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60 Jahre Grünangerhütte (60 Jahre Grünangerhütte)

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Erntedankumzug
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Feier

60 Jahre Grünangerhütte

Im Jahr 2011 wurde das 60-jährige Bestehen der Grünangerhütte gefeiert.

Jahrzehntelang war Glashütten für die aus Deutschlandsberg und Schwanberg kommenden Wanderer der letzte Ausgangspunkt, um auf dem Weg Nr. 579 zum Koralpenspeik zu gelangen.

So fassten einige Idealisten den Beschluss, auf halbem Weg eine Schutzhütte zu errichten. Auf der Suche nach den dafür notwendigen finanziellen Mitteln gebar man die Idee, im Jahr 1950 am Erntedankumzug in Deutschlandsberg teilzunehmen. Zu diesem Zweck wurde auf einem geschmiedeten Wagen ein kleines Blockhaus in alpiner Umgebung errichtet, was dem Großkaufmann Franz Pieber derart gut gefiel, dass er das Blockhaus erwarb und in seinem Park als Gartenhaus aufstellte. Zusätzlich haben zahlreiche Natur- und Wanderfreunde durch Spenden das Budget erhöht, sodass noch im Jahr 1950 auf dem heutigen Platz, welcher gemeinsam von Vertretern des Hauses Liechtenstein und dem Vorstand des Alpenvereines fixiert wurde, eine kleine Hütte mit einer Größe von 6 x 8 Meter errichtet werden konnte.

In den folgenden Jahren wurde die Hütte von zahlreichen Gästen und Freunden des Alpenvereines als Selbstversorgerhütte genutzt, wobei Tante Hedi Huth als Hüttenmutter für Ordnung sorgte.

Im Jahr 1967 wurde die Grünangerhütte um ein Sektionszimmer (der heutigen Küche) und einen Waschraum erweitert, zumal man sich bis dahin mit einem Brunnen im Freien begnügte.

In der Zeit von 1979 bis 1981 erfolgte ein großer Ausbau, indem das ehemalige Sektionszimmer zur heutigen Küche umgebaut wurde und zeitgemäße Toilettenanlagen, ein feuersicheres Stiegenhaus und ein großer Vorraum im Erdgeschoss errichtet wurden. Weiters wurden ein Jugendraum sowie zusätzliche Schlafräume mit einer Waschgelegenheit errichtet.

Bis zum Jahr 1993 wurde die Hütte mit offenem Licht und Petroleumgas beleuchtet, was insoferne gefährlich war, als viele Personen damit nicht umgehen konnten.
DI Franz Höppel als technisch versierter Obmann initiierte daher die Errichtung einer Photovoltaikanlage, die als Pilotprojekt besonders gefördert wurde, sodass die Hütte seither weitgehend ausreichend mit Strom versorgt ist.

Der Umwelt zuliebe, aber auch durch Auflagen bedingt, wurde im Jahr 2001 eine biologische Pflanzenkläranlage errichtet, die im Jahr 2010 mit einer Klärschlammvererdungsanlage erweitert wurde.

In den Jahren dazwischen wurden auch die alten Schlafräume neu ausgestattet, die Küche auf den neuesten Stand der Technik gebracht und in Verbindung damit für eine moderne Warmwasserversorgung und eine Zentralheizung installiert.

Ein weiterer Meilenstein war die Errichtung eines Fluchtausganges mit Stiege sowie die Überdachung des Vorkellers und des Ausgabebereiches beim Küchenfenster im Jahr 2009.

Im Laufe der Zeit fungierten zahlreiche Personen, wie beispielsweise Frau Fröhlich und Paula Schmiedbauer, Frau Pielmaier und Hannes Grundner, Frau Paier und Sepp Doppelhofer und viele andere mehr als Hüttenpächter.

Seit nunmehr neun Jahren wird die Grünangerhütte von Johanna Reinisch und ihrem Sohn Michael Reinisch bewirtschaftet. Diese sind damit die längst dienenden Hüttenwirte und wir alle hoffen, dass sie diese Funktion noch lange ausüben.

Am 21.08.2011 fanden sich nicht nur zahlreiche Berg- und Wanderfreunde, sondern auch zahlreiche Ehrengäste, Vertreter der ÖAV-Nachbarsektionen Wolfsberg und Eibiswald, aber auch Ing. Wolfgang Bukoschegg und Karl Gutjar, welche beide beim Spatenstich am 05.05.2011 beteiligt waren, bei der Grünangerhütte ein, um gemeinsam mit Konsistorialrat Johann Kolar einen vom Koralm-Viergesang musikalisch umrahmten Dankgottesdienst zu feiern.

So gilt es an dieser Stelle nochmals allen Idealisten Danke zu sagen, die in den letzten
6 Jahrzehnten am Bau, am Ausbau, an der Erhaltung und an der Bewirtschaftung mitgewirkt haben.

Hoffen wir, dass es die Grünangerhütte in Zeiten, in denen die Aufrechterhaltung eines Hüttenbetriebes nicht mehr selbstverständlich ist, noch lange in der gewohnten Form geben wird.

 

 
 
 

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