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Attraktive neue Schlafhütte "Roman's Biwak2610" (Glungezerhütte2610 mit neuer reizvoller Biwak-Schlafhütte)

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Attraktive neue Schlafhütte "Roman's Biwak2610"

Glungezerhütte2610 : Schlaflager "TuXer" (re) "Roman's Biwak"-Schlafhütte (li )Fotos: ÖAV Hall i.T .

Die Glungezer-Trekking-Hütte2610 ist um eine besondere Schlafhütte und Attraktion reicher. Im Hüttenbereich wurde  das neue Biwak-Schlaflager "Roman' von ÖAV und BTV dem Alpenverein Hall in Tirol übergeben und eröffnet. Damit verfügt die Glungezerhütte über zusätzliches Top-Nächtigungsangebot, der Alpenverein Hall über seine "fünfte" Hütte.

Die Glungezerhütte2610 in den TuXer Alpen liegt an einem international bedeutsamen alpintouristischen Kreuzungspunkt:

  • Patscherkofel & Kellerjoch - am sehr beliebten Inntaler Höhenweg
  • Triest & Monaco - Via Alpina
  • München  & Venedig – Traumpfad
  • Garmisch & Cortina - Olympiaweg
  • Innsbruck & Brixen  - Europaweg
  • Wilder Kaiser & Arlberg - Adlerweg
  • Wallfahrtsroute Absam nach Maria Trens bei Sterzing

Gerald Aichner, Halls AV-Vorsitzender, freut sich: „Die Glungezerhütte2610 hat sich in den letzten Jahren zu einem der besten Standorte dieser Hütten-Trekking-Routen & Touren entwickelt. Steigende Frequenz war für uns Anlass, neue Schlafgelegenheiten zu schaffen:

  • 2014 die neue Schlafhütte "TuXer"
  • 2016 "Roman’s Biwak2610 Glungezerhütte“, das den Gästen einen besonderen Schlafplatz in der ca. zehn Monate geöffneten Hütte bietet. Das Biwak ist nun, neben Lizumerhütte und Tollingerhütte, die 5. Hütte des Haller Alpenvereins.“

Die Übergabe des Biwaks durch ÖAV Vizepräsident Helmut Ohnmacht an den Alpenverein Hall fand bei prächtigem Wetter und in prächtiger Stimmung statt. Ohnmacht skizzierte die erfolgreiche Erfindungsgeschichte seines „Poly-Biwaks“. 

Für den Sponsor-Partner BTV betonte Marketingchefin Mag. Barbara Riesner von der Bank für Tirol und Vorarlberg die Bedeutung und Notwendigkeit, dem Bergwanderer sichere Wege und Unterkünfte anzubieten, um für ein genussvolles Erlebnis in der Natur beizutragen.

Bürgermeister Martin Wegscheider von Tulfes freute sich über die steigende Frequenz am Glungezer und seiner Hütte und gratulierte zum attraktiven neuen Angebot. 

Der Alpenverein Hall bedankte sich bei Heli Ohnmacht, ÖAV, beim großzügigen Biwak-Sponsor, der BTV, und bei der Gemeinde Tulfes, mit Gemeinderäten und Alt-Bürgermeister Sepp Gatt sowie Bgm. Martin Wegscheider für jede Unterstützung,, dass das Projekt Biwak gelingen konnte.

Das Interesse der Tagesgäste am Biwak war enorm, Sektionsmitglieder und Vorstand konnten sich über einen weiteren gelungenen „Glungezer-Baustein“ freuen. Hüttenwirt Gottfried kredenzte ausgezeichnete Hüttenkiachl mit Marmelade oder Kraut, speziell für diesen Anlass!

Im Winter wird der Alpenverein Hall seine Glungezerhütte - die einzige AV-Hütte mit der Lizumerhütte,  mit eigener LVS-Trainingsanlage - speziell für das Angebot Lawinenausbildung, Vorbeugung, Training mit LVS-Geräten, positionieren.

Alpenverein Hall in Tirol übersiedelt Biwak zur Glungezerhütte

Lange als "Prestigeobjekt" vor dem Alpenvereinshaus in Innsbruck ausgestellt, findet die von ÖAV-Vizepräsident Architekt DI Helmut Ohnmacht konstruierte Biwakbox nun eine neue Aufgabe und Heimat. Die Bemühungen des Alpenvereins Hall in Tirol, diese Zusatzunterkunft in die Berge zu bringen, findet,  auch dank Unterstützung des Sponsors BTV, nun ein positives Ende und eröffnet neue  Chancen.  mehr >>>

Die Bedingungen für dieses Vorhaben waren alles andere als optimal – Kälte, Wind, Schnee und eine instabile Wetterlage machten die Übersiedlung des Polybiwaks auf den Glungezer spannender als geplant. Letztlich konnte das Projekt dank der Flexibilität aller Beteiligten in mehreren Etappen abgeschlossen werden.

Neuer Standort Glungezerhütte2610

Der Alpenverein Hall in Tirol freut sich besonders über die Realisierung dieses Projekts, immerhin hat man die Idee schon seit einiger Zeit verfolgt. Letztlich möglich gemacht hat diesen Transport der Einsatz der Bank für Tirol und Vorarlberg (BTV), denn die reguläre Hüttenförderung durch die Ministerien hätte den gesamten Kostenaufwand nicht gedeckt.

