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Donauauen und Themenweg Haslau (Donauauen und Themenweg Haslau)

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Donauauen und Themenweg Haslau

Am Haslauer Donauarm

Am Haslauer Donauarm

Regelsbrunn – Treppelweg – „Aukönig“ – Stromkilometer 1900 – Haslau – Themenweg Haslau – Treppelweg – Maria Ellend an der Donau

(14 km, + 130 Hm, -120 Hm, reine Gehzeit 3 ¾ h = ohne Lourdesgrotte)

 

Die erst vor 2 Tagen (siehe Bericht) in Lilienfeld erlebten Bedingungen, veranlassten mich, die vorgesehene, längere Tour „Traisental W.B“ abzusagen und stattdessen eine Wanderung in den frühlinghaften Gefilden der Donau anzubieten.

Wir fuhren also mit einem neuen „CityJet“ der S 7 nach Regelsbrunn. Vorbei an der Pfarrkirche mit ihrer eigenartigen Form – sie wurde im 17. Jh. als Getreidespeicher erbaut- wanderten wir die Geländestufe hinunter. Den Donauarm überquerend erreichten wir auf einem Fahrweg in der Au die Donau. Der Treppelweg ist hier noch ein „wanderbarer“ Naturweg. Ihm folgten wir donauaufwärts, nicht ohne den unweit des Treppelweges stehenden „Aukönig“ zu beachten. Das ist eine mächtige Baumruine einer Hybrid-Schwarzpappel. Bald danach erreichten wir die Tafel des Stromkilometers 1900 – die Donau wurde unüblicherweise von der Mündung her kilometriert. Vis a vis lag schon das „Uferhaus“ von Orth, somit waren wir auch bald in Haslau.

Nach einem Imbiss aus dem Rucksack im Freien (es gab auch ein paar Bänke) nahmen wir den „Themenweg Haslau“ unter die Füße. Das ist eine nette Runde, die zuerst auf einem schmalen Wergerl mit einigen Stationen durch die Au führt, um dann auf Ortsstraßen wieder zum Donauarm zurückzuführen.

Weiter gings am Treppelweg, der hier an einigen Fischerhütten vorbeiführte. Jetzt wurde der Westwind unangenehm, aber vom angesagten Regen keine Spur, ja manchmal ließ sich sogar die Sonne blicken. Um nach Maria Ellend zu kommen, mussten wir wieder den schönen Haslauer Donauarm überqueren und dann die Geländestufe in den Ort hinauf „erklimmen“. Auch auf der „Pressburgerbahn“, wie die S 7 früher genannt wurde, gibt es am Wochenende nur Zwei-Stunden-Takt. Da von unserer Gruppe vier Wanderer den früheren Zug erreichen wollten, ließen wir ihnen den Vortritt im Gasthof, den sie auf einem direkten Weg über ein Stufenwegerl rasch erreichen konnten. Die 17 anderen Wanderer gingen den Wanderweg vollständig aus, besuchten die Wallfahrtskirche, in der gerade eine Taufe gefeiert wurde, und besichtigten auch noch ausgiebig die parkartige Anlage um die Lourdesgrotte. Dann war auch für uns das Ziel erreicht. Der Ghf. Strasser direkt am Bahnhof verschaffte uns mit sehr gutem Essen und Trinken die Grundlage für eine fröhliche Heimfahrt. Und dass es jetzt zu regnen begann, störte uns im Zug natürlich nicht mehr!

Martin Seemann

Tel. 02233/55860

seemann.martin@gmx.at  

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