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Karstfahrt – Velika planina (Slo) – am 29. August 2020 (Karstfahrt - Velika Planina am 29. August 2020)

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Karstfahrt – Velika planina (Slo) – am 29. August 2020

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Dichter Nebel ab ca. 1.200 m Höhe. Die Sicht vom Sessellift nicht gerade atemberaubend. Später auf der Hochebene ein „Vorwärtstasten“ von Hütte zu Hütte. Sollte es das gewesen sein? Nichts mit der vielgerühmten „Velika planina“, wo die Natur auf dieser malerischen hochalpinen Hirtensiedlung wunderschön sein soll? Nun aber der Reihe nach.

Ein gewaltiger Donnerschlag weckte mich in der Nacht vor dem geplanten Ausflug nach Slowenien. Und auch als dann immer wieder heftige Regenschauer auf den Reisebus der Fa. Wastian niederprasselten, machte sich schon eine gewisse Verzagtheit breit. Doch die interessanten und spannenden Erzählungen von Alois aus dieser Region, sowie der Kaffee auf einer Autobahnraststätte vor der Abzweigung nach Kamnik tat uns dann allen gut. „Uns“, das waren wir zahlreiche „Velika planina Eroberer“, die hofften, dass sich das Wetter doch noch zum Besseren wendet.

Und so war es auch. Der Regen hörte auf und am Horizont sah man schon das Ende der Wolkenbank. Diese jedoch hatte genau die Höhe, die unser ersehntes Ziel „unsichtbar“ machte.

Bald kurvte der Reisebus am Gondelparkplatz ein. Kurze Zeit später „schwebten“ dann die „AV-Adler“ ca. 1000 hm nach oben.

Die Wegweiser auf dieser hochalpinen Hirtensiedlung sind im Nebel eine große Hilfe. Doch trotzdem war es nicht so leicht, unsere erste Station, das heimelige Museum, zu finden. Da ja unmöglich alle darin Platz hatten, war es den Wartenden aber nicht langweilig. Ein Hirte brachte seinen hauseigenen Schnaps und es schaute die Welt gleich anders aus. Als wir später auf einer Hütte gegenüber mit uriger slowenischer Kost verköstigt wurden und dann auch noch plötzlich der Nebel aufriss, dann wußten wir: Wir sind bei unserem ersehnten Ziel angekommen, der „Velika planina“.

Wie so oft, so wurden die „Gailtaler Bergsteiger“ wieder bewahrt vor Unwetter und beschenkt mit einer mystischen Landschaft, die sie bei Sonnenschein vielleicht gar nicht so eindrucksvoll erlebt hätten.

Später im Tal: Der Besuch der Karstquelle des Flusses „Kamniska Bistrica“ und das reichliche und gute slowenische Essen in einem nahe gelegenen Wirtshaus, beschloss diesen erlebnisreichen Tag.

Bericht: Helfried Gangl
Bilder: Manfred Schluder
 
 
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