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Inhaltsseite (13. Keutschacher Wandertage)

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Ankunftsabend

Ankunftsabend

Bereits zum 13. Mal fanden die Keutschacher Wandertage statt, heuer in der Zeit vom 2. bis 9. Juni. Es beteiligten sich diesmal – uns mitgerechnet – 13 Wanderfreunde, unsere Gudrun war bisher noch jedes Mal dabei.

Obwohl mein Mann und ich bereits in „Alpenvereins-Pension“ gegangen sind, wollten wir noch einmal diese Wandertage veranstalten, weil es immer so nett ist, gemeinsam mit Freunden ein wenig in der Heimat meines Mannes herumzuwandern. Nachdem aus verschiedenen Gründen diesmal der Termin über die Pfingstfeiertage gewählt werden musste, planten wir ausschließlich Touren, die in der Umgebung zu bewältigen waren (an Sonn- und Feiertagen fahren hier keine öffentlichen Verkehrsmittel).

Wie jedes Jahr, wohnten auch heuer unsere Freunde in der Pension Vogtland, wo der liebe Toni Loitsch alle wieder bestens versorgte. Wir selbst kamen gleich am Anreisetag (Freitag) nachmittags hin, um unsere Wanderer willkommen zu heißen. Freund Toni mit Gefährtin Madelaine kümmerten sich wieder liebevoll um uns, und so verbrachten wir gemeinsam einen netten Abend, wo auch die eventuell in Frage kommenden Wanderungen besprochen wurden.

Wie üblich werden unsere Freunde immer einmal in unsere „alte Keuschn“ eingeladen und dies musste gleich am ersten Tag (ein Samstag) stattfinden, da unser lieber „Moitzi“ (ein ehemaliger Gastwirt, der uns immer wieder mit den besten Kärntner Spezialitäten versorgt) ansonsten keine Zeit hatte. Fritz holte die Freunde ab, und sie nahmen vorerst an einer Gedenkmesse für eine ehemaligen Mitwanderin und Freundin teil, wo ein Kärntner Chor stimmungsvolle Lieder sang. Danach spazierten sie gemütlich zu unserer alt’n Keusch’n, wo ich schon alles vorbereitet hatte, und unsere Freunde sich an den köstlichsten Schmankerln, die Moitzi wieder geliefert hatte, stärken konnten. Und Lenzi, der Cousin meines Mannes, spielte auf seiner Harmonika auf. Danach machte sich der Großteil zu Fuß auf den Weg, um noch vor Einbruch der Dunkelheit das Quartier zu erreichen. Der „harte Kern“ konnte dann noch den Besuch der Schriftführerin unserer Sektion Elisabeth Pichler miterleben, und so fand dieser erste Tag noch ein schönes Ende.

Am Pfingstsonntag brachen wir – bei wechselhaftem Wetter – von Loitsch auf und wanderten durch Wald und über die „Höhe“ nach Roda, um zu Mittag bestens im Gasthof Allesch versorgt zu werden. Danach spazierten wir noch entlang des Keutschacher Sees und der Moorauen (Ramsargebiet) – mit einer Erfrischungs-Eispause – zurück zum Quartier. Immerhin brachten wir es auf ca. 3 ½ Std. reine Gehzeit, denn die kleinen „Verschnaufpausen“ wurden natürlich nicht mitgezählt.

Da einige unserer Mitwanderer leider aus gesundheitlichen Gründen nicht alles mitmachen konnten, versuchte Freund Gerhard Teile der Strecken per Auto zurückzulegen, und so hatten alle doch noch die Gelegenheit, zumindest beim Mittagessen zusammen zu sein bzw. Teilstrecken mitwandern zu können.

Am Pfingstmontag schien es zunächst, als würde uns der Wettergott diesmal im Stich lassen: Schon früh am Morgen regnete es kräftig. Aber wir ließen es uns nicht verdrießen, warteten noch ein gutes Mittagessen bei Toni ab, und konnten dann bereits bei kleinen „Aufhellungen“ eine schöne Wanderung starten. Leider zwangen uns Schlägerungsarbeiten zu einem größeren „Straßenhatscher-Umweg“, aber schließlich landeten wir doch beim großen Kinderspielplatz „Zauberwald“, der am Rande des Rauschelesees gelegen ist, und konnten uns dort mit einem Eis erfrischen. Nach ca. 3 Stunden Gesamtgehzeit waren wir wieder zurück.

Der Abend brachte uns dann wieder eine musikalische Überraschung, wo ein uns schon lange bekannter Musiker mit seinem Freund für uns aufspielte. Und somit klang auch dieser Abend wieder gemütlich aus.

