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Skihochtourentage im Ötztal (Skihochtourentage im Ötztal)

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Skihochtourentage im Ötztal



 
Oetzutal

Foto/Video: M. Steinberger

23.03.2018 - 25.03.2018 mit Übernachtung auf der Martin Busch Hütte

Am Freitag um 05.30 Uhr sind wir losgestartet in Richtung Ötztal – Vent.

In Innsbruck hat es noch leicht geschneit, aber in Vent war es dann schon strahlend blau.

Zuerst ging es einen kleinen Schlepplift hinauf, dann eine Zeit lang entlang eines flachen Weges und dann ab ca. der Hälfte zur Hütte mussten wir leider immer leicht querend den rechten Hängen entlang zur Martin Busch Hütte aufsteigen, die wir nach 675 hm und 7,5 km erreichten.

Nach einer guten Mittagspause machten wir uns dann am Nachmittag noch auf den Weg in Richtung Kreuzspitze. Auf halben Weg entschieden wir uns aber, nicht auf die Kreuzspitze (Sonnenhang mit Bruchharsch) sondern weiter in Richtung Kreuzkogel zu gehen. Diese Entscheidung war glücklicherweise die Richtige, denn so konnten wir zumindest einen Teil der Abfahrt mit Pulver genießen. Über den Rest breiten wir lieber den Mantel des Schweigens.

Am Samstag starteten wir bereits um 07.30 Uhr. Im flachen Talboden Richtung Similaunhütte war es sehr kalt und erst als wir rechts abgebogen sind in Richtung Hauslabkogel, in die ostseitigen Sonnenhänge wurde es dann angenehm warm.

Bereits im Anstieg im Pulver sehnten wir die Abfahrt herbei. Nach 950 hm und 2,5 h erreichten wir den Gipfel des Hauslabkogels mit traumhaften Ausblick.

Die Abfahrt war dann wie erwartet der „Pulvertraum“. Über die super geneigten Hänge mit ca. 20-25 cm Pulverschnee entlockten uns ein ums andere Mal einen Jauchzer. Da die Abfahrt so schön war, sind wir bis ganz in den Talboden hinuntergefahren und hatten dann etwas mehr Anstieg zur Similaunhütte (als mit Querung).

Auf der in den letzten Jahren sehr schön erweiterten Similaunhütte genossen wir im „Wintergarten“ eine sehr köstliche Rindssuppe mit Nudeln und Rindfleisch von den Kühen der Hüttenbesitzer.

Nach dieser Stärkung starteten wir dann zu unserem zweiten Gipfel an diesem Tag dem Similaun.

In einem langen weiten Bogen stiegen wir bis zum Skidepot auf um dann die letzten ca. 150 hm stapfend auf den Gipfel zu steigen.

Die anschließende Abfahrt über den rechten Gletscher (von oben gesehen) war zuerst etwas hart bzw. bruchharschig und wechselte dann aber schnell wieder auf schönsten Pulver.

Die Hänge dort waren so schön und breit, dass wir quasi in unverspurte Hänge unsere Zopferl legen konnten.

Zurück auf der Hütte strahlten wir von einem Ohr zum anderen um die Wette, ob der schönen Tour, dem traumhaften Schnee und einfach überhaupt.

Am Sonntag dann mussten wir zuerst 200 hm abfahren zum Einstieg in Richtung Hintere Schwärze. Wie tags zuvor war es im schattigen Talboden die erste Stunde recht kalt.

Am Fuße des Similaun drehten wir dann nach links in Richtung des teilweise spaltenreichen Marzellferners.

Zuerst ging es recht flach, am Ende dann etwas steiler hinauf.

Nach dem Skidepot galt es zuerst eine ca. 100 hm und beinahe 45° steile Schneeflanke zu überwinden bevor wir auf den Grat kamen der zuerst flach und dann am Ende nochmals recht steil auf den Gipfel der Hinteren Schwärze geführt hat.

Dieser dann doch mit etwas Kletterei verfeinerte Gipfel war dann noch das Tüpfelchen auf dem I unserer 3-Tages Ötztalskitourentage. Die Abfahrt war dann zu Beginn auch wieder bruchharschig, in der Mitte pulvrig und dann ganz unten in Richtung Vent etwas weich.

Alles in Allem war es ein geniales Skitourenwochenende mit besten Wetter und Schnee und sehr netten Tourenteilnehmern.

Matthias Steinberger

 
 
 

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