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Drei-Tage-Wanderung in den Radtstädter Tauern

3. bis 5. Juli 2020 mit Gerti und Astrid

Sticklerhütte
Sticklerhütte
Aufstieg zur Riedingscharte
Aufstieg zur Riedingscharte
Gipfelkreuz Glingspitze
Gipfelkreuz Glingspitze
Toppenkarsee-Hütte
Toppenkarsee-Hütte
Franz-Fischer-Hütte
Franz-Fischer-Hütte

Wochenend und Sonnenschein…

Ja, genau so war es! Zu einer so schönen Runde vom 3. – 5. Juli 2020 erwischten wir genau „das“ Sonnenfenster. Das muss wohl an uns acht Wanderlustigen gelegen haben! Wir stiegen am Freitag Nachmittag noch bei Nieselregen vom Rotgüldenparkplatz zur Sticklerhütte (https://www.sticklerhuette.at/) auf. Die Küche wird mit „Lungau-Gold“ (https://www.lungaugold.bio/) versorgt und das schmeckte man, sowohl beim köstlichen Abendessen, als auch beim fulminanten Frühstück!

Da am Höhenweg zur Tappenkarseehütte noch viel zu viel Schnee lag (vor allem verdeckte er die zahlreichen Bäche), ging es am Samstag auf die Riedingscharte. Immer wieder konnte man (wenn man sich umdrehte) den Mur-Ursprung sehen. Dazwischen gab es an einer von einem Schafhirten bewohnte Hütte frisches Quellwasser. Immer wieder überquerten wir Schneefelder, die schon von weitem rosarot leuchteten - eine spezielle Alge ist für diese erstaunliche Färbung verantwortlich. Im nächsten Tal lud die romantische Zauneralm zu einer Kräuterknödel-Suppe ein. Weiter ging`s steil hinauf zum Haselloch. Da das Wetter hielt und die Glingspitze so verlockend aussah, erklommen wir den wunderschönen Aussichtsberg, der uns mit einem atemberaubenden Blick auf den Alpenhauptkamm belohnte.

Von weit oben konnte man schon den See erkennen und winzig klein die Tappenkarsee-Hütte (http://www.tappenkarseehuette.at/). Kaum zu glauben, dass wir da alle hineinpassen sollten?! Zwischen Blumenwiesen, Gebirgsbächen, Schafen, Kühen und Pferden ging es flott hinab zur Hütte. Der Familienbetrieb Höller ließ es uns an „nix“ fehlen und so genossen wir die letzten Sonnenstunden auf der Terrasse (nach 9 Stunden, 1350HM rauf und 1200HM runter, Astrid hat mitgezählt!). Die Hütte war nicht nur groß genug für uns, sondern auch noch für zahlreiche weitere Gäste.

Nachdem wir fast alle das Doserl Geflügelpastete gegen ein Doserl Honig zum Frühstück getauscht hatten, stiegen wir am Sonntag gestärkt auf die Weißgrubenscharte. Jetzt sahen wir erst, wie kalt die Nacht gewesen sein musste, denn die Gipfel der umliegenden Berge (Achtung, jetzt wird`s kitschig) waren mit Schnee glasiert, scharf abgegrenzt vom strahlend blauen Himmel. Wer kennt das nicht und doch ist es immer wieder wunderschön!

Der Weg zur neu renovierten Franz-Fischer-Hütte (https://franzfischer-huette.at/) war abwechslungsreich mit immer neuen Einblicken in die uns umgebende Bergwelt. Dass wir in einer „Vegetarischen-Hütte“ zu Mittag aßen, war für uns alle eine Premiere - eine gelungene wohlgemerkt! Wer hat schon einmal geräucherte Bohnenknödel – eine Kreation der Hüttenwirtin Evelyn Faber - gegessen? Na eben!!!

Der Weg zur heuer erstmals unbewirtschafteten Jakoberalm, vorbei am Esser See und imposanten Mosermandl wurde mit einer Erfrischung am dortigen Brunnen belohnt. Der Abstieg zum Schlierersee beflügelte unsere müden Füße, mit der berechtigten Aussicht auf Abkühlung. Wer kennt das nicht und doch ist es immer eine Wohltat!

Die Wartezeit auf das Taxi, (der Tälerbus fährt nur in den Schulferien), das uns zum Rotgüldenparkplatz zurück brachte, haben wir uns im Gasthaus bei Eiskaffee und Torte versüßt.

Die drei Tage im Biosphärenpark Lungau  zeigten sich auch geologisch äußerst abwechslungsreich („Nordrahmenzone“: Kalk, Dolomit, Schiefer, Quarzit und Gneis) (https://www.naturpark-riedingtal.at/naturpark-riedingtal-geologie.html) Wer sich da auskennt, bitte bei mir melden!

Danke an die tüchtige und vor allem so nette Gruppe mit der wir  herrlich entspannt unterwegs waren! Macht Lust auf ein nächstes Mal!!!

Gerti Sadilek


alle Fotos von G. Sadilek

 
 
 

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