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Herbstliche Kulturreise (Herbstliche Kulturreise)

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Herbstliche Kulturreise

Die Kulturreise 2010 führte die Reisebegeisterten diesmal nach Mittelitalien zu besonderen kulturellen Höhepunkten in den Provinzen Toskana und Umbrien sowie im nördlichsten Teil von Latium.

Nach einer 850 km langen Anreise erreichten die 41 Teilnehmer den zentralen Unterkunftsort Chanciano Terme im äußersten Süden der Toskana, wo in einem netten, kleinen und sauberen Hotel in günstiger Lage für die einzelnen Ausflugsfahrten das Quartier bezogen wurde.

Der erste Besichtigungstag führte die Reisegruppe zunächst nach Siena mit 2 besonderen Höhepunkten, der muschelförmigen Piazza del Campo, wo zweimal im Jahr das weltberühmte Palio (Reiterspiel) ausgetragen wird und dem gotischen Dom von Siena, einer der eindrucksvollsten Kirchen Italiens mit einer prächtigen Marmorfassade.

Am Nachmittag wurde man ins Mittelalter zurückversetzt.

Auf einem Hügel liegt die Stadt San Gimignano, das Manhattan des Mittelalters, "La Città delle belle Torre" (die Stadt der schönen Türme).

Die Stadtmauer, Stadttore, die mittelalterlichen Plätze und Bauwerke, vor allem aber die Geschlechtertürme bieten einen grandiosen Anblick.

Der 2. Besichtigungstag führte vorbei am Trasimenischen See, dem "Meer Umbriens", wo 217 vor Christus die berühmte Schlacht, in der Hannibal die Römer besiegt hat, stattgefunden hat. Von den 20.000 römischen Kriegern fanden 16.000 in dieser Kesselschlacht den Tod. Über eine unterirdische Rolltreppe, vorbei an alten unterirdischen Stadtteilen gelangten die Reisenden in das historische Zentrum von Perugia, das in der Etruskerzeit Perusia genannt wurde. Perugia, in erhöhter Lage, zählt zu den eindrucksvollsten Städten Italiens. Ein besonderer Besichtigungspunkt ist die Piazza IV Novembre mit dem Dom, dem dreistöckigen Marmorbrunnen (Fontana Maggiore) und dem Palazzo Comunale, wo in prunkvollen Räumen die Volksversammlung tagte. Der Nachmittag wurde in der Pilgerstadt Assisi verbracht.

Franz von Assisi, "Francesco" genannt, der Begründer des Franziskanerordens, machte Assisi weltberühmt.

Die Basilika erstreckt sich über drei Ebenen, wobei in der obersten Ebene der Freskenzyklus besonders sehenswert ist. Die "Basilika di Santa Chiara" wurde zu Ehren der heiligen Klara von Assisi errichtet, sie war die größte Verehrerin von Franziskus.

Am Vormittag des 3. Tages wurde die auf einem mächtigen Tuffsteinblock gelegene, von den Etruskern gegründete, von einem mittelalterlichen Stadtbild geprägte Stadt Orvieto besucht.

Über eine Standseilbahn ging es vom Talniveau hinauf in die festungsartige Stadt. Papst Clemens VII (1527) hat den Patrickbrunnen mit einer Tiefe von 62 m und 13,4 m Durchmesser errichten lassen, damit im Belagerungsfall Orvieto über ausreichend Trinkwasser verfügt. Der absolute Höhepunkt ist der im gotischen Baustil aus schwarzem Basalt und graugelbem Kalkstein errichtete Dom von Orvieto. In vier Jahrhunderten wurde dieser Dom ständig umgestaltet. Vor allem die Front der Kirche ist besonders eindrucksvoll, sie zeigt unter anderem die ganze Schöpfungsgeschichte. Die wunderschönen Bronzetüren, das Taufbecken und der Freskenschmuck im Inneren beeindrucken sehr.

Der Nachmittag führte die Reisegruppe nach Montefiascone an den südlichen Kraterrand des Bolsenasees. Von der im 12. Jahrhundert unter Papst Innozenz II errichteten päpstlichen Burg hat man in erhöhter Lage einen phantastischen Rundblick über weite Teile Mittelitaliens. Montefiascone war ja zu dieser Zeit Hauptstadt des Kirchenstaates. Die Kathedrale Santa Margherita ist ein monumentaler Bau mit einer mächtigen Kuppel und diese überragt die ganze Stadt.

Am Strand des Bolsenasees ließ man mit einem guten Wein mit dem Namen
"Est-Est-Est" den Besichtigungstag ausklingen.

Ein großes Lob gilt allen Reiseteilnehmern, die nicht nur stets pünktlich waren, sondern auch mit großem Interesse sowie mit Staunen und Begeisterung die vielen einzigartigen Kultur- und Naturschätze erlebt haben. Ein komfortabler Reisebus der Firma Jöbstl mit dem routinierten und perfekten Buslenker Thomas Sorger und "Gerti", die für das leibliche Wohl zuständig war, machten diese Reise besonders angenehm.

Ein herzliches Danke gilt Mag. Heinz Möstl, der diese Reise zusammengestellt und als Reiseleiter die Teilnehmer im Bus auf die Besichtigungen bestmöglich vorbereitet hat


 
 
 

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