen. Nun ging es wieder die steilen Serpentinen hinunter bis auf die Almböden bis zur Erichhütte. Nach einer kurzen Stärkung erfolgte der weitere Abstieg bis zu unseren Fahrzeugen am Dientner Satte.

Eine wirklich lohnende, sehr anspruchsvolle und konditionsraubende Tour bei schönstem Wetter ging zu Ende.

Ich danke meinen Begleitern: Elisabeth Presslauer, Fritz Steinwender, Hubert Winkler und Jürgen Lindermuth

Bericht und Bilder: Günther Steinwender

 
 
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