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Riffelspitz, Kreuzkogel & Hahnstein (Admonterhaus)

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Riffelspitz, Kreuzkogel & Hahnstein

Blick vom Kreuzkogel Richtung Riffelspitz und Admonter Kalbling

Lage: Westliche Reichensteingruppe

Höhe Kreuzkogel: 2011 m

Höhe Riffelspitz: 2106 m

Höhe Hahnstein: 1697 m


Zustiege:

Scheiblegger Hochalm ab Admont durch Kematengraben, Weg-Nr.: 601, 2,5 Std.

Scheiblegger Hochalm ab Kaiserau, Alpsteig 2 Std.

Scheiblegger Hochalm über Gebirgsjägersteig; Abzweigung bei der letzten Kehre vor der Klinkehütte

(I, nur für Geübte) 1 Std.


Hahnstein ab Scheiblegger Hochalm, 35 Min.

Kreuzkogel ab Scheiblegger Hochalm, 1 Std.

Riffelspitz ab Scheiblegger Hochalm, 2 Std.


Charakter:

Verhältnismäßig einsame Berggruppe mit herrlichem Panorama. Sehr schöne Rundwandermöglichkeit. Übergang vom Kreuzkogel zum Riffelspitz stellenweise I.

Der Kreuzkogel ist der Admonter Hausberg im Südosten des breiten Tales. Entlang der Admonter Lindenallee führt eine zwei Kilometer lange Straße in den waldreichen Kematengraben, durch den in der Folge der Steig mehrere Forststraßen querend bis zur Quelle des Steinernen Wirtes am Fuße der Hahnsteinkante führt. Hier wird der Weg zunehmend aussichtsreicher, geht durch Latschenfelder in einen zauberhaften, Wasser führenden Graben über und mündet schlussendlich in den Wiesen der malerisch gelegenen Scheiblegger Hochalm. Von dieser Alm aus wird auch der Hahnstein in Kürze erstiegen (vom Almgebäude 200 Meter entlang des Baches, bis links der Steig abzweigt besonders schöner Aussichtsberg, kurze Klettertouren). Der Anstieg von der Hochalm zum Kreuzkogel folgt den zunehmend steiler werdenden Almwiesen, die obenauf in eine Rinne übergehen und zuletzt schräg links hinaus zum Gipfel führen.

Vom Gipfel des Kreuzkogels zieht Richtung Südosten der markante Riffelgrat hinüber zum Riffelspitz. Der Übergang ist für Trittsichere weit gehend problemlos, erst kurz vor dem Riffelspitz wird das Gelände felsig und steil (Stahlseil). Nach kurzem Abstieg in den Speikboden wird der Kalbling/Sparafeldweg erreicht. Eine attraktive Kombination ist die Gipfelrunde von der Klinkehütte aus: sie verbindet den Kalbling und das Sparafeld über die Riffl mit dem Kreuzkogel. Weiter Abstieg Richtung Scheiblegger Hochalm südlich davon, am Latschen bewachsenen Grat, führt der Weg über den stellenweise sehr steilen (I) Jägersteig zunächst ins Bachbett des Rosskars und weiter zur letzten Straßenkehre vor der Klinkehütte. Empfohlene Gehrichtung: Jägersteig, Kreuzkogel, Riffel . . .

Vom Jägersteig nur einen Steinwurf weiter westwärts erreicht der Alpsteig vom Schloss Kaiserau kommend das Plateau der Hochalm dieser Anstieg wird gerne von Skibergsteigern begangen. Apropos: Skifahrern sei an dieser Stelle die Abfahrt zur Kaiserau empfohlen. Sie ist eindeutig die bessere, die Firn versprechende Variante. Die verlockende direkte Schneise vom Gipfel entlang der Kreuzblahmauer (Richtung Hahnstein) mündet im hoffnungslos verwachsenen Kematengraben. Wer unbedingt die nordseitige, als Bockmoaralm bekannte (mittlerweile zugewachsene) Abfahrt nehmen will, sollte darauf achten, auf der Höhe der Goaßtanzalm nicht nach rechts ins Gamskar (unterhalb Wildfütterung) abzudriften. Auch vor der Einfahrt vom Lärchkogl in die Steilrinne sei hier gewarnt: trotz Wald erhöhte Lawinengefahr!

 
 
 

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