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trail hunt primavera 'I9 - 3o.o5.-o2.o6.2oI9 (trail hunt primavera '19 - 3o.o5.-o2.o6.2oI9)

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trail hunt primavera 'I9 - 3o.o5.-o2.o6.2oI9

trail hunt'19 - mtb im kanaltal

Abfahrt mit wunderbarer Aussicht

Es war einmal eine Gruppe von 7 Bikeenthusiast*innen - Carina, Chris, Christian, Greg, Mike, Niklas und ich (Anna). Die traf sich am Morgen des 30. Mai 2019 beim P&R Webling. Auch wenn sich die Gruppe kaum kannte, einte die Gruppe ein gemeinsames Ziel: ein verlängertes MTB-Wochenende voller Flowtrails im italienischen Kanaltal. 

Nach einem kurzen Zwischenstopp in Tarvis, verbunden mit der ersten Portion Pasta an diesem Wochenende (die nicht die letzte gewesen sein sollte), erreichten wir am frühen Nachmittag den kleinen Ort Sutrio. Unsere “Einradel-Tour” führte uns entlang einer Forststraße zur Malga Dauda, einer nicht bewirtschafteten Alm. Bergab ging es auf einem Wanderweg. Verhinderten anfangs nur wenige querliegende Bäume das Aufkommen eines Flows, mühten wir uns gegen Ende des Trails schon eher das Bike schiebend durch den Wald, weil ein Baumstamm nach dem anderen überklettert werden musste. “Dschungelcamp” schien die Devise am ersten Tag zu lauten. Nachdem wir die lange herbeigesehnte Forststraße endlich erreicht hatten, nahmen wir schon unser nächstes Ziel in Angriff: mangiare in der von TripAdvisor bestgerankten Osteria von Sutrio. Die unzähligen Reviews versprachen nicht zu viel und so fiel unsere Abendmahlzeit entsprechend üppig aus, die Rechnung folglich natürlich ebenso.

Am zweiten Tag wollten wir ein bisschen höher hinaus. Unser Ziel war der 2043m hohe Gipfel Monte Paularo. Eigentlich hätte es eine 1200hm-Tour werden sollen, da wir die Tour aber von unserer Unterkunft in Sutrio aus starteten, wurde eine 1600hm-Tour daraus. Nach zahlreichen Müsliriegel- und Foto-Pausen (wegen der atemberaubenden Landschaft) und vielen überwundenen Schneefeldern, erreichten wir nach knapp 1600hm endlich den Gipfel. Nach einer weiteren Foto-Session machten wir uns voller Vorfreude auf den Weg Richtung Tal. Diesmal wurden wir nicht enttäuscht: ein netter Singletrail mit unzähligen Serpentinen entschädigte uns für die Schieberei am Vortag und den langen Anstieg zuvor. Um nicht Gefahr zu laufen, sich wieder mit Ästen und Baumstämmen abmühen zu müssen, zogen wir nach ca. 1000hm abwärts den verblockten Trails dann doch eine gemütliche Forststraße vor, um wieder zurück nach Sutrio zu gelangen. Den anstrengenden Tag beschlossen wir mit einem Pizza-Festessen in der örtlichen Pizzeria “Mr Zoncolan”. 

Für Samstag fassten wir den 2001m hohen Zoufplan ins Auge.Trailforks vermeldet dort nämlich einen flowigen Singletrail. Zunächst ging es von unserer Unterkunft (in Priola) über Sutrio nach Cercivento, von wo aus sich eine gut ausgebaute Straße (allerdings “senza barriere”) in gefühlt 17.000 Kehren den Berg hinauf schlängelt. Nach ca. 800hm machten wir eine ausgedehntere Pause. Gestärkt durch die Pizza-Überbleibsel vom gestrigen Abendessen, einer Kneipp-Session oder einen 0815-Müsliriegel nahmen wir die Weiterfahrt auf. Irgendwann wurden Asphalt und Bäume gleichsam weniger, wir waren nun auf einer Forststraße oberhalb der Baumgrenze unterwegs. Der Zustand der besagten Forststraße verschlechterte sich zusehends, umso mehr sehnten wir die Gipfelankunft vorbei. Vorher - nachdem der Zustand der Straße wieder einer Forststraße würdig war - mussten wir auf dem Weg zum Gipfel allerdings noch einige Schneefelder queren. Am Gipfel machten wir es uns gemütlich und frönten der Sonne, bis es schließlich wieder Zeit war, sich auf den Weg Richtung Tal zu machen. Davor mussten aber noch zwei Italiener herhalten, die ein Gipfelfoto mit Panorama machen hätten sollen (der erste) bzw. dann auch machten (der zweite). Die Abfahrt war - vor allem im Vergleich zu den vorangegangenen beiden Tagen - mehr als flowig. Im oberen Teil war zudem das Panorama atemberaubend, nach unten hin wurde der Trail zunehmend technischer, was uns allerdings so gar nichts ausmachte (teilweise jedoch auch den Atem raubte)! Nach 1400 hm bergab beklagten sich schon die Bremsen (bzw. die Bremsbeläge) des ein oder anderen. Zum Wohle der Bremsbeläge rollten wir dann gemütlich nach Sutrio zurück, um dann noch den letzten kurzen Anstieg nach Priola zu bezwingen. Die Vorfreude auf das Abendessen im Agriturismo Naunal erleichterte das Ganze entscheidend!

Am Heimweg nach Graz wollten wir auch noch eine Tour mitnehmen: so verschlug es uns auf die Sella Nevea. Wir starteten die letzte Tour dieses Trips von einem auf 1150m Sh gelegenen Pass aus. Die anfänglich giftigen Anstiege ließen bei so mancher*m die Motivation ein wenig absinken, sogar an Umdrehen wurde gedacht! Schließlich fanden wir jedoch heraus, dass der Einstieg zum Trail doch nicht - wie erwartet - 700hm entfernt war, sondern nur mehr 200. Das implizierte jedoch, dass wir die verbliebenen 500hm wohl irgendwann später zurücklegen mussten, um am Ende auf die 900hm zu kommen, die die Tour angeblich zählte. Der Trail entpuppte sich als Mix zwischen (angenehm) herausforderndem groben Schotter und flowigem Waldboden, gespickt mit vielen Spitzkehren. Ausnahmsweise war die Tour nach der Abfahrt an diesem Sonntag noch nicht zu Ende. Unsere Autos parkten noch gut 500hm über uns. Also machte sich die “Elitegruppe” um Christian, Mike, Niklas und Anna bereit, um noch einmal ordentlich in die Pedale zu treten. Kleiner Nebeneffekt: so konnte auch die “magische” 5000hm-Marke egalisiert werden. Per  Auto ging es dann die Passstraße, die uns mittlerweile wirklich schon mehr als vertraut war, wieder bergab, schließlich mussten wir ja noch unsere Kompagnons und deren Räder einladen. Das Hungergefühl führte uns in einen Vorort von Tarvis, wo wir (fast alle) Risotto orderten. Damit war auch das kulinarische Ziel für dieses Wochenende - die italienische Dreifaltigkeit (Pizza - Pasta - Risotto) - erreicht. Glücklich und rundum zufrieden kehrten wir am Abend nach Graz zurück.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann biken (und essen) sie noch heute ...

Anna Siebenbrunner

19 Bilder

 
 
 
 
 
 
 
 

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