Am Dienstag war es leider stark bewölkt und ich bat daher den lieben Wettergott, er möge wieder zu den Weitwanderern gnädig sein und es nicht regnen lassen. Zunächst kamen uns unsere Freunde ein Stück nach Keutschach-Ort entgegen und wir wanderten dann gemeinsam – zunächst ziemlich bergauf – zum Puntschartteich und weiter bis zum Landschaftsschutzgebiet Spintikteiche, wo wir uns an den wirklich schönen Fleckerln unserer Heimat erfreuten. Beim Rückweg genossen wir noch den herrlichen Blick von oben auf den Spintikteich, ehe wir – in stetem Auf und Ab – wieder zur „altn Keuschn“ in Rauth gelangten (Gehzeit etwa 2 ½ Std.), wo es gleich ein „Restlessen“ gab. (Es war uns nämlich so viel von der Lieferung unseres Freundes „Moitzi“ übrig geblieben, dass wir meinten, das Beste wäre ein „Restlessen“, was auch von unseren Wanderern sehr begrüßt wurde.) Und danach begann es ziemlich stark zu regnen, ja es donnerte auch. Damit zeigte sich, dass der Wettergott doch ein wenig gnädig zu uns war und mit diesem Wetter gewartet hatte, bis wir sicher „unter Dach“ waren. Und Freund Toni Loitsch besuchte uns dann auch, und somit waren zwei Autos bereit, die meisten der Freunde mitzunehmen. Und die liebe „Wall-Lore“ (nachdem wir drei Hannelores haben, wird die Wallner Hannelore eben Wall-Lore genannt, damit man sie besser auseinander kennt“) holte meinen Mann und mich dann später von unserer Keuschn ab, denn es sollte noch eine Überraschung bei Toni geben.

Diese bestand dann darin, dass unsere Freunde Hannelore und Gerhard bereits vor einiger Zeit einen „halbrunden“ Geburtstag begangen haben, den sie nun mit uns gemeinsam „nachfeiern“ wollten, und daher für herrliche Torten-Nachspeisen gesorgt hatten.

Am Mittwochwar uns der Wettergott leider gar nicht gnädig: Vom frühen Morgen an regnete es konsequent. Daher beschlossen wir, zum Ferlacher Büchsenmachermuseum zu fahren, was wir dann auch taten. Nach der durchaus interessanten Besichtigung aßen wir gut zu Mittag im „Kanonenhof“. Und da der Regen nicht aufhören wollte, fuhren wir wieder nach Hause und jeder verbrachten den Rest des Tages nach seinem Gutdünken. Wahrscheinlich meinte der Wettergott, wir müssten einen „Rasttag“ einlegen!

Und nun war auch schon wieder der letzte Wandertag (Donnerstag) angebrochen. Diesmal waren die Wetteraussichten so gut, dass wir – trotz morgentlichem Nebel – aufbrachen, um die eigentlich für den Mittwoch geplant gewesene Wanderung nach Maria Wörth in Angriff zu nehmen. Es hatte gerade die richtige „Wandertemperatur“ (8° in der Früh), und so meisterten wir das „Auf und Ab“ – fast nur durch Wald – richtig gut. Unser erster Höhepunkt war das Kirchlein in St. Margarethen und danach gings gleich weiter zum Kirchlein von St. Anna. Von da weg hatten wir nicht mehr weit nach Maria Wörth, wo wir wieder den beiden Kirchen einen Besuch abstatteten. Ich dachte mir dabei: Na, schau, da haben wir ja heute eine „Kircherl-Tour“ gemacht!

Nachdem wir uns im Restaurant „Primushaus“ ausgiebig gestärkt hatten, teilte sich die Gruppe. Die einen ließen sich per Schiff nach Reifnitz bringen und die anderen wanderten dorthin, wo dann – wie schon im Vorjahr – der Konditorei „Fally“ noch ein Besuch abgestattet wurde, weil die dort so fantastische Eisspezialitäten anbieten. Danach teilte sich die Gruppe wieder: Einige fuhren mit Gerhard ins Quartier, einige gingen zu Fuß (diese brachten immerhin eine Gesamtgehzeit von knapp 4 Std. zusammen) und mein Mann und ich ließen uns per „Go-Mobil“ in unsere „alte Keuschn“ fahren, damit wir uns auch frisch machen konnten. So „erleichtert“ besuchten wir abends dann noch unsere Freunde in der Pension und nahmen dann „das letzte, gemeinsame Abendmahl“ bei Toni ein, welches wieder ganz vorzüglich gemundet hatte.

Und damit fanden die heurigen „Keutschacher Wandertage“ wieder ein Ende. Ja, alles, was schön ist, geht viel zu schnell vorbei! Obwohl uns der Wettergott heuer nicht so besonders gut gesinnt war, kann man aber trotzdem sagen: Es waren schöne Wandertage, kommen wir wieder? Das ist die Frage!


Ihre

Erika Käfer

E-Mail Erika & Fritz Käfer

 
 
 

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