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Lahngang (BB 12)

Lahngang

Am Grat unterwegs Richtung Gipfel. Im Hintergrund Sparafeld und der Admonter Reichenstein.

Lage: Westliche Reichensteingruppe

Höhe: 1778 m


Zustiege:

Über Klinkehütte, 1,5 Std.

Über Kalblinggatterl und Wagenbänkalm,

Weg-Nr.: 608, 2 Std.

Über Schloss Kaiserau, 2 Std.


Charakter:

Reich bewaldete Bergkuppe mit Ost- und Westgipfel. Schöne Rundumsicht. Rundwanderung über Wagenbänkalm empfohlen. Beliebter Skiberg. Der Lahngang ist ein nach allen Seiten hin stark bewaldeter Kogel, der getrennt vom Kalblinggatterl die Reichensteingruppe im Südwesten moderat ausklingen lässt. Einst lag der mit zwei Gipfel ausgestattete Kamm im Zentrum großflächiger Almen: im Süden reichten die Wiesen von der Hinterflizen bis hoch übers Kalblinggatterl, die westlich davon gelegene Wagenbänkalm erstreckte sich, ebenso wie die Almflächen der Kaiserau, bis zum Gipfelkamm hinauf. Der unscheinbare Berg erfreut sich im Winter besonderer Beliebtheit; schon in den 1930er-Jahren wurden dort alpine Skiläufe veranstaltet. Gestartet wurde am Ostgipfel, das Ziel exakt 1000 Höhenmeter darunter lag im Paradies bei Admont.

Heute wird der Lahngang im Winter meist von der Kaiserau aus begangen, von West nach Ost überschritten und über den freien Ostkamm zum Kalblinggatterl, bzw. zur Klinkehütte abgefahren. Apropos Gefahren: Die nordseitigen Hänge können trotz starker Bewaldung dem Wortstamm des Berges (Lahn Lawine) gerecht werden und sind auch skifahrerisch von untergeordneter Bedeutung. Eine weitere Gefahr ergibt sich aus der zur Faschingszeit stattfindenden Lahngangparty, in deren Folge Glühwein bedingt schon schwerwiegende Koordinations- und Orientierungsprobleme aufgetreten sein sollen.

Erreichbar ist der Lahngang von der Klinkehütte über die Wagenbänkalm. Wesentlich kürzer gestaltet sich der Anstieg von der Klinkehütte aus übers Kalblinggatterl: hier empfiehlt sich eine Rundwanderung, die zunächst linkerseits ansteigend (auf nicht markierten, dennoch gut auffindbarem Steig) zur Wagenbänkalm, und von dort etwas steiler zum Westgipfel führt. Der Übergang zum rund 70 Meter niedrigeren Ostgipfel ist besonders im Herbst lohnend, wenn die rot leuchtenden Heidelbeermatten das herrliche Bergpanorama untermalen. Die Runde ist durchaus kindertauglich und kann auch umgekehrt begangen werden. Vom Plateau der Kaiserau führt ein weiterer Steig zunächst entlang der Skipiste, nach der ersten Liftsstütze rechts weiter gemächlich ansteigend zur Wagenbänkalm. Auch dieser Anstieg lädt zu einer Rundwanderung ein.

 
 
 

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