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Via Alpina (Via Alpina)

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Via Alpina

Die Wege der Via Alpina stehen als Projekt der von acht Alpenstaaten unterzeichneten Alpenkonvention und sollen eine nachhaltige Entwicklung sowie das Bewusstsein für die Schutzwürdigkeit des sensiblen Lebensraumes der Alpen fördern. Schließlich stellt dieser größte europäische Naturraum, Wiege des Alpininsmus, Rückzugsgebiet einer einzigartigen Flora und Fauna, auch die Heimat von etwa 13 Millionen Menschen dar.

Fünf Wanderstrecken durch acht Staaten auf bereits seit längerer Zeit bestehenden Weit- bzw. Fernwanderwegen laden den Wanderer ein, auf 341 Tagesetappen mit über 5000 km Weglänge zwischen Meeresniveau und 3000 m Seehöhe dieses Natur- und Kulturerbe zu erwandern.

Die Wege sind mit angemessener Wanderausrüstung ohne Steigeisen und Seil begehbar. Sie verlaufen durchwegs auf markierten, bereits bestehenden Wegen und sind durch das "Via Alpina-Logo" in den Farben rot, grün, gelb, blau bzw. violett gekennzeichnet, verlangen jedoch mancherorts Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

Nähere Details zu allen fünf Wegen sowie detaillierte Etappenbeschreibungen finden Sie unter www.via-alpina.org.


 

Roter Weg

Dieser führt in 161 Etappen von Triest aus zunächst nach Slowenien und Österreich, wo er zwischen Wurzenpass und Pragser Wildsee auf der Trasse des Südalpenweges 03, zwischen Lizumer Hütte und Rastkkogelhütte bzw. zwischen Feldkirch und Pfälzer Hütte auf jener des Zentralalpenweges 02 und schließlich zwischen Lamsenjochütte bzw. Wolfratshauser Hütte auf dem Nordalpenweg 01 verläuft. Weiter zieht er durch Deutschland - Liechtenstein - Schweiz sowie Frankreich, um schließlich in Monaco zu enden.

 

Gelber Weg

Dieser weist 37 Etappen auf, nimmt seinen Beginn ebenfalls in Triest, führt entlang der slowenisch-italienischen Grenze, zieht durch die westlichen Julischen Alpen, die südlichen Karnischen Alpen, die Dolomiten und die Ötztaler Alpen, wobei er zwischen Zwieselstein und Oberstdorf vom Europäischen Fernwanderweg E5 begleitet wird. Nun geht es in die Lechtaler Alpen, um schließlich im Allgäu (Oberstdorf) zu enden. Anschluss an den Roten Weg.

 

Grüner Weg

Er nimmt in Gaflei/Vaduz seinen Ausgang und verläuft in 13 Etappen durch Liechtenstein und die Schweiz nach Adelboden.

 

Blauer Weg

Dieser beginnt in Val Formazza und verläuft in 61 Etappen durch die Schweiz, Italien und Frankreich, das heißt durch die Walliser Alpen, die Penninalpen, die Cottischen Alpen und zuletzt durch die Seealpen.


Violetter Weg

Dieser 66 Etappen umfassende Weg beginnt in Triest und wendet sich im Triglav-Nationalpark nach Osten dem Hochstuhl und Zgornje Jezersko zu, um auf dem Kärntner Seebergsattel die Grenze zu Österreich zu überschreiten und nun im wesentlichen auf dem Südalpenweg 03 (jedoch vom Seebergsattel bis Bad Eisenkappel auf dem Eisenwurzenweg 08, dann 03 bis Eibiswald) zu verlaufen. Weiter geht es auf dem Nord-Süd-Weg 05 (Eibiswald bis Turneralm), dem Zentralalpenweg 02 (Knittelfeld bis Ingering II bzw. Bergerhube) bzw. dem Eisenwurzenweg 08 (Ingering II bzw. Bergerhube bis Oberst-Klinke-Hütte), dem Nordalpenweg 01 (Oberst-Klinke-Hütte bis Riemannhaus) und dem Rupertiweg 10 (Riemannhaus bis Königssee), um schließlich teilweise auf dem Voralpenweg 04/Maximiliansweg/E4 (von Ruhpolding bis Kampenwandhaus, ab Lenggries bis Urfeld, ab Linderhof bis Falkenstein) Oberstdorf zuzustreben. Anschluss an den Roten Weg.

 

 

Wanderführer

Für Teile der Via Alpina sind Wanderführer in deutscher Sprache über die Buchhandlung Freytag & Berndt, 1010 Wien, Wallnerstraße 3, Tel. +43 1 533 86 85-16, outdoor@freytagberndt.at erhältlich.

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