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Grünangerhütte: Verschiedene Sichtweisen bzw. Ansichten

 

Um den äußerst unbefriedigenden Status quo auf der beliebten AV-Grünangerhütte zumindest zu entschärfen, bedarf es auch einer entsprechenden Aufklärung.

Vorgeschichte: Im Juni 1948 errichteten 8 beherzte Männer des Alpenvereins der Sektion Deutschlandsberg das Gipfelkreuz auf dem Großen Speik. In der Mitte der Wegstrecke von Glashütten zum Speikgipfel gelang es der Sektion Dlbg. 1951 ein „Schmuckkästchen“, wie die Grünangerhütte schon damals genannt wurde, unter enormen Mühen von größtenteils freiwillig und unentgeltlich arbeitenden AV-Mitgliedern zu erbauen. In den 70er Jahren fanden auf der Hütte bereits mehrere „Jugendlager“ pro Jahr statt, an die sich, wie dem Verfasser dieser Zeilen  mitgeteilt wurde, noch heute ehemalige Teilnehmer als ihre „schönste Zeit“ erinnern.

Der jetzige Obmann der Sektion, Gerhard Patsch, zeichnete sich als maßgeblich Verantwortlicher für die Abhaltung dieser Lager aus und war auch Initiator für den notwendigen Zubau der Hütte um 1980. „Man braucht für die AV-Jugend unbedingt mehr Platz!“, so G. Patsch.

G. Patsch, damals Jugendwart der Sektion, später jeweils Obmann-Stellvertreter und so bis 2014 immer in leitenden Funktionen des AV-Deutschlandsberg tätig, wurde vor rund 1 Jahr vom Vorstand gebeten, die Rolle des 1. Vorsitzenden der Sektion zu übernehmen, nachdem die Vorgängerin ihren Rücktritt erklärt hatte. Um die Mühen und Arbeiten seiner Vorgänger als Obmann für die Sektion, die er alle noch persönlich kannte und schätzte, nicht vergeblich werden zu lassen, nahm Herr Patsch die vakante Stelle als 1. Vorsitzenden bzw. Obmann vorübergehend an.

Die Befindlichkeiten der Grünangerhütte als AV-Schutzhütte standen nun neben üblichen AV-Tätigkeiten für den Vorstand und seinem Obmann an vorrangiger Stelle. Da es leider des Öfteren zu Unstimmigkeiten mit den Pächtern bezüglich Führung einer AV-Schutzhütte kam, entschloss sich der Vorstand, eine Neuausschreibung zur Betreuung der Grünangerhütte vorzubereiten, ohne den hervorragenden Gastbetrieb der Pächter je in Frage gestellt zu haben.

Den Vorstand, insbesondere seinem Obmann, war das Wohlergehen der Hütte als Schutzhütte des Alpenvereins dabei ein besonderes Anliegen, nachdem der Pächter vor 2 Jahren ja selbst von sich aus den Pachtvertrag aufkündigte.

Aufgrund der sich veränderten Infrastruktur in den letzten Jahren scheint der Schutzhüttencharakter der Hütte aber keine Priorität mehr aufzuweisen, wobei natürlich - sollte diese Auszeichnung gestrichen werden - diverse Bonuszahlungen seitens des Landesverbandes verloren gehen. Infolgedessen kommt es in den folgenden Jahren zu einer finanziellen Mehrbelastung für die Sektion.

Trotzdem verbleibt die Grünangerhütte, wie der Name schon sagt, eine AV-Hütte und kein herkömmliches Gasthaus. Nichtsdestotrotz hat sich der AV-Vorstand zum Einvernehmen mit dem Pächter entschlossen, welche Tatsache man auch als typisch österreichische Lösung betrachten kann. Die 5000 Unterschriften bekunden die Zufriedenheit der Wanderer mit der Bewirtung, welcher Umstand auch nie vom Vorstand kritisiert wurde.

Möge die Grünangerhütte auch weiterhin stets als das Schmuckkästchen der Koralpe verbleiben und alle Wanderer, einschließlich Obmann und Vorstand bzw. Pächter, sich an ihr und dem wunderschönen Ambiente erfreuen.

Berg Heil!

S. P., ein ehemaliges Vorstandsmitglied

 

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