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Girls on Rock (Girls on Rock)

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Girls on Rock

GirlsonRock (© Astrid Wieser)
GirlsonRock (© Astrid Wieser)

GirlsonRock (© Astrid Wieser)

Häufig unter Männern, sowohl freundschaftlich als auch sportlich, dachte ich selbst nie daran wie sich andere Frauen als die Henne im Korb fühlen könnten. Erst als die weiblichen Bedürfnisse des Bergsports auftauchten, wurde es auch für mich Zeit darüber nachzudenken. Manche Fragen konnten Männer einfach nicht zureichend beantworten, weil es sie schlichtweg nicht betraf. Körperliche Unterschiede sind gegeben, wahrzunehmen und völlig normal. Deshalb wurde die Idee geboren einen Kletterkurs für Frauen anzubieten. Ob sie sich von gemischten Kursen unterscheiden? Sicherlich nicht hinsichtlich Seil- oder Klettertechnik, auch gelten die gleichen Regeln und wir verwenden allesamt dasselbe Material. Doch für spezifische Fragen rund um den weiblichen Körper im Klettersport war ausreichend Platz. Nicht nur, dass die Rucksäcke eine andere Form brauchen, um sie bequem tragen zu können, auch behelfsmäßige Brustgurte für die „kleinen Geschäfte“ während der Mehrseillänge sind hilfreich, wenn der Klettergurt von der Hüfte weichen muss.

Schon vorab zeichnete sich eine große Nachfrage ab, was mich in meiner Entscheidung bestärkte und die Motivation für weitere Kurse hob. Unterstützt von einer erfahrenen Kollegin, konnten sowohl der Theorieabend als auch die Klettertage im Freien stattfinden. Wetterbedingt war samstags allerdings etwas mehr Mut nötig, um die Tritte auf dem rutschigen Felsen zu belasten. Partout wollte er nicht auftrocknen, die Wolken hingen einfach zu tief und das erwartete Lüftchen blieb aus. Nichtsdestotrotz übten wir mehrmals die unterschiedlichen Knotenbilder, Seilschaftsabläufe und den Ablauf beim Abseilen. Alle waren wir gut gerüstet für die Mehrseillängentour am darauffolgenden Tag. Als Erste beim Einstieg meisterten alle Mädels souverän ihre Vorstiege in der unbekannten Route. Dass man einen Klettergarten nicht mit einer Klettertour vergleichen kann, zeigte sich rasch bei den Themen Seilreibung, Kommunikation und Zwischensicherungen. Doch nichts brachte unsere konzentrierte Gelassenheit ins Wanken, weshalb der Aufbau der Standplätze reibungslos ablief. Dies ist mitunter eine der wichtigsten Fertigkeiten, welche keine Fehler erlaubt.

Ob Weiblein oder Männlein, im Endeffekt ist für uns TourenführerInnen der gelungene Abschluss einer Tour bzw. eines Kurses essenziell. Dies ist meiner Kollegin und mir durch Flexibilität und Spontanität während des Kurses – getreu dem Motto „Alles kann, nichts muss“ – zufriedenstellend gelungen.

Somit… die Klettersaison hat begonnen! Ran an den Spe... ääääähhhh… Felsen!

Eure, Astrid & Christine

 
 
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