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Österreichischer Alpenverein

Schweizer Jürg


Risikomanagement da capo. 4/20
von Reuter Benjamin, Semmel Chris, Mallon Alexis, Schweizer Jürg
In den Bergen gibt die Natur den Ton an. Seit jeher arrangieren sich die Menschen im Gebirge mit den Naturgefahren. Im Winter rückt die Lawinengefahr für ein paar Monate in den Fokus – nicht zuletzt für Bergsteiger und Skitouristen. Das prägte Generationen und formte Traditionen. So entstand in den Alpen ein Dschungel an Methoden für das Risikomanagement – geadelt von der UNESCO. ...
Wie viele sind viele. 4/18
von Schweizer Jürg, Techel Frank, Mitterer Christoph, Reuter Benjamin
Die europäische Lawinengefahrenskala strotzt nur so von Begriffen wie „viele, einzelne, zahlreiche, fallweise, wahrscheinlich …“. Bei der Gefahrenstufe 4-gross heisst es insbesondere: „Fallweise sind spontan viele grosse, mehrfach auch sehr grosse Lawinen zu erwarten.“ Kurz gesagt, für einen Vierer braucht‘s spontane Lawinen und zwar viele. Zumindest verstehen die meisten Lawinenwarndienste das so, nur in Frankreich ist die Praxis eine andere ...
Lawinenunfälle Schweizer Alpen. 1/17
von Schweizer Jürg, Techel Frank
Grüne Weihnachten werden häufiger. Viele Orte in den Schweizer Alpen verzeichneten den schneeärmsten Dezember seit Messbeginn vor rund 150 Jahren. 2016 war ausserdem das dritte Jahr nacheinander, in dem in den Skigebieten über Weihnachten kaum (natürlicher) Schnee lag. Was heisst das für die Lawinenunfälle? Bekanntlich besagt eine Bauernregel, weniger Schnee heisst nicht weniger Lawinenunfälle. ...
Das Schneeprofil - Totgesagte leben länger?. 4/16
von Mitterer Christoph, Reuter Benjamin, Proksch Martin, Schweizer Jürg
Das Schneeprofil ist tot – es lebe das Schneeprofil! So einfach ließe sich die Diskussion der letzten 30 Jahre über die Sinnhaftigkeit von Schneedeckenuntersuchungen zusammenfassen. Was ist dran an dieser nicht immer objektiv geführten Diskussion über Schneeprofile? Ist es nur ein Tool für Profis, Nostalgiker oder maximal schneekornverliebte Freaks? Segelflieger planen ihre Flüge mit dem Flugwetterbericht ...
Lawinenbildung. 4/15
von Schweizer Jürg, Reuter Benjamin
Immer wieder sehen wir uns mit der Kritik konfrontiert, dass manche Beiträge in bergundsteigen zu komplex sind, besonders was die Schnee- und Lawinenkunde betrifft. Wir denken, dass es hier für manche tatsächlich schwierig ist, tiefergehenden Überlegungen zu folgen, ganz einfach weil die Grundlagen fehlen. Und so haben Jürg Schweizer und Ben Reuter einen Beitrag geschrieben, der zwar auch nicht ganz einfach zu verstehen ist ...
Lawinen und Recht. 4/15
von Rhyner Hansueli, Schweizer Jürg
Vom 1. bis 3. Juni 2015 trafen sich im Kongresszentrum Davos (Schweiz) rund 250 Juristen und Fachleute aus dem Bereich Schnee und Lawinen, um aktuelle Themen im Spannungsfeld Recht und Lawinen zu diskutieren. Veranstaltet wurde das Seminar vom Schweizer Schnee- und Lawinenforschungsinstitut SLF. Hansueli Rhyner und Jürg Schweizer fassen diese Veranstaltung für bergundsteigen zusammen. Das letzte internationale Seminar dieser Art im Jahre 2005 ...
Suchstreifenbreite. 1/15
von Schweizer Jürg, Genswein Manuel
Er sei in letzter Zeit wieder vermehrt auf die Suchstreifenbreite angesprochen worden, ließ uns Jürg Schweizer vor wenigen Wochen wissen. Nichts Weltbewegendes, aber gemeinsam mit Manuel Genswein hat er etwas zusammengeschrieben, um den aktuellen Zugang zu erklären - vielleicht können wir es ja für etwas brauchen. Können wir. Denn welche Suchstreifenbreite warum eingehalten werden sollte, darüber sind sich auch viele Hersteller und Experten nicht einig. ...
