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Alpenvereinswege

Etwa 55.000 Kilometer Wander- und Bergwege sind es, die von den Sektionen des Deutschen und des Österreichischen Alpenvereins in insgesamt 402 Arbeitsgebieten in den Ostalpen mit einer Gesamtfläche von etwa 45.000 Quadratkilometern gebaut wurden und bis heute erhalten werden. In unzähligen Stunden leisten die ehrenamtlich tätigen WegewartInnen diese Arbeit. Das Hütten- und Wegenetz der Alpenvereine ist heute nicht nur die tragende Säule des Bergsports und des Sommertourismus im Alpenraum, sondern auch die effektivste Besucherlenkung. Gut erhaltene und markierte Wege erhöhen die Sicherheit der Erholungsuchenden und verringern die Notwendigkeit von Such- und Bergungseinsätzen.
Seit Langem ist im Grundsatzprogramm der Alpenvereine verankert, dass die Erschließung der Alpen abgeschlossen ist. Neue Wege und Hütten werden nicht mehr gebaut. Doch das bestehende Wegenetz erfordert jedes Jahr Tausende von Arbeitsstunden. Denn ohne erhaltende Maßnahmen würden Wege und Steige erodieren, Brücken und Stege verrotten, Seile und Klampfen verrosten. Jeder Winter, jedes Gewitter, jeder Sturm verlangt seinen Tribut und hinterlässt Schäden an den Wegen. Und obwohl es schwieriger geworden ist, Freiwillige für diese herausfordernde Tätigkeit zu gewinnen und die Generalsanierung von Wegen sehr kostspielig geworden ist, schaffen es die Alpenvereine seit über 150 Jahren, gemeinsam mit ihren ehrenamtlichen WegewartInnen, diese Aufgaben zum Wohl der Allgemeinheit zu stemmen.

Österreichischer Alpenverein | Olympiastraße 37, 6020 Innsbruck | T +43/512/59547 | E-Mail