Sektion Wilder Kaiser St. Johann

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Auf dem Gletscher
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Wichtig sind die kleinen Schritte.....

Tour auf die Wildspitze (3768 m)

Der AV-Wilder Kaiser hat am 4.7-5.7 eine Tour auf die Wildspitze (3.768m) ausgeschrieben.

Wir waren 8 Teilnehmer und Bergführer Andi Schonner hat uns bereits im Vorgespräch auf die Tour vorbereitet.

Dann ging es los: Am ersten Tag sind wir bei strömenden Regen mit zwei Autos ins Ötztal gefahren und, oh wie schön, das Wetter wurde immer besser, je weiter wir ins Oberland fuhren. Vom idyllischen Ort Vent ging es dann mit dem Sessellift auf die Bergstation Stablein, wo wir uns dann in Richtung Breslauer Hütte bewegten. Wir stiegen aber am ersten Tag auch noch ein bisschen höher auf, und kamen zu den ersten Gletscherfeldern, wo wir mit unserem Bergführer Andi gleich den Einsatz von Pickel und Steigeisen übten, was uns allen großen Spaß gemacht hat. Wir haben auch einige Situationen durchgespielt (wenn zB. jemand in eine Gletscherspalte fällt usw.)was für uns teilweise nicht so geübten Hochalpinisten eine sehr interessante und lehrreiche Übung war. Dann stiegen wir zur Breslauer Hütte ab und verbrachten einen lustigen und netten Abend.

Da wir am nächsten Tag um halb fünf aufstehen mussten, gingen wir doch zeitig in unsere Lager.

Am nächsten Morgen, nach einem guten Bergsteigerfrühstück, machten wir uns um halb sechs auf den Weg zur Wildspitze. Das Wetter war schön, und die Stimmung unter uns sehr gut. Nach etwa drei Stunden Gehzeit und einer letzten ausgiebigen Rast ging es dann in den NORD-Steilhang, der uns mit einer Steigung von ca. 40 Prozent schon einiges abverlangte. Doch dann hatten wir auch schon den Gipfel vor Augen und die letzten Meter haben wir über einen schmalen Grad hinauf zum Gipfelkreuz zurückgelegt. Wir haben es geschafft, den tollen Rundblick und das herrliche Wetter haben wir dort oben alle sehr genossen. Dann machten wir uns an den Abstieg und Andi hatte sich für den Abstieg über das Mitterkarjoch ausgesucht. so machten wir eine Umrundung der Wildspitze. Durch felsige Stellen, an denen wir uns an Stahlseilen hinunterbewegten, kamen wir dann zu Gletscherfeldern, wo wir gegen Ende unseres Abstiegs dann unsere Steigeisen auszogen und mit den Schuhen (und zeitweise auf dem Hintern!!) übermütig hinunterrutschten.

An unserem Ausgangspunkt, der Breslauer Hütte, haben wir uns dann mit einem guten Essen gestärkt und am frühen Nachmittag haben wir uns dann auf dem Weg zur Sesselbahn gemacht. Müde, aber glücklich haben wir unsere Tour in einem netten Cafe in Vent noch ausklingen lassen.

Besonders möchten wir uns bei unserem Bergführer Andi bedanken, der uns mit seiner Erfahrung, seiner Kompetenz und seiner freundlichen Art allen eine tolle, erlebnisreiche Tour ermöglicht hat.

 

Jutta Beihammer


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