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<< bergundsteigen #113 / winter 20
editorial.
Und wieder liegt eine bergundsteigen-Winterausgabe vor ihnen. Und wieder wird diese #113 prinzipiell gut ankommen und viel Lob erhalten und wieder werden einige von Ihnen kritisieren, dass zu viele Schnee-Beiträge drinnen sind oder dass einige Beiträge zu kompliziert sind usw. Ebenso wieder haben die Autorinnen, Zeichner, Fotografen und die Redaktion viel Engagement, Zeit und Herzblut in diese Ausgabe gesteckt und ich hoffe, dass sie Ihnen beim Durchblättern und Lesen Freude, Stirnrunzeln, Begeisterung, Empörung oder sonst etwas ...
kommentar.
Vor zwei Jahren beim ISSW in Innsbruck gab es ein erstes Treffen der ausbildenden alpinen Vereine in Österreich mit dem Ziel, die Lehrmeinung zum Thema Schnee- und Lawinenkunde in Österreich zu vereinheitlichen. Viele Chancen gab man dem Projekt damals nicht, liegen die verschiedenen Meinungen und Ansätze in Österreich doch weit auseinander. Nach dem ersten ausführlichen Projektmeeting in Salzburg wurden die eigenen Konzepte und Standpunkte dargestellt, Gemeinsamkeiten identifiziert und Erwartungen und Ideen vermittelt. ...
dialog.
[Tuber als Hintersicherung] Vorweg möchte ich mich bei euch allen sehr herzlich für euren Einsatz dieses tollen Magazins bedanken. Viermal im Jahr sehr große Freude. Auch freue ich mich, dass ihr nun auf die „Nichtskitourengeher“ Ru¨cksicht nehmt und in der Winterzeit auch andere Themen als ausschließlich „Schnee“ behandelt. Wenn man unglücklicherweise, also blöderweise ..., über ein Seilende ohne Knoten hinaus abseilt, blockiert das nun lose hängende Seil im zweiten Tuber (Abb. 1) unter dem Abseilring ...
Wintersport und Klimaschutz.
von Siebenbrunner Anna, Stahl Verena
Eine Schneeflocke und darunter „POW“ – ein Logo, über das man in letzter Zeit immer häufiger stolpert. In ihrem Essay beschreiben die Präsidentin und ihre Vize von POW – genauer gesagt von Protect Our Winters Austria – nicht nur, was die Idee dieser Organisation ist, sondern auch welchen Impact man als Wintersportler*in auf die Umwelt hat, wie man diesen reduzieren kann und warum man seiner Leidenschaft trotzdem nachgehen sollte. ...
E(i)s ist alles erlaubt, oder? Gedanken zur Ethik des Eiskletterns.
von Walpoth Alex
Diskussionen um alpine Ethik sind meinem Empfinden nach seltener geworden. Über das Klettern im Eis werden sie fast gar nicht geführt. Dank sozialer Medien sind wir so informiert wie niemals zuvor. Beinahe in Echtzeit scheinen Erstbegehungen, aktuelle Verhältnisse und spektakuläre Fotos auf unseren Bildschirmen auf. Eigentlich beste Voraussetzung, um uns eine Meinung zu bilden und gewisse Tendenzen zu hinterfragen. ...
Notfall Alpin - Eine Frage der Kommunikation.
von Dahlmann Philipp, Shaw Fabiola, Dotzer Maresa, Wechselberger Florian
23. Jänner: Ein traumhafter Wintertag, strahlender Sonnenschein, Neuschnee, optimale Temperaturen. Meine Gäste und ich genießen das Panorama und ich erkläre ihnen die umliegenden Gipfel. Unser Gipfelglück ist perfekt. Der Aufstieg im Pulverschnee war nicht zu anstrengend, das Tempo moderat, die Spur genau passend, der Rucksack nicht zu schwer, die Proviantdose gefüllt mit köstlichem Speck, Bergkäse, Vinschgerlen und geschnittenen Karotten. ...
Acht Unschärfen, Ungereimtheiten & Irrtümer in der Lawinenkunde.
von Behr Wolfgang, Mersch Jan
und Aktualisierung, Unfallanalyse, Snow Card und Lawinen. Angeregt durch einige Artikel im bergundsteigen #109, die Veröffentlichungen zu GKMR sowie „Fachdiskussionen“ der letzten Jahre glauben wir, dass ein paar Punkte in der Lawinenkunde nach wie vor nicht immer ganz schlüssig sind. In diesem Beitrag versuchen wir zu einigen dieser Unschärfen, Umgereimtheiten oder auch Irrtümern unsere Sichtweise darzustellen. ...