„Wir haben lange versucht, eine dauerhafte Lösung zu finden, um zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten für Trekkinggeher und Bergsportler zu gewährleisten. Ich bin froh, dass uns das dank unseres Partners nun gelungen ist“, sagt der stolze neue Besitzer Gerald Aichner, 1. Vorsitzender des Alpenvereins Hall in Tirol. 

Externe Zusatztunterkunft für Bergsteiger & Trekkinggeher

Die Lösung, das vorhandene Biwak zu übersiedeln und als externe Unterkunft zu installieren, ist für alle Beteiligten ein Gewinn. „Wir sind froh, dass das Biwak nun seinen ursprünglichen Zweck erfüllt. Gerade am viel frequentierten Glungezer ist es eine sinnvolle Ergänzung“, so DI Helmut Ohnmacht, Vizepräsident des Alpenvereins und Erfinder des Polybiwaks.

Die Glungezerhütte ist im Winter ab ca. Mitte Dezember bis Mitte April, und im Sommer von Juni bis ca. Mitte Oktober durchgehend geöffnet und bewirtschaftet. Neben den zusätzlichen Schlafplätzen für Hüttengäste bietet das Biwak eine einfache, aber reizvolle und attraktive Unterkunft für Bergsteiger.  

Der oft ausgebuchten Hütte bringt es  ein zusätzliches Bettenvolumen. Das Biwak bietet notfalls bis zu zwölf Personen Platz (in sechs Betten) drei zusätzliche Schlafplätze können am Boden noch mit Reservematratzen eingerichtet werden. 

Extremunterkunft mit Blick auf die Sterne

Das Biwak besteht aus leichten vorgefertigten Einzelelementen, aufgebaut auf einem modularen System. In den heimischen Alpen bewähren sich die Polybiwaks nunmehr seit

46 Jahren, seit knapp 30 Jahren auch als Forschungsstationen und Unterkünfte in den Eiswüsten der Antarktis. Die Lillie-Marleen-Schutzhütte wurde sogar unter internationalen Denkmalschutz gestellt. Durch die achteckige Form kann das Biwak am Grat vom Wind freigeblasen werden, der erhöhte Aufbau auf vier Füßen stellt sicher, dass die Zugänglichkeit jederzeit gewährleistet ist.

Das Biwak wird von einer Lichtkuppel überspannt, die nicht nur einen Blick in die Nacht ermöglicht, sie lässt auch Sonnenstrahlen ins Biwak, welche es erwärmen und dadurch Decken und Matratzen trocknen. „Unser Objekt ist gewissermaßen sogar ein Passivhaus, denn es bildet sich kein Kondensat“, schmunzelt Helmut Ohnmacht. Und der Blick in die sternenklare Nacht sei „märchenhaft“.

Sponsoring der BTV

Möglich gemacht hat dieses spektakuläre Projekt die Unterstützung durch einen Sponsor. Die BTV – Bank für Tirol und Vorarlberg AG hat sich für dieses Projekt eingesetzt, „weil das mit dem Staatspreis für herausragendes Design ausgezeichnete Polybiwak sowohl als architektonisch spannendes Projekt als auch als sichere Unterkunft ein sichtbares Bekenntnis unserer Verantwortung ist“, sagt der Vorstandsvorsitzende der BTV, Gerhard Burtscher. „Wir freuen uns als Partner des Österreichischen Alpenvereins den Tirolerinnen und Tirolern und ihren bergbegeisterten Gästen das neue Biwak am Glungezer zur Verfügung stellen zu können“.

Spektakuläre Übersiedelung

Wetterbedingt glich die Übersiedelung des Biwaks einem Krimi. Schneefälle und immer wieder Wind forderten den Arbeitern alles ab. Soweit möglich, wurden die Bauteile mit der Materialseilbahn befördert.Die vorgefertigte Konstruktion wurde bei fast winterlichen Verhältnissen zusammengebaut und am Fels verankert. In insgesamt sechs Hubschrauberrotationen wurden die restlichen Teile transportiert undvor Ort zusammengebaut. 

Neuer Name

Die Biwakschachtel steht seit 24.07.2016 als Zusatzunterkunft neben der Glungezerhütte und wurde auf den Namen „Roman's Biwak“ "getauft", in Erinnerung an den früheren Glungezer- Hüttenwart und langjährigen gemeinsamen Bergkameraden Ohnmachts, Roman Klingenschmid.

Hall in Tirol, 20. August 2016

Bildmaterial zum Download:

www.alpenverein.at/presse www.glungezer.at

www.polybiwak.at 

Rückfragehinweis: 

Alpenverein Hall in Tirol 

Vorsitzender Gerald Aichner, Schulgasse 6, 6060 Hall in Tirol

+43/664/3996948 gerald.aichner@glungezer.at www.glungezer.at 

Erfinder und Gründer Polybiwak

Architekt DI Helmut Ohnmacht (mit DI Paul Ohnmacht, DI Ralf Ohnmacht) Kaiser-Franz-Josef Str.1, 6020 Innsbruck

+43/650/5301935 helmut.ohnmacht@aon.at

 
 
 
 

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