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Österreichischer Alpenverein

Reuter Benjamin


Risikomanagement da capo. 4/20
von Reuter Benjamin, Semmel Chris, Mallon Alexis, Schweizer Jürg
In den Bergen gibt die Natur den Ton an. Seit jeher arrangieren sich die Menschen im Gebirge mit den Naturgefahren. Im Winter rückt die Lawinengefahr für ein paar Monate in den Fokus – nicht zuletzt für Bergsteiger und Skitouristen. Das prägte Generationen und formte Traditionen. So entstand in den Alpen ein Dschungel an Methoden für das Risikomanagement – geadelt von der UNESCO. ...
GKMR in der Praxis. 4/20
von Semmel Chris, Reuter Benjamin
Risikomanagement mit GKMR ist auf zwei Leveln möglich. Einmal für den Anwender ohne genauere Kenntnisse der Schneedecke vor Ort bzw. ohne tiefer in die Lawinenbildung einzusteigen. Das ist ganz ohne Wertung gemeint, denn auch ein fortgeschrittener Anwender kennt die Schneedecke in einem neuen Gebiet nicht und kann die relevanten Fragen oft nicht beantworten. Wir nennen das Level 1. Mit genaueren Kenntnissen zum Schneedeckenaufbau ...
Wie viele sind viele. 4/18
von Schweizer Jürg, Techel Frank, Mitterer Christoph, Reuter Benjamin
Die europäische Lawinengefahrenskala strotzt nur so von Begriffen wie „viele, einzelne, zahlreiche, fallweise, wahrscheinlich …“. Bei der Gefahrenstufe 4-gross heisst es insbesondere: „Fallweise sind spontan viele grosse, mehrfach auch sehr grosse Lawinen zu erwarten.“ Kurz gesagt, für einen Vierer braucht‘s spontane Lawinen und zwar viele. Zumindest verstehen die meisten Lawinenwarndienste das so, nur in Frankreich ist die Praxis eine andere ...
Gefahren, Konsequenzen, Massnahmen und Risiko. 4/17
von Reuter Benjamin, Semmel Chris
Zugegeben, unser Freizeitverhalten hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Und bestimmt geht es nicht nur uns so. Wir sind spontan. Wir sind überall. Und so sieht das dann aus: Plötzlich saßen wir zusammen im Auto nach Andermatt. Wolkenbruchartiger Regen. Bis morgen früh hat es oben wohl einen halben Meter Neuschnee. Und ab der Mittelstation die Kruste des Jahrhunderts. Der Auftrag: zwei Gruppen, viele starke „Turns“, ein Kameramann. Wir haben alle erdenklichen ...
Das Schneeprofil - Totgesagte leben länger?. 4/16
von Mitterer Christoph, Reuter Benjamin, Proksch Martin, Schweizer Jürg
Das Schneeprofil ist tot – es lebe das Schneeprofil! So einfach ließe sich die Diskussion der letzten 30 Jahre über die Sinnhaftigkeit von Schneedeckenuntersuchungen zusammenfassen. Was ist dran an dieser nicht immer objektiv geführten Diskussion über Schneeprofile? Ist es nur ein Tool für Profis, Nostalgiker oder maximal schneekornverliebte Freaks? Segelflieger planen ihre Flüge mit dem Flugwetterbericht ...
Lawinenbildung. 4/15
von Schweizer Jürg, Reuter Benjamin
Immer wieder sehen wir uns mit der Kritik konfrontiert, dass manche Beiträge in bergundsteigen zu komplex sind, besonders was die Schnee- und Lawinenkunde betrifft. Wir denken, dass es hier für manche tatsächlich schwierig ist, tiefergehenden Überlegungen zu folgen, ganz einfach weil die Grundlagen fehlen. Und so haben Jürg Schweizer und Ben Reuter einen Beitrag geschrieben, der zwar auch nicht ganz einfach zu verstehen ist ...
Schlüsselfaktor Gelände revisited. 4/13
von Schweizer Jürg, Reuter Benjamin
In einigen Wochen müsse er und Ben beim Alpinforum in Innsbruck einen Vortrag halten. Über Geländefaktoren beim Skitourengehen. Ja, die Nordamerikaner mit Avaluator und ATES, eh klar; aber wie darüber praxisnah referieren und was wir davon überhaupt halten. Sich mit Jürg Schweizer austauschen zu dürfen, ist immer ein Geschenk und bei diesem Thema stellte sich bald heraus, dass wir derselben Überzeugung sind: Das Gelände ist „der“ relevante Faktor ...
Einfluss von Erwärmung & Strahlung auf die Schneedecke. 4/11
von Schweizer Jürg, Reuter Benjamin
Der Postbus fährt sonntags erst um 8 Uhr. Es ist ungewöhnlich warm; die Sonne brennt auf die Südosthänge. Wir kommen langsamer voran als erwartet und sind erst zu Mittag auf dem Gipfel. Zum Glück geht die Abfahrt durch den steilen Nordnordosthang. Wie erhofft hat’s noch keine Spuren – und das nach fast drei Wochen schönstem Wetter. Der Plan geht auf. Ich fahre los. Nur ganz oben im Hang hat die Sonne kräftig gewirkt, der Schnee ist leicht feucht ...
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