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Hinter dem Pielachtal II (Hinter dem Pielachtal II)

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Hinter dem Pielachtal II

In den Fischbachgraben

In den Fischbachgraben

Tageswanderung

Frankenfels – Falkenstein – Redtenbachmühle – Eibeck – Gugans - Boding.

(15 km, + 580 Hm, - 550 Hm, Gehzeit 4 h)


Ich glaub es einfach nicht, dass wir soooo blöd wären – denn heißt es nicht sprichwörtlich „die Bleden hams Glück“: ein traumhafter Herbsttag und starker Regen bald nach dem Heimkommen!

Nach einer sehr angenehmen Anreise mit der Mariazellerbahn begannen wir in Frankenfels mit unserer Wanderung. Zuerst der fast 300 Höhenmeter-Anstieg auf den Falkensteig auf gutem Serpentinenweg, dessen Falkensteinmauer quasi Frankenfels „bekrönt“. Von oben sieht man aber nicht nur auf den Ort, sondern auch „hinaus“ ins Pielachtal und „hinein“ zum Ötscher. Beim Abstieg ins Redtenbachtal störte uns der asphaltierte Güterweg überhaupt nicht, denn die einfach nur als „kitschig-schön“ zu bezeichnenden herbstlichen Farbspiele in der ohnehin schönen Landschaft hielten unsere Sinne gefangen. Im Redtenbachtal gings dann wieder bergauf, zuerst auf dem Güterweg, dann auf steilem Wanderweg, und zuletzt auf einem noch steileren und mit Seilgeländer abgesicherten Waldweg. Doch bald hatten wir das Eibeck erreicht – mit seiner uralten Eibe, mit Blick auf den ersehnten Almgasthof und wieder auf den Ötscher. Im Berggasthof „Eibeckalm“ (die Eibeckalm ist die Gemeindealm von Frankenfels auf der im Sommer etwa 50 Rinder grasen) genossen wir das gute, wohlverdiente Mittagessen.

Der Nachmittag war dann harmlos. Auf der Zufahrtstraße hinunter in den Fischbachgraben, und relativ kurz wieder bergauf zum Weiler Gugans. Dort besuchten wir das „Gugans-Schluckloch“ eine kleine Felswand, in der ein Bächlein versickert. Obwohl jetzt im Herbst praktisch kein Wasser floss, konnten wir uns das Thema „Schwinde/Versickerung“ in Kalksteingebieten vor Augen führen. Von Gugans benützten wir den bequemen Abstieg über den Forstweg in den Predtenbachgraben. Wir waren so gut unterwegs, dass uns zum vorigen Zug nur Minuten fehlten. Na ja –eine Dreiviertelstunde bei der Hst. Boding warten (der Ghf. Lichtensteg hatte geschlossen), verging auch, denn die Sonne meinte es immer noch gut mit uns. Während wir dann im vorgesehenen Zug saßen, merkten wir die rasche Veränderung der Wettersituation. Macht nichts – wir hatten einen wunderschönen Herbsttag geschenkt bekommen. Und erst als wir zu Hause angekommen waren, „öffnete der Himmel seine Schleusen“….

 

Martin Seemann

Tel. 02233/55860

seemann.martin@gmx.at  

 
 
 

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