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Hart, härter, GROSSGLOCKNER ULTRA-TRAIL - wir gratulieren unserem Mitglied Klaus Gösweiner zum Sieg!!

 

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Siegerbild - Klaus Gösweiner (links) beim Großglockner Ultratrail Run


Hart, härter, GROSSGLOCKNER ULTRA-TRAIL® powered by DYNAFIT!


Zwei Sieger beim extremsten Ultra-Trail Österreichs


 Hart, härter, GROSSGLOCKNER ULTRA-TRAIL® powered by DYNAFIT! Die erste Ausgabe dieses einzigartigen UltraTrailrunning-Bewerbs rund um den höchsten Berg Österreichs mit Start und Ziel in Kaprun verlangte den knapp 250 Teilnehmern aus 20 Nationen alles ab. Klaus Gösweiner und Markus Amon absolvierten die 110 Kilometer mit 7.000 Höhenmetern im durchwegs unwegsamen und alpinen Gelände in 16:47,56 Stunden und liefen gemeinsam ins Ziel. „Das war das schwierigste Rennen, das wir je gelaufen sind“, waren sich die beiden Premieren-Sieger einig.


Für einen Laien ist es ohnehin unvorstellbar eine mit in großteils alpinem Gelände liegende und mit 7000 Höhenmetern gespickte Distanz von 110km zurückzulegen. Man muss zumindest vor Ort als Zuseher dabei gewesen sein, um diese extreme Herausforderung nur annähernd erahnen zu können. Der 34jährige Familienvater Gösweiner geht dieser Herausforderung mit Leidenschaft nach und ohne das Verständnis seiner Familie (Frau Miriam und 3 Töchter) wäre das alles nicht möglich.


Der Start zum GROSSGLOCKNER ULTRA-TRAIL® powered by DYNAFIT erfolgte am Freitagabend pünktlich um 18 Uhr bei Volksfeststimmung auf dem Salzburger Platz in Kaprun. Die Ultra-Distanz führte die Läufer über Fusch an der Glocknerstraße und das Glocknerhaus hinunter nach Kals in Osttirol und über das Kitzsteinhorn mit dem Schlussanstieg auf die Schmiedinger Scharte zurück nach Kaprun.


Die Strecke verlangte den Läuferinnen und Läufern alles ab: Aufstiege über losen Schotter, zugewachsene Trails, Schnee und sogar eine schwindelerregende Abseil-Passage über eine Schneewechte stellten Mensch und Material vor eine ganz besondere Herausforderung.


Gemeinsam über die Ziellinie


Diese meisterten Lokalmatador Markus Amon und der Steirer Klaus Gösweiner am besten, deren geplante Rennstrategie aber unterschiedlicher nicht hätte sein können:


Gösweiner hielt sich zu Beginn des Wettkampfs zurück und lag nach 25km und 1300Hm vorerst nur am 15.Rang, der Rückstand auf die Spitzengruppe betrug ca. 17min. Amon lief von Beginn an in der Spitzengruppe, die mit Fortdauer des Rennens immer kleiner wurde. Schlussendlich blieb vorne nur Amon über – und Gösweiner holte Minute um Minute auf. Bei km 83 war es dann soweit: Gösweiner konnte Amon beim Checkpoint Rudolfshütte einholen. Von der Rudolfshütte bis zum Aufstieg auf die Schmiedinger Scharte lieferten sich die beiden Österreicher ein packendes Duell um Platz 1, jeder versuchte sich abzusetzen, keiner schaffte den entscheidenden Vorsprung herauszulaufen! Dann traf man die Entscheidung das Rennen gemeinsam zu beenden. „Wir waren heute gleich stark, deshalb haben wir uns gegen das Duell und das Risiko entschieden.“ Nach 16:47,56 Stunden feierten die beiden Österreicher einen umjubelten Ex-aequo-Sieg.


„Ich habe das ganze Jahr für dieses Rennen trainiert und alles auf den Ultra-Trail ausgerichtet. Es freut mich, dass ich den Heimvorteil so perfekt ausnützen und noch dazu einen neuen Freund gewinnen konnte“, strahlte Markus Amon, der Veranstalter Hubert Resch im Vorfeld auch bei der Streckenplanung unterstützte.


Für Klaus Gösweiner war es ein ganz besonderer Sieg: „Ich habe mir beim schwierigsten Rennen meiner Karriere einen Traum erfüllt! Die Kombination aus Distanz, Höhenmetern und einem unglaublich hohen Schwierigkeitsgrad macht den GROSSGLOCKNER ULTRA-TRAIL® zu einer unglaublichen Herausforderung. Mit diesem Rennen brauchen wir den internationalen Vergleich nicht zu scheuen.“


Platz drei ging an den deutschen Top-Favoriten Matthias Dippacher, der mit mehr als 50 Minuten Rückstand ins Ziel kam.


 

Gösweiners UltraTrail Debüt erfolgte gerade erst im Vorjahr


Erst im Vorjahr bestritt der Ultraläufer Klaus Gösweiner als Debütant den Zugspitz Ultra Trail mit der unglaublichen Distanz von 100 Kilometern, 5400 Höhenmetern und hatte dabei wider Erwarten bereits früh mit argen körperlichen Problemen zu kämpfen.


Trotz arger körperlicher Probleme und Schmerzen gab Gösweiner das Rennen nicht auf und kämpfte unter 700 Athleten um schlussendlich als 32. in knapp über 14 Stunden das Ziel zu erreichen.


In der Zwischenzeit hat sich beim dreifachen Familienvater bezüglich der Ultradistanz so einiges getan: Rund 1,5 Monate nach der Misere beim Zugspitzlauf sorgte er mit einer so noch nie dagewesenen Leistung bei seinem eigenen Projekt „4 Berge 8 Gipfel Trail“ für Aufsehen in der Ultra Lauf Szene:


Non Stop Lauf über die steilen Pisten der Schladminger 4-Berge Skischaukel mit Start bei der Talstation Hauser Kaibling, über die Gipfel des Hauser Kaibling, der Planai, der Hochwurzen, 2mal der Reiteralm und die ganze Strecke wieder zurück nach Haus/Ennstal.


Distanz 96km und 8300 Höhenmeter!!! Und das in knapp über 16 Stunden!!!


„Bei meinem Projekt „4 Berge 8 Gipfel Trail“ konnte ich mein Leistungspotential voll abrufen und war für mich eine Riesenmotivation für die nächsten Jahren, in denen ich mich zu 100% dem Ultra Lauf widmen möchte!“


 

2015: Beim zweiten Versuch bei der Ultra Elite angelangt!


Auch 2015 war der aus Weissenbach bei Haus stammende Extremsportler wieder beim Zugspitzlauf dabei und die noch akribischere Vorbereitung hat sich heuer ausgezahlt:


Bei unvorstellbar schwierigen Bedingungen (Starkregen, Schnee, Wind und Kälte) lief Gösweiner von Beginn an in der Spitzengruppe mit und konnte schlussendlich als bester Österreicher den 9. Gesamtrang belegen.


 

Formhöhepunkt beim Großglockner Ultra Trail erreicht


Gösweiner musste die verbleibenden 5 Wochen vom Zugspitz Ultra Trail bis zum Großglockner Ultra Trail möglichst optimal zur Regeneration nutzen um beim Großglockner Ultra Trail voll in Form zu sein.


„Ich habe mich auf diese gewaltige Herausforderung schon gefreut und in den letzten 5 Wochen wieder versucht alles richtig zu machen. Der Sieg entschädigt für alles!


Finishline
 
 
 

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