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Schneeberg Wassersteig (Schneeberg Wassersteig)

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Schneeberg Wassersteig

Bilekalm

Bilekalm

Tageswanderung

Hst. Baumgartner – ehem. Baumgartnerhaus - Krummbachsattel – WASSERSTEIG – Knofeleben – Alpleck – Ternitzer Hütte – Hengsthütte.

(13 km, + 310 Hm, - 680 Hm, Gehzeit 4 ½ h)

Sa., 16.09.2017


Schlechte Wetteraussichten, Regen in der Nacht – verständlich, dass sich die Absagen häuften. Dennoch fanden sich 8 Wandersleute am Treffpunkt ein. Da wir ja auch schon die Schneebergbahn gebucht hatten, war klar, dass wir hinauffahren – und dann würden wir schon sehen, wohin wir uns wenden. Bei der Hst. Baumgartner sah es gar nicht so schlecht aus: es war zwar kalt, aber der Nebel hing oberhalb und es blinzelte sogar die Sonne durch die Wolken. Also Aufbruch wie geplant! Übergang zum ehemaligen Baumgartnerhaus, hinunter in den Krummbachsattel und dann nach Westen hinunter zum wenig begangenen Wassersteig. Dieser umrundet den Krummbachstein am westlichen Abhang. Das klingt recht einfach, aber das Steigerl hats auch in sich. Die steile, felsdurchsetzte Lehne beschert einiges an Höhenmeter und erfordert ständige Aufmerksamkeit. (Übrigens: die angeschriebene Gehzeit von 1 Stunde ist jedenfalls zu knapp bemessen!). Auf einem großen Tisch im schönen Inneren des Naturfreundehauses auf der Knofeleben genossen wir das wohlverdiente Mittagessen.

Da der geplante Abstieg durch die Eng auf feuchten Wegen durch nicht so günstig erschien, beschlossen wir uns wieder Puchberg zuzuwenden. Dabei werden ja hauptsächlich Forststraßen begangen - alle waren der Meinung, dass wir heute schon genug konzentriertes Gehen hatten. So ging wir also flott den südlichen und östlichen Hang des Krummbachsteins entlang zum Alpleck, dann ein Stück auf dem schon relativ stark verwachsenen Wanderweg und wieder auf einer Forststraße zum Nesselgraben. Weiter zur Bilekalm, an deren Rand die Ternitzer Hütte steht, und schließlich zur Hengsthütte. Nach kurzer Einkehr ergab sich dann überraschend die Möglichkeit, die letzten 400 Höhenmeter Abstieg dem „Salamander“ zu überlassen. Dadurch wurden die Kniegelenke geschont, sodass wir müde, aber nicht völlig „ausgepowert“ in Puchberg den früheren Zug zur Heimreise erreichten. Was so schlimm ausgesehen hatte, entwickelte sich zu einem glücklichen Wandertag, an dem wir niemals das Regenzeug brauchten!

 

Martin Seemann

Tel. 02233/55860

seemann.martin@gmx.at  

 
 
 

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