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Skitour Garnitzenberg am 14. Dezember 2019 (Skitour Garnitzenberg am 14. Dezember 2019)

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Skitour Garnitzenberg am 14. Dezember 2019

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Bei strahlend blauem Himmel und bei perfekten Schneeverhältnissen fanden sich 18 Teilnehmer zum diesjährigen Einführungskurs ins Schitourengehen am Nassfeld ein.
Es gab zuerst die obligate Vorstellung über das Programm der kommenden Stunden. Und zwar sollte mit der LVS-Kontrolle (Groß und Klein) begonnen werden als auch, was in den Rucksack gehört bei einer Skitour.

Dann ging es bergan bis zur Auernig-Alm. Dort konnte man bereits unseren geplanten Gipfel, den Garnitzenberg, ausmachen. Es folgt die Vorstellung der Strategie „Stop or Go“ anhand des für diesen Tag herausgegebenen Lawinenwarnberichtes. Der war insofern spannend, dass die Warnstufe von zwei auf drei – also groß – hinaufgestuft wurde. Es herrschte beim letzten Schneefall vor 24 Stunden stürmischer Südwestwind, der infolge auf Nord drehte. Das bedeutete, dass wir bei der kompletten Skitour mit Schwimm- bzw. Triebschnee rechnen mussten. So konnten wir die Alpenvereins-Strategie von den ersten Metern an perfekt umsetzen.

Weiter ging es durch eine kurze Waldstufe bis wir wieder ins freie Gelände kamen. Dort wurde anhand des Geländes die richtige Spuranlage besprochen, alles unter der Beachtung der aktuellen Lawinenwarnstufe. Der Gipfel war schon zum Greifen nahe, machten wir eine neuerliche Unterbrechung. Und zwar wurde die Suche mit dem LVS-Gerät erklärt, der richtige Einsatz der Sonde und der Schaufel und das Verhalten am Lawinenkegel (Oberflächensuche bzw. Suchstreifen bzw. Schlangenliniensuche). Es wurde den Teilnehmern eindringlich nahegelegt, die LVS-Suche laufend zu üben da im „Fall der Fälle“ die Kameradenrettung die größten Aussichten auf eine erfolgreiche Auffindung des verschütteten Tourenpartners hat. Auch wurde die richtige Lagerung samt Wärmeschutz des Lawinenopfers besprochen.

Der Gipfelhang wurde wiederum unter Berücksichtigung der Hangsteilheit und der für diesen Tag ausgegebenen Lawinenwarnstufe begangen wobei den Teilnehmern zusätzlich die richtige Spitzkehrentechnik vorzeigt wurde.
Schließlich kamen alle Teilnehmer gut zum Gipfel und es wurden anschließend noch die umliegenden Berge erklärt sowie die Messung der Hangsteilheit mit zwei Schistöcken gezeigt. Die Abfahrt erfolgte unter Einhaltung der erforderlichen Abstände von mindestens 30 Metern Richtung Familienabfahrt.

In Summe ein überaus positiver Tag, der allen Teilnehmern so richtig Lust auf weitere Unternehmungen in den winterlichen Bergen machen sollte.

Bericht: Reinhold Ressi
Bilder: Reinhold Ressi und Georg Berger
 
 
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