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Fotos 28.7.-31.7. Hochtourenkurs

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28.7.-31.7. Hochtourenkurs

Mit einer Gruppe von 16 Bergbegeisterten verbrachten wir den Hochtourenkurs am vergangenen Wochenende auf der Hildesheimer Hütte in den Stubaier Alpen. Die organisatorischen Umstände waren widrig.
Die starken Regenfälle der Vorwoche hatten das Stubaital in Teilen vermurt, sodass wir den Plan, mit der Stubaier Gletscherbahn rasch an Höhe zu gewinnen, aufgeben mussten. Stattdessen ging es am Freitag nach Sölden ins Ötztal.
Der Großteil der Gruppe reiste erstmals zu einem Hochtourenkurs mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an, so dass wir uns bereits im Zug kennenlernen und Bergerlebnisse austauschen konnten. Ab Sölden fuhren wir mit einem Sonderbus zu Fiegl's Hütte, wo wir in der Sonne eine kleine Erfrischung zu uns nahmen. Wir ahnten noch nicht, dass wir dort die Sonne zum letzten Mal an diesem Wochenende sehen sollten.

Weiter ging es zu Fuß. Die etwas weiter hinten im Tal gelegene Materialseilbahn übernahm den Transport der schweren Ausrüstung und erleichterte uns die knapp 1000 Hm Aufstieg. An der Hütte angekommen begann es zu regnen, so dass wir den Nachmittag und Abend lieber Knoten übend, spielend und musizierend drinnen verbrachten. Am Samstag ging es bei eisigen Temperaturen, dauerhaft bedecktem Himmel, zeitweisem Nebel und Wind hinauf zum Gletscher. Ein trauriger Anblick erwartete uns. Wo wir im letzten Jahr noch über Schnee von der Bergstation aus über einen schneebedeckten Gletscher querten, fanden wir heuer nur aperes Eis umrahmt von jeder Menge Schutt vor.

Die hohen Temperaturen des Jahres machen sich sichtlich und erschreckend bemerkbar. Auf dem Gletscher übten wir das Gehen mit Steigeisen auf unterschiedlichen Eisqualitäten und an einem großen Loch im Eis, in das Schmelzwasser abfloss, Rettungstechniken. Zu Mittag entschieden wir, uns erst einmal in der Hütte aufzuwärmen. Den Nachmittag nutzten wir für die Sicherungstechnik am Felsen. Wir machten uns mit Friends und Klemmkeilen vertraut, seilten und ließen ab, bauten Flaschenzüge und übten die Selbstrettung. So verging die Zeit wie im Fluge.

Nach einem weiteren gemütlichen Abend auf der Hütte starteten wir den Sonntag mit der klassischen Spaltenbergung, bevor sich die Gruppe trennte, um die Heimreise anzutreten. Die Teilnehmer, die mit dem Auto angereist waren, stiegen wieder ins Ötztal ab. Die anderen stiegen über den Gletscher zur Seilbahn auf, die seit dem Wochenende wieder fuhr, und verkürzten sich dadurch mit guten Anbindungen die Heimreise.

Wir sagen Danke an Andi und Jürgen für den gelungenen Kurs!

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