Risikomanagement da capo.
von Reuter Benjamin, Semmel Chris, Mallon Alexis, Schweizer Jürg
In den Bergen gibt die Natur den Ton an. Seit jeher arrangieren sich die Menschen im Gebirge mit den Naturgefahren. Im Winter rückt die Lawinengefahr für ein paar Monate in den Fokus – nicht zuletzt für Bergsteiger und Skitouristen. Das prägte Generationen und formte Traditionen. So entstand in den Alpen ein Dschungel an Methoden für das Risikomanagement – geadelt von der UNESCO. ...
GKMR in der Praxis.
von Semmel Chris, Reuter Benjamin
Risikomanagement mit GKMR ist auf zwei Leveln möglich. Einmal für den Anwender ohne genauere Kenntnisse der Schneedecke vor Ort bzw. ohne tiefer in die Lawinenbildung einzusteigen. Das ist ganz ohne Wertung gemeint, denn auch ein fortgeschrittener Anwender kennt die Schneedecke in einem neuen Gebiet nicht und kann die relevanten Fragen oft nicht beantworten. Wir nennen das Level 1. Mit genaueren Kenntnissen zum Schneedeckenaufbau ...
Steilwand skifahren.
von Scholz Bernhard
Im ersten Teil dieses Zweiteilers in bergundsteigen #109 (4/19) ging es um die Anfänge des Steilwandskifahrens. Einige der Protagonisten wurden kurz vorgestellt und eine sehr grobe Zusammenfassung von über 50 Jahren Entwicklung gegeben. Aus Sicht des Autors hat sich dann ab ungefähr 1985 bis etwa 2005 wenig wirklich „Neues" getan. Es wurde schlicht alles befahren, wo Schnee liegen geblieben ist ...
Der Tod im Tiefschnee ohne Lawine.
von Beikircher Werner
In der gedruckten Ausgabe #113 ist uns bei diesem Beitrag leider ein Fehler unterlaufen, einige Seiten fehlen. Hier der Artikel wie er sein sollte. Danke für das Verständnis! Dreikönigstag 2019. Wir sind zu viert auf Skitour. Es hat über einen Meter geschneit in den letzten Tagen, herrlicher, bodenloser Powder. Bei der Abfahrt durch einen schütteren Lärchenwald muss man es senkrecht krachen lassen, sonst steht man bis zu den unteren Basalganglien im weißen Mehl. ...
Der neue Lawinenlagebericht.
von Studeregger Arnold, Niedermoser Bernhard, Stifter Florian, Ertl Willi, Salzer Fritz
Aufgrund der Zurufe diverser Nutzergruppen haben die Lawinenwarndienste in den letzten 5 Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung vollzogen. Die größte Änderung gab es für die Wintersaison 2016/2017. Die Lawinenwarndienste Niederösterreich, Kärnten und Steiermark haben den täglichen Lawinenlagebericht am Vorabend veröffentlicht. So konnten den Tourengehern mehr Zeit, aktuellere Informationen ...
Quo vadis Lawinenkunde.
von Schmudlach Günter, Köhler Jochen
Computeralgorithmen durchdringen allmählich alle Lebensbereiche und machen auch vor dem Gebirge nicht halt. Ein breites akzeptiertes Beispiel ist der Wetterbericht. Skitourenguru nutzt Algorithmen zur objektiven Beurteilung des Lawinenrisikos und trägt somit zur Lawinenunfallprävention bei. Dem einen ist das Heilsversprechen, dem anderen Teufelszeug. Wie wird die Digitalisierung die Lawinenkunde prägen? Wo liegt das Potential? ...
Integrative Lawinenkunde.
von Wanner Thomas, Pfingstner Reinhold
„In zwei Jahren vom Entweder-oder zum Sowohl-als auch“ – so könnte man die Entwicklung einer einheitlichen Lehrmeinung der Bundessportakademie-Österreich zusammenfassen. Die BSPA ist für die Bergführer-, Skilehrer- und Instruktorausbildung verantwortlich und wollte eine grüne, auf breiter Basis abgestimmte Linie für die Lawinenbeurteilung in ihren Lehrgängen haben. Was daraus geworden ist und warum keine etablierte Methode ...
schräg.
Aktuelle Regelungen für Skitourenabende in Coronazeiten ...
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