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Gipfelkreuz am Hohe Tenn (Gipfelkreuz am Hohen Tenn)

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Gipfelkreuz am Hohe Tenn

der katholische Jugend steht wieder.

gipfelkreuz

Das restaurierte Gipfelkreuz steht wieder am angestammten Platz.
Bild: © Paul Hasenauer

Das Gipfelkreuz vom Hohen Tenn wurde im Jahre 1949 von den Mitgliedern der Katholischen Jugend angefertigt und unter schwierigsten Bedingungen auf die 3318m hohe Schneespitze gebracht und aufgestellt. Dazu gibt es eine umfangreiche Chronik.
Der Tenn ist in den folgenden Jahrzehnten das begehrte Ziel vieler Bergsteiger und Schitourengeher geworden.

Bei einer Neujahrsschitour am ersten Jänner 2013 stellte der Ortsstellenleiter des Bergrettungsdienstes Fusch, Paul Hasenauer, fest, dass das Gipfelkreuz umgefallen war. Es bestand höchste Gefahr in die Nordwand abzurutschen.

 



Unser Obmann, Bernhard Gritsch, wurde per E-Mail von Paul Hasenauer informiert. Mit Bildern wurde ihm die dramatische Situation vor Augen geführt. Paul Hasenauer bot die Mithilfe des Bergrettungsdienstes Fusch für das weitere Vorgehen an.
Gemeinsam fassten wir den Entschluss, dieses geschichtsträchtige  Gipfelkreuz nach Möglichkeit zu erhalten. Da nur der untere Teil des Längsbalken beschädigt war, bestanden gute Chancen, das Kreuz im Tal zu reparieren.
Bei einer Schitour am fünften März konnte ich mich selbst davon überzeugen, dass eine Reparatur möglich ist. Durch meine langjährige Erfahrung als Tischler sah ich die Möglichkeit, den Lärchenholzkern des Kreuzes zu reparieren, bzw. das beschädigte Material zu ergänzen.
Einige Tage zuvor hatten Wolfgang Schneider und seine Bergkameraden dankenswerterweise das Kreuz an den unbeschädigten Verankerungen gesichert.
Der Alpenverein Zell am See und die Bergrettung Fusch stellten gemeinsam ein Ansuchen an die Nationalparkverwaltung Mittersill um Genehmigung des notwendigen Hubschrauberfluges zum Abtransport des Kreuzes.
Am 15. April 2013 konnte das Kreuz von der Firma Wucher Helikopter endlich ins Kapruner Tal geflogen werden.
Den Kontakt zur Firma Wucher stellte Flugretter Markus Amon her.
Er war auch derjenige, der uns Ingomar Burgsteiner von der Schlosserei Obernosterer vermittelte, welcher sich spontan bereiterklärte, die notwendigen Metallarbeiten zu übernehmen. Ingomar Burgsteiner führte auch den Transport von Kaprun zur Firma Obernosterer, sowie nach der Fertigstellung den Transport zur Abflugstelle  durch.
Für die Flugkosten fand ich bei Bürgermeister Ing. Hermann Kaufmann und der Stadtgemeinde Zell am See ein offenes Ohr.
Nun lag das Kreuz in der Werkstätte der Schlosserei Obernosterer und die Reparatur konnte beginnen.
Als Holzspender konnte ich einen langjährigen Freund, Albin Neumayr vom gleichnamigen Sägewerk in Maishofen gewinnen.
Über die genauen Maße und Abstände fertigte mir Paul Hasenauer professionelle Skizzen an. Der hohle Holzkern des Längsbalken wurde innen mit einem Edelstahlprofil verstärkt.
Die Kupferverkleidung reparierte die Spenglerei Fritz Unterganschnigg. Dessen Onkel hatte die Originalverkleidung angefertigt.
Alpenvereinskamerad Hannes Libiseller hat mich beim Blitzschutz und den Abspannseilen tatkräftig unterstützt.

