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6./7. 8. 2016: Elend-Runde (6./7. 8. 2016: Elend-Runde)

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6./7. 8. 2016: Elend-Runde

Zwischenelendscharte

Bei unwirtlichem Wetter (Nebelnieseln und kalter Nordföhn) starten wir in kleiner Gruppe (nur 5 Teilnehmer) am Samstag um 16 Uhr von der Kölnbreinsperre entlang des Stausees (sehr niedriger Wasserspiegel) zur Osnabrücker Hütte (2032m). Bald lässt das Nieseln nach und der Wetterbericht für den nächsten Tag ist vielversprechend. In der gut geheizten Hütte verbringen wir dann einen netten Abend und eine angenehme Nacht im eigenen 6-Bett-Zimmer.

Nach einem gemütlichen Frühstück am Sonntag brechen wir dann erst um 9 Uhr von der Hütte auf – der Nebel beginnt sich aufzulösen.

Es folgen 45 Minuten steiler Aufstieg zum Fallboden. Nach einer Rast verlassen wir den Tauernhöhenweg (der geht am Fallboden links weiter zur Großelendscharte) nach rechts über wunderschöne Böden mit Alpenflora in Richtung Zwischenelendscharte. Eine Teilnehmerin legt einen extra Wegabstecher zurück, weil sie ihre Sonnenbrille am Fallboden vergessen hat. 

Am wunderschönen unteren Schwarzhornsee (2576m) legen wir dann eine Rast ein. Die Nebelwolken verziehen sich zögerlich. 

Beim oberen Schwarzhornsee wird die Sicht aber immer besser und auf der Zwischenelendscharte (2692) begrüßt uns mittags die Sonne und ein herrlicher Blick auf die Hochalmspitze. Vom Neuschnee des Vortages ist praktisch alles weggeschmolzen. Der Ankogel- und Tischlergletscher glänzen aber sauber weiß, das Panorama einfach ein Traum.

Beim Abstieg über Geröll und Blockfelder sind wir froh, dass die Steine bereits von der Sonne gut aufgetrocknet worden sind. Talwärts ins Kleinelendtal wird es bei strahlendem Sonnenschein dann immer wärmer und bald vertauschen wir Anorak, Haube und Handschuhe mit kurzen Hosen. Es ist ein langer, aber sehr abwechslungsreicher und einsamer Abstieg über Steine, später grüne Matten und Almgelände. Nach drei Stunden ab der Scharte sind wir wieder in der Zivilisation; eine Stunde Rückweg entlang des Stausees verbleibt.

Nach einer willkommenen Abkühlung der Füße am Bach kehren wir als Abschluss der Tour beim Kölnbreinstüberl ein.

Bei der Rückfahrt versäumen wir die Autobahnabfahrt und erwischen deshalb die Schleuse in Mallnitz knapp nicht mehr. Daher: neuerliche Einkehr in Mallnitz beim Gatterer.

Um halb zehn abends sind wir schließlich alle müde und zufrieden zu Hause. Danke dem Fahrer Gerhard, der uns alle fünf in seinem geräumigen Auto mitgenommen hat!

Fotos von unserer Tour findet ihr in der Bildergalerie.

Bericht von Martina Knapp

 
 
 

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