Sektion Wilder Kaiser St. Johann

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HG Fahrt ins Bergell

01.07.2004 / Christian Seibl Unterwegs auf der Südseite des Bergell

 

HG Fahrt ins Bergell 1. -4. 7. 2004

 

Am 1. Juli begaben sich drei PKW voll mit HG-lern und Rucksäcken auf den langen und kurvigen Weg von St. Johann über den Tonalepass bis nach San Martino im Val Masino. Obwohl nicht alle immer die gleiche Strecke wählten kamen wir einigermaßen zeitgleich an. Nach einigen Einkäufen, einem Mittagessen und dem obligatorischen Rucksack-Ein-Aus und Umpacken starteten zwei Gruppen den Aufstieg zum Rifugio Omio (2100 m). Hias und Hubi vergnügten sich inzwischen an den Sportkletterrouten des Sasso Remenno, einem riesigen Felsen direkt neben der Straße. Kurz bevor die letzten auf der Omio Hütte ankamen, begann es zu schütten, wodurch unsere Pläne, nachmittags noch etwas zu klettern, buchstäblich hinuntergespült wurden. Aber auch der eigentlich geplante Weiterweg auf die Gianetti Hütte erwies sich nach dem ersten Schluck Rotwein als eher unrealistisch. Also verblieben wir kurzerhand auf der Omio Hütte und verlegten unsere Klettereien auf den nächsten Tag. So starteten Wof, Steff, Engei, Andreas und Peda zur Punta Milano, einem eindrucksvollen Felszapfen, welchen sie über die Route Hoh chi min erreichten. Christian, Sigi und Ernst wählten die Route Dino Fiorelli auf die Punta Sfinge (Sphinx). Auch Huwi und Hias verzichteten auf einen Hüttenaufstieg im Regen, holten diesen aber am Freitag umso schneller nach. Aus reiner Kameradschaft? Oder wegen des hohen Tempos? wählten auch sie den Umweg über die Omio Hütte - Seavas di Wadln! -. Bis zum Freitagabend waren wir dann alle wieder auf der Gianetti Hütte vereint, um auch den dortigen Rotwein zu testen. Der Samstag sah dann die meisten von uns bei herrlichstem Wetter auf der Cengalo Südseite. Wof, Engei, Peda, Christian und Sigi turnten die Vinci Kante (VI+) hinauf, während sich Huwi und Hias in der Route Don Carlos (VII+) austobten. Diese war ihnen jedoch nicht genug, denn sie hängten kurzerhand noch die Vinci Kante an - Seavas di Wadln-. Zur gleichen Zeit waren Andreas, Steff und Ernst unterwegs in Richtung Punta Sertori. Unabhängig von der Länge und Schwierigkeit der Routen schmeckte der Rotwein an diesem Abend besonders gut. Am Sonntag war das Wetter nicht mehr ganz so stabil, trotzdem rasten Wof, Engei und Peda über die Fiorelli Kante auf den Dente Vecchia (V+). Daneben waren Huwi und Hias in der modernen Route Polident (VII-) fast genauso schnell unterwegs. Sigi und Christian vergnügten sich unterdessen an den Quarzkristallplatten der Punta Enrichetta. Der abschließende Hüttenabstieg über 1400 m und die sechsstündige Heimreise sorgten dann Gott sei Dank noch dafür, dass dieses tolle Wochenende nicht allzu schnell vorbeiging.-Seavas di Wadln!-

 
 
 

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