Am 23. Mai 2013 befand sich das renovierte Kreuz bereits beim  Schausägewerk Mühlauer in Fusch.
Brigitte und Josef De Maas hatten ehemalige Mitglieder der Kath. Jugend zu einer netten Zusammenkunft eingeladen, unter anderem auch meinen Ansprechpartner und langjährigen Freund, Hermann Timelthaler. Die Bürgermeister aus Fusch, Leo Madreiter und Zell am See, Ing. Hermann Kaufmann waren anwesend. Mitglieder des Alpenvereins Zell am See und auch der Seniorchef der Firma Obernosterer mit Gattin waren mit von der Partie.

Durch das schlechte Flugwetter und dem vielen Neuschnee im Frühsommer konnte das Kreuz erst nach vier Versuchen am 26.Juli 2013 von der Firma Wucher auf den Tenn geflogen werden. Trotz der ständig wechselnden Sichtbedingungen wurde das Kreuz exakt in den vorbereiteten Kreuzfuß eingesetzt.
Paul Hasenauer, sowie Michael Hasenauer sen. und jun., alle drei vom Fuscher Bergrettungsdienst leisteten beim Aufstellen und Verankern hervorragende Arbeit.
Wir konnten daher bereits um 15:00 Uhr den Abstieg ins Tal antreten.

Zum Abschluss Worte von Paul Hasenauer:
„Es war eine schöne Aufgabe, das 1949 von der Kath. Jugend Zell am See unter unvorstellbaren Mühen am Hohen Tenn errichtete Gipfelkreuz in seiner ursprünglichen Form zu erhalten. Möge es weiterhin den wunderschönen, höchsten Gipfel des Hirzbachtales zieren.

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Das von der Witterung umgelegte Tennkreuz
Bilder:  © Paul Hasenauer

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Abtransport des Kreuzes mit Heilkopter
Bilder: © Wucher Helikopter

 

Ein herzliches Dankeschön allen Beteiligten

Bericht: Hans Unterberger, Tourenführer

Kontakt: Bernhard Gritsch, Obmann

Zell am See, 28. August 2013

 

DANK AN ALLE INITIATOREN, MITARBEITER UND SPONSOREN

Paul Hasenauer
Hans Unterberger
Ingomar Burgsteiner
Markus Amon   
Bernhard Gritsch
Hannes Libiseller
Familie Hasenauer Renate, Michael sen. Michael jun.
Wolfgang Schneider Bergkameraden 

Ortsstellenleiter,  Bergrettung Fusch
Tourenführer,  Alpenverein Sektion Zell am See
Werkmeister , Schlosserei Obernosterer, Zell am See
Flugretter,  Wucher Helikopter GmbH., Zell am See
Obmann,  Alpenvereins Sektion Zell am See
Alpenverein Sektion Zell am See
Bergrettungsdienst Fusch
Rücksicherung des umgestürzten Gipfelkreuzes

 

Untestützende Firmen, Institutionen und Sponsoren

Obernosterer Metallbau GmbH. & Co KG
Zell am See
Albin Neumayr GesmbH. & Co KG
Sägewerk, Maishofen
Friedrich Unterganschnigg GmbH.
Spengler, Glaser, Dachdecker
Stadtgemeinde Zell am See
Bgm. Ing. Hermann Kaufmann
VERBUND Hydro Power AG Kaprun
Harald Etzer
Brigitte und Josef de Maas
Erlebniswelt Holz
Mühlauersäge, Fusch

Materialspende, Metallarbeiten

Spende Lärchenholz

Materialspende und Kupferarbeiten

Übernahme der Hubschrauberkosten für Kreuztransport

Abspannseile und Blitzschutz

Organisation der Kreuzfeier mit den Mitgliedern der Kath. Jugend und über zweimonatige sichere Lagerung des Kreuzes             

 

Zur Bildergalerie untenstehende Links anklicken.

 
 
 

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