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WW Nibelungengau Etappe Marbach – Hilmanger – Maria Taferl (-Marbach) (WW Nibelungengau Etappe Marbach – Hilmanger – Maria Taferl (-Marbach))

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WW Nibelungengau Etappe Marbach – Hilmanger – Maria Taferl (-Marbach)

Maria Taferl - Hier ist gut rasten

Bildunterschrift

Krummnußbaum – Fähre Marbach – Kalvarienberg – Steinbachklamm – Hilmanger – Obererla - Untererla – Marbachtal – Maria Taferl - Marbach / Fähre Krummnußbaum

(14 km, + 500 Hm, - 500 Hm, Gehzeit 4 ½ h inkl. Weg Bahnhst. Krummnußbaum-Fähre und zurück)

 

Schon bei der Ankunft in Krummnußbaum zeigte sich wieder die Sonne. Bei sehr angenehmen Temperaturen sollte sie den ganzen Tag über die Oberhand behalten. Die MS „Marbach“ stand für uns bereit, und setzte uns nach Marbach über. Der Nibelungengauweg führt von Marbach bis Hinterbrühl auf der Straße. Das umgingen wir, indem wir den Kalvarienberg bestiegen, und hatten- neben der Aussicht- noch einen schönen Waldweg zur Verfügung. Nur mehr kurz war der Straßenabschnitt bis zur Winkler-Mühle, dann konnten wir schon in die Steinbachklamm abschwenken. Sie ist zwar keine Klamm im klassischen Sinn, aber ein schöner, recht moderat ansteigender Graben, in dem der Steinbach in typisch Waldviertler-Manier über Granitsteine rauscht. Am oberen Ende in Hilmanger wurden wir im Gasthof Greßl sehr gut bedient.

Nach dem ausgiebigen Mittagessen gings zuerst bergab – über Obererla nach Untererla. Die Sicht war sehr gut und wir genossen die weiten Ausblicke bis zu Schneeberg und Priel. Frontal dominierte natürlich wieder der Ötscher das Blickfeld. Auch Maria Taferl zeigte sich in ungewöhnlicher Perspektive. Aber wir mussten noch weiter hinunter bis in den Talgrund des Marbaches, dem wir noch kurz talauswärts folgte. Beim Fischteich gings wieder bergwärts: recht steil windet sich der WW-Nibelungengau hinauf, an imposanten Felsenformationen vorbei. Der Abschnitt erinnerte uns an die Umgebung des Seekopfes in der Wachau. Als wir aus dem Wald auf die Wiese hinauskamen, waren wir fast schon oben in Maria Taferl. Dort besuchten wir zuerst die mechanische Krippe, wo wir uns mit der Enstehungsgeschichte vertraut machten. Selbstverständlich war uns auch der Besuch der Wallfahrtskirche. Mit der kleinen Gnadenstatue in Form einer Pietá tun wir uns auf den ersten Blick schwer. Erst nach einer Nachdenkpause, kommen wir darauf, was auch heutigen Menschen eine Mutter mit ihrem toten Sohn am Schoß bedeuten kann. Erst dann werden wir verstehen, warum so viele Menschen hier heraufkommen und in der Gottesmutter eine Stütze finden. Von Maria Taferl gelangten wir in der Direttissima am sogenannten „Bußweg“ nach Marbach. Zum Abschluss dieser letzten Tour am schönen WW Nibelungengau kehrten wir im Cafe Braun ein, das nicht nur wegen seiner „Schaumrollenmanufaktur“ bekannt ist.

Dann erwartete uns wieder Fr. Wilhelm auf ihrer „MS Marbach“, um uns nach Krummnußbaum an der Westbahnstrecke überzusetzen. Die Heimfahrt im REX verlief problemlos und durchs Plaudern kurzweilig.

Dass wir mit diesem herrlichen Tag die Wanderungen am WW Nibelungengau (nach vollständiger Begehung) abgeschlossen haben, tat uns direkt leid. Hatte uns der Weg doch den Nibelungengau von seiner schönsten Seite gezeigt und ans Herz wachsen lassen.

 

Martin Seemann

Tel. 02233/55860

seemann.martin@gmx.at

am.seemann@schule.at

  

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