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Fotos Bergwoche im Ötztal, 14.-21.07.2013

Alpenwetter
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Bergwoche im Ötztal, 14.-21.07.2013

 

Nachdem das Wetter anlässlich der im Ötztal 2011 verbrachten Bergwoche nicht den Erwartungen entsprach, beschlossen wir, es 2013 noch einmal zu versuchen.

Die Anfahrt erfolgte über Graz, die A9 bis Liezen, Stainach (Pause) und weiter auf der Tauernautobahn über das Deutsche Eck, Kufstein, durchs Inntal bis Kematen und über Kühtai ins Ötztal nach Umhausen ins Hotel Johanna.

Am 1. Tag erfolgte die Vorbereitung einer kleinen Gruppe durch die Begehung des Klettersteiges am nahegelegenen Stuibenfall für die Hochtour auf die Wildspitze am nächsten Tag.

Der große Rest der Gruppe mit Wanderführer Ludwig (Lucky) Griesser – welcher uns die ganze Woche betreute - fuhr mit dem AV-Bus nach Vent und alle wagten vorerst den Anstieg zur Martin Busch Hütte unter den Similaunhöhen. Diese Tour war eher leicht aber langwierig sodass einige vorzogen zurück zu wandern. Zurück in Vent konnten sie die Ötztal-Card nutzen und mit der DSB Wildspitz auf die Stablein Alm Richtung Breslauer Hütte fahren, wo auch die eingangs erwähnten Gipfelstürmer übernachteten. Der Großteil aber schaffte die dem DAV Sektion Berlin gehörende Martin-Busch-Hütte (2501 m) zu erreichen. Es ist dies ein 2-Stock hohes steingemauertes Haus, welches sehr gut eingerichtet ist und von jungen Leuten bewirtschaftet wird.

Während am 2. Tag der Großteil der Bergwochenteilnehmer noch in den Federn lag, brachen unsere 5 Alpinisten (Ing. Walter Resch, Franz Russ, Peter Kormann sowie Hans und Herbert Kreuzer) von der Breslauer Hütte auf, um den zweithöchsten Gipfel Österreichs – die Wildspitze (3768 m) – zu ersteigen. Dazu herrschte ideales Wetter und die Bedingungen konnten nicht besser sein sodass ein erfolgreiches Unterfangen durchgeführt werden konnte, welches noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

Für den größeren Teil der Gruppe war an diesem Tage das Ziel Hochoetz. Mit der Acherkogelbahn fuhr sie bis auf 2020 Meter hoch und dann trennten sich die Wege. Die Geher wanderten mit Lucky auf einen Sattel, von dem aus wurden zunächst der Wetterkreuzkogel (2591 m) und von einigen Unentwegten auch der Rosskopf (2399 m) erklommen. Die restliche Teilnehmer wanderten über die Balbach Alm zur Bielefelder Hütte mit Unterhaltungsmusik, wo sich schließlich alle trafen.

Für den 3. Tag waren Gewitter angesagt, allerdings erst für die Abendstunden. Diesmal führte uns der Bus bis ans Talende nach Obergurgl. Mit den Hohe Mut Bahnen I und II ging es auf die Hohe Mut Alm (2670 m).Die Geher marschierten Richtung Rotmoosferner bis zur Stempelstelle (2700 m) und dann teileinwärts zur Schönwieshütte (2266). Die Wanderer stiegen direkt zur Schönwieshütte ab. Nach einer Stärkung ging es zurück nach Obergurgl (1930 m), vor allem als Wintersportgebiet bekannt. Die angesagten Gewitter kamen erst zur Abendessenszeit.

Am 4. Tag fuhren wir über Längenfeld nach Gries (1569 m). Dieses Örtchen mit 170 Einwohnern ist auf einer toll ausgebauten Straße erreichbar. Nun teilten wir uns wieder in zwei Gruppen. Die Geher mit Lucky stiegen zur Winnebachseehütte (2362 m) auf und die Wanderer mit Gerhard ging am tosenden Sulzbach zur Sulztalalm und weiter zur Amberger Hütte. Auch diesmal setzten die Regenfälle erst nach der Rückkehr ins Hotel ein.

Auch der 5. Tag lud zum Wandern ein, also gab es keine Pause. Als Wintersportort schlechthin ist Sölden in aller Munde, aber auch im Sommer bietet dieser Ort mit einigen Aufstiegshilfen viele Möglichkeiten. Wir sind mit der Giggijochbahn aufgefahren und dann bis zur Sonnblickalm abgestiegen. Etwas tiefer lag die Gampe Alm, ein Hüttenensemble, welches seit 1788 unverändert, heute aber mit modernster Technik toll ausgestattet ist. Am Hühnersteigweg zur Rettenbachalm gibt es ein Almmuseum zu bewundern. Von der Rettenbachalm blickt man hinauf zur Rettenbachferner, wo alljährlich im Oktober der Auftakt für den Schiweltcup stattfindet. Die weitere Wanderung führte auf einem wunderschönen Steig zur Mittelstation der Gaislachkogelbahn. Eine Auffahrt zur Bergstation war ebenfalls möglich, ist aber wegen des Neubaues des Restaurants, welches bis Ende November 2013 fertig sein soll, nicht lohnend.

Der letzte Wandertag führte uns nach Niederthai, dem Heimatort unseres örtlichen Wanderführers Ludwig Griesser. Die ganze Gruppe interessierte sich für den Ort, zum Bergsteigen und Wandern teilte sie sich jedoch wieder. Mit Lucky stiegen die noch Restkräfte besitzenden auf über`s Bergle – Narrenkogel – Poschachkogel – Gruesee – Abstieg zur Larstigalm (rd. 1200 HM, 5 ½ Stunden Marsch!).

Die Müderen benutzten den einfacheren Bergmahderweg, der uns über die Larstigalm zur Schweinfurter Hütte führte. Abschließender Treffpunkt war der Parkplatz in Niederthai von wo aus noch das Heimathaus von Lucky besucht wurde und ein abschließendes Schnäpschen die Bergwoche beendete.

Nach dieser überaus erfolgreichen Bergwoche war man wie immer froh über das Erreichte, aber auch voll Sehnsucht nach daheim. Am Abend – nach dem Essen – bedankten wir uns bei den Wirtsleuten für die gute Unterkunft und kulinarische Versorgung im Hotel Johanna aber auch bei den Organisatoren der Woche Gerhard Patsch und Seppi Stelzl.

Die nächste Bergwoche 2014 wurde bereits im Vorjahr beschlossen und vom Reiseleiter vorgestellt. Es geht nach Vorarlberg in`s Montafon. Auch für 2015 sollte ein Ziel gefunden werden. Aus 4 Vorschlägen wurde durch Abstimmung Südtirol und zwar das Grödner Tal (Lajen) ausgewählt.

Zum Abschluss: Gerhard Patsch möchte künftig nicht mehr diese Wochen anführen müssen. Er hofft dennoch auf Weiterführung dieser langen Tradition. Es scheint eine Lösung gefunden zu sein, die jedoch noch vom Vorstand zu bestätigen ist.

 

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