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"Saubere Berge": Seit 10 Jahren machen sich Almdudler und der Alpenverein gegen den Müll in Österreichs Alpen stark ("Saubere Berge": Seit 10 Jahren machen sich Almdudler und der Alpenverein gegen den Müll in Österreichs Alpen stark)

"Saubere Berge": Seit 10 Jahren machen sich Almdudler und der Alpenverein gegen den Müll in Österreichs Alpen stark

Saubere Berge

Saubere Berge

Wien/Innsbruck (OTS) - Bereits zum 10. Mal in Folge setzen sich das österreichische Familienunternehmen Almdudler und der Österreichische Alpenverein im Rahmen der Aktion „Saubere Berge“ für den Schutz der heimischen Alpen ein. Im Jubiläumsjahr 2019 wurde gemeinsam der Mölsberg (2.479m) in den Tuxer Alpen in Tirol erklommen, um erneut darauf aufmerksam zu machen, dass Müll nicht am Berg bleiben darf. Mit dabei waren natürlich „Saubere Berge“ Botschafter und Bergsteigerlegende Peter Habeler, die Vizepräsidentin des Österreichischen Alpenvereins Ingrid Hayek, der Vorsitzender der Sektion Alpenverein Hall in Tirol Romed Giner und Almdudler Geschäftsführer Gerhard Schilling. Am Mölsberg unterzeichneten Peter Habeler, Ingrid Hayek und Gerhard Schilling erneut das „Manifest der Sauberen Berge“ und besiegelten damit ihr gemeinsames Engagement für die Umwelt auch für die kommenden Jahre. Unterstützt wurde das wichtige Projekt bereits zum 3. Mal vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UN Environment) im Rahmen der globalen Kampagne "beat pollution" und vom Magazin Bergwelten.

„Mit der Aktion ‚Saubere Berge‘ wollen wir Bewusstsein schaffen und auf die Wichtigkeit einer sachgerechten Müllentsorgung hinweisen. Die große Zahl der ausgegebenen Bio-Beutel zeigt auf, dass Bergsteiger und Wanderer diese Möglichkeit zur Abfallentsorgung dankbar annehmen. Der Alpenverein leistet mit seiner Aktion ‚Saubere Berge‘ bereits seit 1970 einen wesentlichen Beitrag für den Naturschutz in den Bergen“, so Romed Giner, Vorsitzender des Alpenverein Hall in Tirol. 

In diesen Wochen werden erneut alle Alpenvereinshütten mit einem Jahresbedarf an Bio-Beuteln, inklusive Spendern, ausgestattet. „Wir wollen den Wanderern das Müllsammeln so einfach wie möglich gestalten. Sie sollen ihre Essensreste und Verpackungen bei ihrem Abstieg ins Tal hinunternehmen und ihren Müll dort ordnungsgemäß entsorgen“, erläutert Schilling. Viele Wanderer und Naturliebhaber wissen nicht, was Müll bei nicht ordnungsgemäßer Entsorgung in der Natur anrichten kann. Manche Wanderer hinterlassen in der freien Natur Essensreste wie z.B. Bananenschalen – sie nehmen fälschlicherweise an, der natürliche Abfall würde sich von selbst verwerten. „Fruchtschalen und Fruchtreste brauchen je nach Höhenlage 1 bis 5 Jahre, bis sie verrotten. Außerdem sind sie für viele Tiere ungenießbar“, erklärt Giner.

Umso wichtiger ist es daher, weiterhin auf das Thema aufmerksam zu machen. Das Sauberhalten fängt nämlich nicht erst am Berg an, sondern schon vor der Wanderung und beim Wissen rund um die Produkte, die man auf den Berg mitnehmen möchte. Oftmals kann man schon vor der Wanderung unnötigen Müll vermeiden. Jeder Einzelne kann seinen Beitrag leisten, um Österreichs Berge sauber zu halten und von Müll zu befreien.

 
 
 

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