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Meletzkigrat Neue Route führt auf Kärntner Seite auf den Großglockner (Meletzkigrat)

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Das ist die neue Route, die von den Kärntner Bergführern versichert wurde und sich wachsender Beliebtheit erfreut.

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Sicher am Grat

(Blick hinunter ins Tal mit Margaritzenspeicher)

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Hier der erhabene Blick auf die Pasterze hinunter

Meletzkigrat Neue Route führt auf Kärntner Seite auf den Großglockner

Weil die Erderwärmung auch bei uns zu spüren ist, wird der Rückgang an Gletschern und Schneefeldern deutlich verstärkt. So kommt es auch, dass die Wege und Routen rund um den Großglockner immer mehr zur Gefährdung der Bergsteiger werden. Steinschlag, vermehrte Eisflächen sowie Gletscherspalten, aber auch Eislawinen sind die häufigsten Formen, in denen sich die Gefahren der Klimaerwärmung äußern.

Eine neue Route auf den höchsten Berg Österreichs ermöglicht Kletterern und erfahrenen Bergsteigern nun einen sicheren Aufstieg.

Ein bisher beliebter Aufstiegsweg zur Erzherzog Johann Hütte (Adlersruhe) auf 3.454 Metern Seehöhe war der Hofmannsweg. Seit 1869 steigen Alpinisten ohne größere Gefahren über diesen steilen und eindrucksvollen Gletscher zur Adlersruhe auf. Doch jetzt hat der Zahn der Zeit, sprich Klimawandel, am Hofmannskees genagt, blankes Eis freigelegt und die Route gefährlich gemacht. Der steile Gletscher wird, sobald der Schnee geschmolzen ist und das Eis zutage tritt (meist ab Mitte Juli), nur mehr von erfahrenen Seilschaften und überwiegend im Aufstieg begangen.

Die Heiligenbluter Bergführer haben nun eine Alternative über die Felsleiter des Meletzkigrates  geschaffen. Der Grat ist von großen Gletschern umgeben und mit seiner schönen Kletterei ein lohenswerter Anstieg zum Kleinglockner und gestaltet sich nicht schwieriger als der Weiterweg zum Großglockner. In der Route sind einige Sicherheitsstangen angebracht, die den Aufstieg für Bergsteiger erleichtern. Diese Tour als Variante des Hofmannsweges stellt erfahrene Alpinisten vor keine größeren Probleme.

Ausgangspunkt ist die Kaiser Franz Josefs Höhe an der Großglockner Hochalpenstraße. Nach Abstieg und Überschreitung der Pasterze steigt man zum Frühstücksplatz (2800 m) auf. Von dort trennen sich die Wege über das Hofmannskees und den Meletzkigrat.

Ausreichende Beschilderung sorgt für eine gute Orientierung. Die Aufstiegszeit von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe bis zur Erzherzog-Johann-Hütte beträgt etwa fünf bis sechs Gehstunden. Von dort rechnet man mit ca. eineinhalb Stunden, bis man den Gipfel des Großglockners mit 3.789 m Seehöhe erklommen hat. Die Route ist mit dem I., an mehreren Stellen mit dem II. Schwierigkeitsgrad zu bewerten. Natürlich sind gute Kondition und körperliche Verfassung erforderlich, um einen erfolgreichen Aufstieg zu gewährleisten.

Der Abstieg kann über den Bischof-Salm-Weg zur Salmhütte und weiter zum Glocknerhaus erfolgen.

(Ausschnitt aus der 25-Jahr-Jubiläumsbroschüre vom September 2009)

 
 
 

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