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Hochfeiler 3510m – vom 18.-19. Juli 2020 (Hochfeiler (3510))

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Hochfeiler 3510m – vom 18.-19. Juli 2020

Am Samstagvormittag startete eine große Gruppe mit gleich 26 Leuten inkl. Jugendschwerpunkt bei strömenden Regen Richtung Südtirol mit dem Ziel Pfitscherjoch-Straße um 14Uhr, was auch die meisten pünktlich gefunden haben, die nicht gerade eine zusätzliche Sightseeing-Tour in die benachbarten Tälern gemacht hatten. Wir starteten auf ca. 1720m gemütlich auf einem schönen Wanderweg zu unserem Tagesziel der Hochfeilerhütte auf 2710m. Die letzte Stunde vor der Hütte wurden wir leider von einem Nieselregen begleitet, aber wir waren voll Motivation für den nächsten Tag, da am Vormittag ja schönes Wetter angesagt war. Die beiden Nachzüglerautos hatten uns dann bis zur Hütte eingeholt und nach dem Zimmer-Bezug und einem kurzen Aufwärm-Umtrunk starteten wir mit dem kurzen theoretischen Teil: Nachdem bei dieser Tour viele Jugendliche (die Jüngsten mit 13 Jahren und gleich 14 Leute unter 30 Jahren) und auch viele Hochtouren-Neulinge mit dabei waren, musste Gruppenleiter Daniel Punz kurz den richtigen Umgang mit Steigeisen, Pickel und gehen am Seil inkl. Knotenkunde erklären. Auf den Hochfeiler hinauf gibt es zwar keinen richtigen Gletscherkontakt, aber da ja für Sonntagvormittag schönes Wetter angesagt war, könnten die vielen Neulinge auf dem einfachen Gletscher zu den Nachbarbergen das gelernte ja auch praktisch üben.

Sonntagvormittag weckte uns aber leider nicht die versprochene Sonne, sondern ein ziemlich feuchter Nebel, so hatte der Aufstieg auf den vermeintlich einfachen Berg dann doch richtigen Hochtouren-Expeditionscharakter und wir wurden bis zum Gipfel durchgehend mit feuchtem Nebel, böigen Wind und oben auch mit Schneefall begleitet. Die beiden fremden Gruppen, die in der Früh kurz vor uns von der Hütte gestartet waren, begegneten wir bald wieder, da sie nach wenigen Höhenmetern wegen dem schlechten Wetter umgekehrten. Daniel musste also bei wenig Sicht mittels GPS den Weg durch den 10cm Neuschnee der letzten Tage suchen und einen möglichst sicheren Weg bis zum Gipfel spuren. Gesamt 20 Leute schafften es auch bis hinauf und nach einer kurzen Gipfelrast leider ohne viel Aussicht stiegen wir bald wieder ab. Auf halben Weg hinunter zur Hütte überraschte uns dann doch noch die Sonne und wir konnten noch die Aussicht auf das schöne Tal genießen und hatten mit den Neuschneefeldern auch noch einigen Spaß!

Bericht: Daniel Punz
Fotos:    Sammelsurium

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