Logo Sektion Deutschlandsberg

Fotos Herbstfahrt nach Istrien, 16.-20.10.2016

Alpenwetter
Mitgliederdaten aktualisieren
Mitglied werden
zur Anmeldung

Herbstfahrt nach Istrien, 16.-20.10.2016

 

ÖAV Deutschlandsberg auf Herbstfahrt in Istrien

Insgesamt 45 Mitglieder und Freunde des Alpenvereines Deutschlandsberg nahmen an dieser Kulturfahrt vom 16. bis 20. Oktober 2016 teil.

Unser erster Zielpunkt führte uns in das prachtvolle Küstenstädtchen Piran. Seine außergewöhnliche, malerische Lage, die zahlreichen venezianischen Bauten und die schmalen Gassen verströmen eine tolle Atmosphäre. Hoch über dem zentralen, belebten Tartiniplatz steht die imposante Georgskirche mit dem mächtigen Campanile. Der Rundblick von diesem Aussichtspunkt über der Stadt ist einfach großartig. Jeder Teilnehmer konnte nach eigenen Vorstellungen und Wünschen „sein Piran“ erkunden und erleben.

Am späteren Nachmittag erreichten wir unser Viersternehotel Laguna Molindrio ca. 4 km südlich von Porec. Von diesem zentralen Punkt aus führten wir die Besichtigungen an den folgenden Tagen durch. Die Unterkunft war angenehm, aber vor allem das Essen war hervorragend.

Am nächsten Tag fuhren wir vorbei an Novigrad, das Mirnatal aufwärts zum kleinen, mauerumgebenen Bergstädtchen Groznjan.Nach dem II. Weltkrieg, als auch Istrien zu Jugoslawien kam, wanderte die vorwiegend italienische Bevölkerung aus und der Ort verlor fast seine gesamten  Einwohner. Durch den aufkommenden Fremdenverkehr haben sich Künstler niedergelassen. Es werden auch viele verschiedene Veranstaltungen in diesem Ort abgehalten.

In Livade, im Zentrum desMotovunerwaldes, befindet sich die „Wiege der istrischen Trüffelkultur“ – Trüffel sind das „istrische Gold“. Hunde erhalten eine 2- bis 3-jährige Ausbildung und können dann die kostbaren, teuren, weißen und schwarzen Trüffel erschnüffeln. Unsere Reisegruppe war bei der Demonstration einer Trüffelsuche dabei.

Motovun, auf einem Bergrücken gelegen, hat eine festungsartige, romantische, mittelalterliche Stadtanlage und gehört heute zu den meistbesuchten Orten im Landesinneren Istriens.

Nach einem Trüffel-Nudelgericht zur Mittagszeit und ausgezeichnetem, istrischen Wein wurden von den Reiseteilnehmern Trüffelspezialitäten wie Trüffelwurst, Trüffelkäse, Trüffelnudeln und Trüffelpasten aller Art gekauft.

Am 3. Tag hat „Milo“, unser ausgezeichneter örtlicher Reiseleiter, das Programm „wettertechnisch umgestellt“. Wir fuhren mit dem Schiff von Porec die Westküste Istriens entlang über Vrsar, Rovinj und den Brijunischen Inseln nach Pula. Ein besonderes Erlebnis bei dieser Schifffahrt war eine Delphingruppe, die vor und neben unserem Schiff geschwommen ist und uns mit Luftsprüngen erfreut hat. Als wir in Pula angekommen sind, war die Regenfront bereits abgezogen und wir konnten in aller Ruhe die größte Stadt Istriens mit ihren Werftanlagen und Sehenswürdigkeiten besichtigen. In römischer Zeit wurde unter Kaiser Augustusdie Arena – das Amphitheater - errichtet. Einst besuchten bis zu 23 000 Menschen die Gladiatoren- und Raubtierkämpfe, heute finden Opernaufführungen, Filmfestivals oder Folkloreveranstaltungen in der Arena statt.

Der 4. Tag führte uns nach  Rovinj,dem „istrischen Montmatre“. Besondere Bedeutung erlangte Rovinj in den 500 Jahren venezianischer Herrschaft. Holzausfuhr für die Stadt Venedig und der Handel mit Wein und Oliven, sowie die Fischereiwirtschaft, bildeten die wirtschaftlichen Schwerpunkte. Die höchste Erhebung des überaus malerischen Ortes erreicht man über winkelige, enge Gässchen. Auf diesem herrlichen Aussichtspunkt steht das Wahrzeichen Rovinjs, die Euphemia-Kirche. Sie ist ein Weltkulturerbe, versehen mit einem mächtigen Glockenturm, der dem Markusturm in Venedig nachempfunden ist. Alle Reiseteilnehmer genossen den Charme dieser vielleicht lieblichsten Stadt Istriens.

Am Nachmittag besuchten wir Porec, das größte Touristenzentrum Westistriens mit ca. drei Millionen Touristen jährlich. Die malerische Stadt mit ihrer berühmten Basilika, der Hauptgeschäftsstraße „Decumanus“, die fast die ganze Stadt durchzieht, und die vor allem am Abend von Urlaubermassen bevölkert wird.

Am 5. Reisetag traten wir unsere Heimreise an. In Postojna besuchten wir die Adelsberger Grotte, eine der größten und schönsten Kalksteinhöhlen der Welt, eine Zauberwelt mit Stalaktiten und Stalagmiten - ein echtes Wunder der Natur.

Mit vielen Eindrücken und schönen Erlebnissen kehrten wir in unsere weststeirische Heimat zurück.

Besonderer Dank gilt dem Busfahrer Reinhard Oswald von der Firma Jöbstl für seine angenehme, ruhige und besonnene Fahrweise und unserem Seppi Stelzl für die umfangreiche administrative Arbeit. Ein Dankemöchte der Leiter und Organisator dieser Reise, Mag. Heinz Möstl,allen Teilnehmern für ihre stete Pünktlichkeit, das Interesse und das angenehme Miteinander aussprechen.

H. M.

 

1 Bild

 
 
 
 

Anfragen zum Internetauftritt und zur Wartung