Nassschneelawinen. 1/14
von Mitterer Christoph, Schweizer Jürg
Neue Fakten: Energiebilanz und Nassschneelawinen. Die Lawinensituation im Frühjahr ist eigentlich einfach – und doch komplex zugleich. Trägt die Schneedecke, ist alles klar; die Lawinengefahr ist meist gering. Bricht man ein, kann‘s gefährlich werden. Die beiden Situationen können aber gefährlich nahe beieinander liegen. Literatur und Hintergrundwissen zur nassen Schneedecke bzw. zu Nasschneelawinen gibt es erstaunlich wenig ...
Schlüsselfaktor Gelände revisited. 4/13
von Schweizer Jürg, Reuter Benjamin
In einigen Wochen müsse er und Ben beim Alpinforum in Innsbruck einen Vortrag halten. Über Geländefaktoren beim Skitourengehen. Ja, die Nordamerikaner mit Avaluator und ATES, eh klar; aber wie darüber praxisnah referieren und was wir davon überhaupt halten. Sich mit Jürg Schweizer austauschen zu dürfen, ist immer ein Geschenk und bei diesem Thema stellte sich bald heraus, dass wir derselben Überzeugung sind: Das Gelände ist „der“ relevante Faktor ...
Gleitschneelawinen. 4/13
von Mitterer Christoph, Schweizer Jürg
Dezember 2008. Wir stehen in einem offenen Fischmaul. Es schneit und ist ungemütlich kalt. An der Anrisskante machen wir uns bereit, um ein Schneeprofil aufzunehmen. Plötzlich blickt mein Arbeitskollege auf: „Spinn ich? Oder hörst du das Knacken auch?“ Bevor ich eine Antwort geben kann, gleitet die komplette Tafel unter dem Gleitschneeriss, also direkt unter uns ab und donnert ins Tal. Oha!!? Eine Gleitschneelawine! Aber warum gerade jetzt? Was führte dazu? ...
Mittelklasse-LVS suchen mehrere Verschüttete. 1/12
von Schweizer Jürg, Genswein Manuel
Heute sind 3-Antennen-LVS Standard. Wird nur eine Person verschüttet, ist die Suche mit allen Geräten in etwa gleich schnell und funktioniert recht problemlos. Das hat der Test bewiesen, über den Jürg Schweizer und Manuel Genswein im Folgenden berichten. Eigentliches Ziel dieses Versuches, welchen die Schweizer Fernsehsendung Kassensturz durchgeführt hat, war zu testen, wie gut Ungeübte bei der Suche nach mehreren Verschütteten mit den aktuellen „abgespeckten“ Versionen ...
Einfluss von Erwärmung & Strahlung auf die Schneedecke. 4/11
von Schweizer Jürg, Reuter Benjamin
Der Postbus fährt sonntags erst um 8 Uhr. Es ist ungewöhnlich warm; die Sonne brennt auf die Südosthänge. Wir kommen langsamer voran als erwartet und sind erst zu Mittag auf dem Gipfel. Zum Glück geht die Abfahrt durch den steilen Nordnordosthang. Wie erhofft hat’s noch keine Spuren – und das nach fast drei Wochen schönstem Wetter. Der Plan geht auf. Ich fahre los. Nur ganz oben im Hang hat die Sonne kräftig gewirkt, der Schnee ist leicht feucht ...
Russisches Roulette. 1/08
von Schweizer Jürg
Vor mehr als 10 Jahren, im Januar 1994, führte das Eidgenössische Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF Davos eine Tagung zum Thema „Lawinen und Rechtsfragen“ durch. Der international anerkannte Skirechtsexperte Dr. H. K. Stiffler stellte damals in seinem Übersichtsreferat zu den Rechtsgrundlagen fest, dass Lawinen (und Lawinenunfälle) weitestgehend voraussehbar seien. ...
hangneigung. 4/06
von Schweizer Jürg
"Steil genug muss es sein, damit Lawinen überhaupt abgehen können!", wussten schon unsere Großväter und handelten - auch ohne Strategien und Co - dementsprechend. Nach wie vor ist die Hangneigung ein bedeutsamer und wohl der am einfachsten zu beurteilende lawinenbildende Faktor. Gleichzeitig bietet das Gelände - und damit auch die Steilheit - oft den Schlüssel zur Verminderung der Lawinengefahr. Die großen Meister erkennt man daran, dass sie gekonnt, ...
der nietentest. 4/06
von Schweizer Jürg
Die Schneedecke besteht aus mehreren Schichten, vergleichbar mit einer Crèmeschnitte. Je unterschiedlicher diese, umso ungünstiger die Stabilitätsverhältnisse im Hang. Am Eidgenössischen Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos hat man die Eigenschaften instabiler Schneedecken mit den Eigenschaften stabiler Schneedecken verglichen und dabei Muster erkannt, die auch für die Praxis nützlich sein können. Wer also seine Nase in die Schneedecke ...
lawinenunfall = gerichtsfall?. 1/06
von Schweizer Jürg, Harvey Stephan
Lawinenunfälle sind seltene Ereignisse. Noch seltener sind Lawinenopfer. Trotzdem wird ihre Zahl von den Medien akribisch genau notiert. Das Medienecho bei einem Lawinentoten, oder gar mehreren am selben Wochenende, ist unvergleichlich größer als bei anderen Unfalltoten, etwa im Straßenverkehr. Noch weit größer ist die Aufmerksamkeit, wenn es dann auch noch zu einem gerichtlichen Nachspiel kommt. ...
das unbekannte wesen. 4/04
von Schweizer Jürg, Harvey Stephan
Bei der Beurteilung des Lawinenrisikos ist die Schneedecke die große Unbekannte, weshalb folgerichtig in den letzten Jahren verschiedene strategische Entscheidungsmethoden entwickelt wurden. Im Gelände helfen kritische Neuschneemengen, Wumm-Geräusche oder spontane Auslösungen die Lawinengefahr besser zu beurteilen. Was aber, wenn es keine solche äußeren Anzeichen der Lawinengefahr gibt? ...
rutschblock 73. 4/03
von Schweizer Jürg
Der Lawinenlagebericht informiert und warnt heutzutage Einheimische und Touristen zuverlässig vor der herrschenden Lawinengefahr. Vor allem für den Tourenfahrer ist er eine unentbehrliche Grundlage bei der Tourenplanung. Doch wie gut wird die Lawinengefahr prognostiziert? Beschreibt der Lagebericht die Situation übervorsichtig oder zu optimistisch? In den letzten zwei Wintern hat das Eidgenössische Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos ...
zufall und muster. 4/02
von Schweizer Jürg
Zwei Schneesportler befahren einen unberührten Tiefschneehang. Der zweite zieht seine Schwünge fünf Meter links der soeben entstandenen frischen Spur und löst beim dritten Schwung eine Schneebrettlawine aus. Ein allen bekanntes Szenario, obwohl es eigentlich recht selten ist. „Schuld“ an dieser Auslösung ist die Schneedeckenvariabilität, so die allgemeine Meinung, und verglichen wird sie oft mit dem Bild eines Minenfeldes....
lawinen-rasterfahndung. 1/02
von Schweizer Jürg
Im April 2001 führte das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) in Davos einen LVS-Reichweitentest durch. Ziel war es, die Suchstreifenbreite der neuen Geräte zu bestimmen und eine von dem Schweizer Techniker Felix Meier vorgeschlagene Methode1 zur Bestimmung der Suchstreifenbreite zu verifizieren. An drei Tagen bestimmten acht Studenten2 die maximale (in koaxialer Kopplungslage) und die mittlere Reichweite ...
Die neuen LVS im Test. 1/01
von Schweizer Jürg
Mit welchem LVS kommen Ungeübte nach kurzer Instruktionszeit am schnellsten zu einem Verschütteten? Diese simple Frage versuchten vor allem nach Einführung der „digitalen Geräte mit zwei Antennen“ mehrere Tests und Feldversuche zu klären. Auf Initiative des OeAV wurde vor einem Jahr das Handling aller LVS von den großen alpinen Vereinen unter die Lupe genommen und man kam zu dem Ergebnis, dass die „Neuen“ Geräte hinsichtlich Bedienung, ...
des schnees gespür für schi und board. 4/00
von Schweizer Jürg
Das Gewicht eines Schneebrettes beträgt schnell einmal hundert Tonnen. Warum sollen da die 70 kg eines Schifahrers für die Schneebrettauslösung entscheidend sein? Regiert da nicht eher der Zufall? Die Lawinenunfallstatistik spricht andererseits eine deutliche Sprache. Rund 90 % der Lawinenopfer sind Freizeitsportler und die allermeisten von ihnen haben „ihre“ Lawine selbst ausgelöst. Die Chance, von zufällig herabstürzenden Schneemassen ...
die typische "schifahrerlawine". 1/00
von Schweizer Jürg
Während der letzten zehn Jahre (1987/88-1996/97) hat das Eidg. Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) in Davos, Daten zu über 630 sogenannten Schifahrerlawinen publiziert. 1 Diese wurden nun detailliert untersucht und zwar in bezug auf die Charakteristiken: Art, Größe, Auslösung und Schneedeckenaufbau. Die Ergebnisse bestätigen nicht nur altbekannte Regeln, sondern liefern auch neue, teilweise überraschende Erkenntnisse. Die Untersuchung wäre nicht ...
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